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Jack Harkness (li.) ziert sich noch ein wenig.... (Bild: Screenshot starz)

Die vierte Staffel der britischen SciFi-Serie "Torchwood" startet bei RTL2. Captain Jack Harkness kämpft gegen die ewige Jugend und trifft dabei auf einen alten Lover.

Von Carsten Weidemann

Als hätte der Sensenmann plötzlich selbst ins Gras gebissen. Auf einen Schlag stirbt weltweit kein einziger Mensch mehr. Der uralte Wunschtraum vom ewigen Leben ist überraschend über die Menschheit herein gebrochen. Keiner weiß, warum und wieso, doch spätestens nach vier Monaten wird klar: Hier ist nicht das Paradies der ewigen Jugend entstanden, sondern die Hölle der Untoten. Kinder bleiben auf immer klein, Kranke werden nie gesund. Wer einen Unfall erleidet, hat Pech gehabt. Trotz sonst tödlicher Verletzungen bleibt man am Leben und erleidet unendliche Schmerzensqualen, weil nichts heilt. Es entstehen Konzentrationslager, um die lebenden Leichen von den Unversehrten fernzuhalten.

Die vierte Staffel der Science Fiction-Serie "Torchwood" beschreibt mit düsterer Wucht einen "Miracle Day", einen Tag des Wunders, der die Nichtsterblichen in inhumane Egozombies verwandelt. Nur einem war in dieser Show bislang die Unsterblichkeit vergönnt - dem Zeitreisenden Captain Jack Harkness, der damit aber gut zurechtkam. Bei seiner Unsterblichkeit war die Heilung bislang inklusive. Nach dem Miracle Day ist nun ausgerechnet er der einzige Sterbliche auf Erden. Eines bereitet ihm allerdings noch viel mehr Bauchschmerzen. Denn die Anfänge dieses Wunders liegen in seiner eigenen Vergangenheit. Und einer seiner schwulen Lover spielt dabei eine wichtige Rolle...

Jack Harkness hat es gut: Ewiges Leben ohne zu Altern, das ermöglicht unendliche Bettgeschichten


...doch dann packt ihn die Leidenschaft. Bei Gayromeo würde Jack wohl das Kreuz bei "aktiv" setzen (Bild: Screenshot starz)

Viel mehr vom Inhalt sei nicht verraten. Die zehn neuen Folgen, die RTL2 ab Freitag an drei hintereinander folgenden Tagen abfeuert, werden aber mit Sicherheit bei vielen Sci-Fi- sowie den schwulen Fans des Hauptdarstellers John Barrowman für Ausgangssperre sorgen. Mit nicht nachlassender Spannung wird feinster britischer Serienstoff serviert, inklusiver einer ausgiebigen Sexszene zwischen Harkness und einem Lover.

"Torchwood", ein Spin-off der britischen SciFi-Kultreihe "Dr. Who", brachte bereits in den vorhergehenden Folgen die sexuelle Offenheit des zeitreisenden Weltretters und Alienbekämpfers in ungewohnter Offenheit in die Handlung mit ein. Harkness flirtet sowohl mit seiner Assistentin Gwen Cooper als auch mit seinem Helfer Ianto Jones. Das Liebesverhältnis zwischen Ianto und Jack wird jedoch in Staffel drei - "Kinder der Erde" - jäh beendet. Der Lover ist einem tödlichen Virus ausgesetzt. Da es in England offensichtlich keine Berufsgenossenschaft gibt, die nach tödlichen Berufsunfällen mit Alienbeteiligung Renten an Hinterbliebene auszahlt, teleportiert der gebrochene Witwer Jack am Ende der Minsierie irgendwohin zur Erholung ins Weltall. Um nun mit frischer Lebenslust und neuen Liebschaften ein weiteres Mal heftig einschreiten zu können.

Youtube | RTL2-Trailer zur 4. Torchwood-Staffel

Für die BBC ist es um 21 Uhr noch viel zu früh für Gay-Sex. Gewaltszenen sind kein Problem.


Ordert Jack gerade die Pizza "danach" oder ist er schon wieder mit seinem Job beschäftigt? (Bild: Screenshot starz)

Nach dem harmlosen Zungenkuss in Staffel drei heizen die Produzenten in Reihe vier ordentlich auf. Der 45-jährige Schauspieler John Barrowman muss mehrmals mit Männern kuscheln - einmal in einer Rückblende im Jahr 1927 - und so viel Haut und sexuelle Erregung wie noch nie in der schwulen Sexszene zeigen.

Für die BBC war dies bei der Ausstrahlung in der Primetime im vergangenen Jahr zu heiß. Der Sex wurde weitgehend rausgeschnitten, was umgehend den Protest der Community zur Folge hatte (queer.de berichtete). Dagegen bekamen die amerikanischen Kunden der Pay-TV-Kabelnetze alles gezeigt. Wie RTL2 es handhabt? Ab dem 17. August lässt sich das in einem Serienspecial mit vier Folgen am ersten und jeweils drei Folgen an den drauffolgenden Abenden ab 20:15 Uhr verfolgen.

Youtube | John Barrowman im Interview über seine Sexszene und seine Rolle als Gay Hero (engl.)


#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.08.2012, 18:45h
  • Sehr gut, daß es eine vierte Staffel gibt. Hatte erst gedacht, die dritte sei die letzte gewesen. Werde sie mir jedenfalls anschauen (auch wenn sie noch so spät ausgestrahlt wird).
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#2 KarstenEhemaliges Profil
  • 12.08.2012, 22:22h
  • Freue mich auch auf die vierte Staffel. Torchwood ist wirklich gut gemacht.
    Und im September kommen dann endlich Staffel drei und vier von Doctor Who nach Deutschland. Ausgezeichnet!
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#3 keyjahn
  • 13.08.2012, 15:26h
  • Das mit "bei Gayromeo für er aktiv ankreuzen" halte ich für ein Gerücht, jeder der Doctor Who kennt, weiß das Jack Harkness sehr FLEXIBEL ist!

    Leider ist die vierte Staffel bei weitem nicht so gut, wie die 3 davor. Gut, die Sexszenen sind nicht schlecht (ja die meisten hätten sich das ja schon mit Ianto gewünscht, aber naja).

    Was wirklich, wirklich gut ist: Jack vergisst die Vergangenheit nicht.

    Und der Verlust Iantos ist immer noch SEHR präsent...

    Mein Highlight nach der 3ten Staffel war aber definitiv eher die Radioplays, besonders der letzte Teil. Unglaublich gut! Und der einzig wahre Abschluss für Staffel 3.
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#4 Stein
  • 14.08.2012, 01:29h
  • ich freu mich schon total auf die neue staffel auch wenn jack nicht das glück mit ianto vergönnt war

    wenn dann der doctor auch wieder über die deutsche mattscheibe flimmert, ist die welt der fan´s wieder in ordung
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