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Bei "HIV im Fokus" sollen verschiedene Auffassungen zur Selbstbestimmung in der Sexualität sowie ethische und juristische Fragen im Zusammenhang mit einer Übertragung von HIV erörtert werden

In diesem Jahr findet vom 21. bis 22. September erstmals der internationale Fachkongress "HIV im Fokus" im Roten Rathaus in Berlin statt.

Der Kongress steht unter dem Motto "Ohne Kondom - Aber sicher!?" und wird sich der Beurteilung der Übertragungsrisiken bei HIV und neuen Möglichkeiten der Risikominimierung widmen. Vertreter aus Politik, Medizin, Psychologie, Soziologie, Pharmakologie und Pflege, die Community sowie Interessierte sollen sich austauschen und zum Abschluss eine Empfehlung an die Gesellschaft aussprechen.

Hintergrund des Kongresses ist die Richtlinie der schweizerischen Eidgenössischen Kommission für Aids-Fragen (EKAF): Diese sieht vor, dass wer seit mindestens sechs Monaten eine Viruslast unter der Nachweisgrenze hat, eine antivirale Therapie (ART) konsequent durchführt und keine anderen Geschlechtskrankheiten aufweist, Safer Sex auch ohne Kondom praktizieren kann.

Veranstalter des Kongresses sind das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, die Initiative Update Your Life, die EATG European Aids Treatment Group und das Deutsche Apotheken-Netzwerk zur Verbesserung der Beratung bei der Behandlung von Infektionskrankheiten DANEBI. Die Schirmherrschaft hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) übernommen. (cw)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 nanuAnonym
  • 13.08.2012, 00:30h
  • Sehr gut und sinnvoll. Man muß berücksichtigen, daß Beschnittene an der Eichel so unempfindlich sind, daß sie mit Kondom orgasmus-unempfindlich sind, man muß ihnen deshalb andere Möglichkeiten andienen, um relevante häufige Infektionen beim GV mit Partnern verhüten zu können. Vorher geht alles Herum-obern der Aidshelfer ins Leere.
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#3 stromboliProfil
  • 13.08.2012, 08:35hberlin
  • Antwort auf #2 von nanu
  • nun ja, was ist mit denen , die nicht unterhalb der nachweisgrenze, beschnitten ihren alltag fristen?
    Orgasmus verbot, oder drohende virenschleuder..??

    Mir war das als gesichtspunkt gar nicht so klar..; beschnittene als überträger weil, mit kondom nicht orgasmusfähig. Oder nur ein neuer beitrag zur beschneidungsdiskussion?
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#4 HackepeterAnonym
  • 13.08.2012, 15:11h
  • Antwort auf #3 von stromboli
  • hallo stromboli,

    sexuelle funktionsstörungen (erektionsstörungen, orgasmusstörungen) sind schon lange als kondomkiller erkannt. das thema ist nur ein völliges tabu. wer sich damit beschäftigt -auch beruflich- setzt sich gleich dem verdacht aus, dass er selbst betroffen sein könnte. das will keiner. deshalb wird es gerne totgeschwiegen. männer verzichten oftmals nicht aus geilheit oder "unvernunft" auf das kondom, sondern aus purer not. wer wegen des kondomgebrauchs um seine erektion oder seine orgasmusfähigkeit fürchten muss, der lässt das gummi im zweifel weg. diese männer befinden sich in einem konflikt zwischen ihrem schutzinteresse und ihren sexuellen bedürfnissen. das passiert spätestens, wenn auch der cockring, der als sextoy anerkannt und daher über jeden verdacht erhaben ist, zur steigerung der sexuellen stimulanz nicht mehr seine wirkung erzielt.
    es gibt dazu interessante abhandlungen und empirisches material. aber leider erfolgt die tabuisierung auch gerade bei leuten aus der prävention. die abwehr ist da sehr groß, mit dem thema möchte man nicht viel zu tun haben.
    dass beschnittende männer häufig nicht so reizempfindlich sind und der kondomgebrauch die empfindungen zusätzlich schwächt, ist ebenfalls altbekannt. von daher kein neues argument in der beschneidungsdebatte.....
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