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Bannons kerligen Daddys und dem rauen Sex, den sie ausstrahlen, kann man sich kaum entziehen

In seinem neuen Fotoband "Daddy Hunt" präsentiert Blade T. Bannon authentische Männer mit Ecken und Kanten

Von Carsten Weidemann

Sorgfältig achselhaarrasierte und durchdringend parfümierte Modeopfer törnen dich nicht besonders an? Dürre kleine Emos fallen nicht in dein Beuteraster? Du stehst auf echte Männer mit Ecken und Kanten, haarig, naturbelassen und ganz und gar ohne künstliche Zusatzstoffe - abgesehen vielleicht von dem einen oder anderen Tattoo oder Nippelpiercing?

Dann solltest du unbedingt einen Blick in den Fotoband "Daddy Hunt" von Blade T. Bannon riskieren: Die Neuerscheinung aus dem Berliner Bruno Gmünder Verlag ist prall gefüllt mit heißen Daddys jedweder Sorte. Authentische Männer, real und echt. Selten findet sich zwischen zwei Buchdeckeln solch eine geballte Ladung Testosteron - und man will nichts lieber, als sich in die Höhle dieser Löwen vorzuwagen, um sich von Daddy eine Lektion erteilen zu lassen...

Der Ober-Daddy der amerikanischen Lederszene

Den Song "My Heart belongs to Daddy" schrieb Cole Porter 1938 für das Musical "Leave It to Me!". Bei Blade T. Bannon müsste es zusätzlich heißen: "My Ass Belongs to Daddy". Denn in erotischen Vater-Sohn-Beziehungen kennt sich der US-Fotograf, der viele Jahre als Flugbegleiter arbeitete, bestens aus: 2007 erschien bei Boner Books sein Ratgeber "My Mentor, My Guide: A Handbook for Daddies and Boys for the New Generation".

Bannon ist damit so eine Art Ober-Daddy der amerikanischen Lederszene, in der er zahlreiche Titel erringen konnte - vom "Bum Steer Drummer Boy 1991" bis zum "Mr. Arizona Leather Sir 2008". Wow! Da bekommt man ja gleich noch mehr Lust, sich mit allen Sinnen Papis Lust zu unterwerfen...

Infos zum Buch

Blade T. Bannon: Daddy Hunt, Fotoband, 176 Seiten, Farbe, Hardcover, 17,0 x 22,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2012, 24,95 €, ISBN 978-3-86787-424-3


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 finkAnonym
  • 11.08.2012, 12:15h
  • schicke kerle!

    nur: wenn ein mann täglich ins fitnessstudio rennt, sich mit tattoos, piercings, lederklamotten, bart und pipapo alle möglichen vorgeblich männlichen attribute draufschafft, dann hat das mit "authentisch" oder "naturbelassen" genauso wenig zu tun wie gezupfte augenbrauen.

    hier wird eine auf eine bestimmte weise konstruierte form von männlichkeit vorgeführt. das muss man nicht qualitativ gegen andere konstruktionen abgrenzen und naturalisieren, um es anerkennen und erotisch genießen zu können.
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#3 OlderLoverAnonym