Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?17140
  • 11. August 2012, noch kein Kommentar

Laut, brutal, ehrlich, unbequem und dennoch unwiderstehlich: Ost+Front

Das Debütalbum "Ave Maria" der Berliner Band bietet messerscharfe Texte und jede Menge Provokation.

Von Carsten Weidemann

Sie kommen aus dem Osten der Republik und liefern bereits mit ihrem Debütalbum "Ave Maria" eine ganze Panzerladung voll Zündstoff: Mit der Band Ost+Front erhält das für brachiale Riffs und seine stechend-bedrohliche Atmosphäre bekannte Musikgenre der Neuen Deutschen Härte ein neues Bataillon.

Das Debütalbum der Berliner Band bietet brachiale Gitarren, druckvolle Elektronik und bitterböse, deutschsprachige Texte, in denen es um niedere Fleischeslust, schwitzige Gang Bang-Orgien oder sexuellen Missbrauch von Heimkindern geht - kurzum, um Themen, die so direkt nie beim Namen genannt werden. Ost+Front wagen sich sprachlich an eine heiß beschossene Front. Kaum greifbar, schockierend, und zugleich stylish und geheimnisvoll-erhaben präsentieren sich die Berliner nicht nur musikalisch. Auch ihre Optik reizt den Begriff "extrem" nach allen Freuden der Kunst aus.

Ein musikalischer Kreuzzug mit einprägsamen Stücken

Ost+Front scheuen sich nicht, anzuecken, wollen polarisieren und genau den einen Schritt weiter gehen, vor dem andere Bands bislang gezögert haben. Dennoch geht es nicht um bloße Provokation, der Provokation willen, Wie Hofnarren aus der Hölle halten sie unserer Gesellschaft mit hämischem Grinsen den Spiegel vor die hoch erhobene Nase.

"Ave Maria" ist ein musikalischer Kreuzzug mit so heftigen, wie einprägsamen Stücken: laut, brutal, ehrlich, unbequem und dennoch unwiderstehlich. Als Klang gewordener Feuersturm entführen Ost+Front in eine von brachialer Maskerade geprägte Endzeitwelt voller Hass, Verachtung und ungezügelter Fleischeslust!

Youtube | Kostprobe aus dem Album: S/M-Song "Ich liebe es"