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Eröffnung der Kampagne in Berlin-Neukölln (Bild: LSVD Berlin-Brandenburg)

Die Familien für Kinder gGmbH und der Lesben- und Schwulenverband Berlin-Branenburg haben in der Bundeshauptstadt eine Plakatkampagne gestartet, mit der Pflegeeltern gefunden werden sollen.

"Pflegekinder bringen Lebendigkeit in die Familie", mit diesem Slogan startete am Freitag die Plakatkampagne. Sie wird vom Paritätischem Wohlfahrtsverband und Diakonie sowie allen zwölf Berliner Bezirken und allen freien Trägern der Pflegekinderhilfe unterstützt.

Im Jahr 2011 haben in Berlin 700 Kinder ein neues Zuhause gefunden. Für viele Kinder konnte jedoch keine Pflegefamilie gefunden werden. Sie mussten in Heimeinrichtungen untergebracht werden. Gemäß den Ausführungsvorschriften des Landes Berlin kommen unterschiedliche Familienformen als Pflegestellen in Betracht. Mit der Kampagne werden neben verheirateten Paaren daher auch explizit Singles und unverheiratete Paare, Menschen bis 45 Jahre sowie lesbische und schwule Paare angesprochen.

Jugendsenatorin Sandra Scheeres (SPD) stellte die Plakatkampagne in Neukölln vor. "Ich wünsche mir eine große Resonanz auf diese Kampagne, damit noch mehr Kinder, die nicht bei ihren leiblichen Eltern leben können, ein neues Zuhause in einer neuen Familie finden", so die Senatorin.

Mehrere hundert Großflächenplakate werden nun in den nächsten Wochen im gesamten Stadtgebiet angebracht. (pm/dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 MarekAnonym
  • 11.08.2012, 10:21h
  • Schwule und lesbische Familien können genauso gut Kinder aufziehen wie Heteros; das wurde mittlerweile in genug Studien bestätigt. In manchen Sachen vielleicht sogar noch besser - z.B. wenn es um die Erziehung zu toleranten, weltoffenen Menschen geht.

    Und eh Kinder im Heim oder auf der Straße aufwachsen, sollte da dringend ein Umdenken stattfinden.

    Wir brauchen mehr Regenbogenfamilien.
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#3 sanscapote
  • 11.08.2012, 10:34h
  • Pflegekind-Stellen sind sehr gut fuer die Kinder! Das zweifellos.

    Ich plaediere dennoch fuer die Adoption.
    Es ist fuer die Kinder eine groessere Sicherheit.
    Geprueft wird so-und-so, ob ein Paar dazu "geeignet" ist. Ich kenne ein hetero-Paar in Italien, das peinlichste Intimfragen ueber sich ergehen liess, um in die Gruppe der Adoptionswuenschenden aufgenommen zu werden.

    Es koennte sein, dass die Politiker die Pflegschaft akzeptiert, um das Recht auf Adoption weiterhin auf die lange Bank zu schieben.

    Ich fordere daher die Bundesregierung auf, endlich die uns zustehende Gleichstellung zu sichern. Damit oeffnen sich alle Tueren, die den Hetero-Eheleuten bereits offen stehen.

    Und was die Kirchen angeht, die sollen das Maul halten und sich erinnern: Sie bestehen nur so lange, wie die Menschen bereit sind, ihnen ihre Maerchen abzukaufen. In wahrsten Sinne des Wortes ABZUKAUFEN! Denn die Kirchenvertreter machen nichts kostenlos. Also sollen sie das Maul halten.
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