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Wer wie Kiril Maritschkow Botschafter im Vatikan werden will, sollte lieber nicht das Wort "schwul" in den Mund nehmen

Der Heilige Stuhl hat Kiril Maritschkow als bulgarischen Botschafter im Vatikan abgelehnt, weil der 39-Jährige einen Roman geschrieben hatte, in dem eine schwule Sexszene vorkommt.

Wie italienische und bulgarische Medien übereinstimmend berichten, hatte der Erzbischof von Sofia, Janusz Bolonek, Papst Benedikt XVI. vor dem Romanautor Maritschkow gewarnt, woraufhin der Vatikan den Botschafter nicht akzeptieren wollte. Grund war den Berichten zufolge der von Maritschkow verfasste Thriller "Clandestination", der von Immigranten aus Osteuropa nach Italien handelt. In dem Buch beschreibt der 39-Jährige detailreich die sexuelle Begegnung eines osteuropäischen Callboys mit einem Mann aus Rom. Dieser Abschnitt, so soll Bolonek ausgeführt haben, werbe für unmoralisches Verhalten. In Bulgarien wurde der Roman des Anwalts, der mit einer Italienerin verheiratet ist, hingegen in die Auswahlliste für das "Buch des Jahres" aufgenommen.

Laut den Zeitungsberichten soll die Regierung in Sofia über die Ablehnung entrüstet sein und hat noch keinen Alternativkandidaten vorgeschlagen. Die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern ruhten im Moment.

Vatikan: Kein Kommentar

Der Vatikan will zu dem Vorfall nicht offiziell Stellung nehmen. Vatikan-Sprecher Federico Lombardi erklärte gegenüber der britischen Zeitung "The Independent": "Ein Kandidat zum Botschafter muss vom Gastland anerkannt werden. Diese Übereinkunft konnte in diesem Fall nicht erreicht werden. Ich kann Ihnen aber keine Details zu den Gründen nennen."

Der Vatikan hatte bereits in der Vergangenheit Kandidaten abgelehnt, die als zu homofreundlich galten. So wollte der kleinste Staat der Erde 2008 den französischen Botschafter Jean-Loup Kuhn-Delforge nicht akzeptieren, weil dieser schwul war und mit einem Lebenspartner zusammenlebte (queer.de berichtete). Kuhn-Delforge wurde später ohne Probleme zum französischen Botschafter in Griechenland ernannt. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 ColumbiaAnonym
  • 07.08.2012, 16:21h
  • Scheiß-Vatikan, was maßen sich diese Katholofaschisten an? Mauer drumherum ziehen und zuscheißen!
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#2 JoelAnonym
#3 MikeleAnonym
#4 GF Pr von PrAnonym
  • 07.08.2012, 17:05h
  • Was wird als nachstes passieren? Eine offentliche Verbrennung des Buches auf dem Petersplatz? Wenn man den Homokaust ganz bewusst vorantreibt, muss man doch nicht zu zimperlich sein und sich an den historischen Beispielen aus den 1930-ern orrientieren, oder?
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#5 turkish_gay_1990Profil
  • 07.08.2012, 18:44hPforzheim/Winnenden
  • Typisch Vatikan!!! Wie in den alten Zeiten hat sich in dem kleinsten Staat der Welt so gut wie nichts verändert.
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#6 daVinci6667
  • 07.08.2012, 20:06h

  • Kann mir eigentlich jemand sagen warum es Botschafter für so einen Mini-Staat braucht? Der Vatikan hat eine Fläche von Null (!) Komma Vier Quadratkilometer und gerade mal etwas über 800 Einwohner! Hier könnte viel unnützes Geld gespart werden. Diplomaten sind schließlich teuer!

    Wer tatsachlich im Vatikan in Not gerät und Unterstützung braucht, kann doch die Botschaft seines Landes in Rom aufsuchen! Wer schon mal da war weiß, das man im Vatikan wirklich nur zu niesen braucht und aus Italien hört man ein Salute! herüber!
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#7 MuttikanAnonym
#8 Vati kan nicht mehrAnonym
  • 07.08.2012, 20:44h
  • Antwort auf #7 von Muttikan

  • Muttikan?
    Ne, weder Mutti kann, noch 'Schwester' kann, noch der 'heilige Vati' kann. Die sind doch längst alle impotent!

    Oder was glaubst du woher diese Sexfeindlichkeit denn sonst herkommt? Der geilste Sex an den man sich aus Jugendzeiten noch erinnern kann ist da natürlich besonders teuflisch!
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#9 hugoAnonym
#10 CarstenFfm
  • 08.08.2012, 14:04h
  • Vielleicht sollte wir diesem von Mussolini geschaffenen Kirchenstaat die diplomatische Anerkennung verwegern und gar keinen Botschafter dahin schicken.
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