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Charlie Simpson ist bekannt durch die Bands Busted und Fightstar (Bild: [PIAS])

In seiner Heimat Großbritannien stand er bereits 2011 in den Top-10. Nun will der Sänger und Songwriter auch Deutschland erobern.

"Das war echt ne verrückte Reise", sagt Charlie Simpson, gerade mal demnächst 27 und nach einer Dekade im Musikbetrieb doch schon fast ein Veteran. Mit der Multi-Brit-Award-Winning-Band Busted fing sie an die Reise - juveniler Punk-Pop mit schwer pochendem Herzen. Mit Fightstar und hartem, aber melodischem Alternative-Rock ging sie weiter.

Tja, und nun pilgert der Musiker aus Woodbridge, Suffolk einfach so zu seinem ersten Solo-Album: "Young Pilgrim" gießt akustisch grundierten, emotional packenden, doch nie bloß gefühligen Folk-Rock so selbstverständlich in zwölf ganz eigene Songs, als hätte er schon sein ganzes Leben lang nichts anderes im Sinn gehabt. Hat er ja vielleicht auch nicht.

Youtube | Charlie Simpson - Down Down Down

Solo-Album immer im Hinterkopf


Will es nun solo wissen: Charlie Simpson (Bild: [PIAS])

"Ich hatte schon immer ein Solo-Album im Hinterkopf", erklärt er, "ich wusste nur lange nicht, mit welcher Musik sich das manifestieren sollte." Simpson wusste aber, dass er auch mit Crosby, Stills & Nash großgeworden war, bevor es ihn auch zum Werk modernerer Songwriter wie Elliott Smith und Bonnie "Prince" Billy zog.

So entwickelte sich die Liebe zu akustischen Klängen parallel zu seinem Faible für härtere Sounds. "Als ich mich für Metal Bands wie die Deftones und Sepultura zu interessieren begann, stand ich auch wahnsinnig auf Songschreiber wie Jeff Buckley." Und hatte er nicht seine ersten Akustik-Stücke schon im zarten Alter von sieben Jahren probiert? Doch, hatte er.

Klassischer Westcoast-Sound


Gefühlvoller Folk-Pop auf "Young Pilgrim" (Bild: [PIAS])

Charlie Simpson kommt ohnehin aus einer hochmusikalischen Familie die weit zurück reicht bis zu seinem Ururgroßvater Sir William Sterndale Bennett, der ein bekannter englischer Komponist und Pianist war und auch seine beiden Brüder sind als Musiker aktiv. Schreiben wollte Simpson aber schon - und stellte dann fest, dass er ganz auf sich allein gestellt halt ziemlich andere Sachen schrieb. "Es war halb furchterregend, und halb beglückend", rekapituliert er diese aufregende Phase. Als sie abgeschlossen war, suchte Simpson die Expertise von Produzent Danton Supple (Coldplay, Doves).

Gemeinsam richteten sie sich in den State Of The Ark-Studios ein, um dort ihre Version eines klassischen Westcoast-Sounds Wirklichkeit werden zu lassen. Es ist ein Sound, der Stimme(n) und Instrumente auch mal dicht schichtet - und die Musik doch immer frei atmen lässt. Ein Sound, der nicht auf polierte Perfektion aus ist, sondern auf Charakter, Charme und Wärme, kleinere Fehler inklusive. (cw/pm)