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Präsident Barack Obama (Bild: egadapparel / flickr / by 2.0)

Ein Sprecher von Barack Obama hat erklärt, dass der amerikanische Präsident das Schwulenverbot bei den US-Pfadfindern ablehnt.

"Der Präsident glaubt, dass die Pfadfinderschaft eine wertvolle Organisation ist, die seit einem Jahrhundert dabei hilft, Jungs auszubilden und Charakterstärke zu entwickeln", erklärte Shin Inouye, der Sprecher des Weißen Hauses, nach Angaben von CNN. "Er ist auch gegen jegliche Diskriminierung und lehnt auch die Diskriminierung auf der Basis von sexueller Orientierung ab."

Die "Boy Scouts of America" sind schon seit Jahrzehnten in der Kritik, weil sie generell schwule Pfadfinder oder Ausbilder ausschließen oder fristlos entlassen. Diese Politik wird mit der christlichen Tradition begründet und wurde 2000 vom Supreme Court für verfassungsgemäß erklärt. Die Richter argumentierten mit fünf gegen vier Stimmen, dass die Pfadfinder als eingetragener Verein ihre Mitglieder eigenständig aussuchen dürfen. Vor wenigen Wochen entschieden die Boy Scouts nach einer internen Prüfung, an dem Verbot festzuhalten (queer.de berichtete).

Bislang hat sich noch kein amtierender Präsident vom Homo-Verbot der Pfadfinder distanziert. Die US-Präsidenten sind seit 1910 immer Ehrenpräsidenten der "Boy Scouts", auch Obama hat diesen Titel erhalten. Sein Sprecher erklärte, dass Obama trotz seiner Ablehnung des Homo-Verbots weiter Ehrenpräsident des Vereins bleiben wolle.

Die Pfadfinderinnen, die "Girl Scouts of the USA", diskriminieren im Gegensatz zu den Männern nicht aufgrund der sexuellen Orientierung. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 09.08.2012, 16:11h
  • An Barack Obama sollten sich die Pfadfinderbagage mal ein Beispiel nehmen und endlich dieses blöde Verbot abschaffen!
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#2 MariusAnonym
  • 09.08.2012, 16:54h
  • Er wird mir immer sympathischer!

    Er bringt wirklich "Change". Es dauert zwar etwas länger, aber es war ja klar, dass man dieses Land nicht von heute auf morgen ändert.

    Wollen wir hoffen, dass er sich auch damit irgendwann durchsetzt. Das wäre ein weiterer kleiner Schritt vorwärts.
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