Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 14.08.2012           7      Teilen:   |

Wahlversprechen eingelöst

Berlin: Rot-Schwarz geht gegen homophobe Gewalt vor

Mahnwache gegen homophobe Gewalt (2010)
Mahnwache gegen homophobe Gewalt (2010)

Künftig wird eine Spezialabteilung in Berlin homophobe Straftaten gesondert bearbeiten - Opfer von Gewalt erhalten mit Oberstaatsanwältin Ines Karl eine Ansprechpartnerin.

Justizsenator Thomas Heilmann (CDU) hat am Dienstag die Pläne zum Kampf gegen Homophobie vorgestellt. Er ernannte Karl zur ersten Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Staatsanwaltschaft. Das sei für Betroffene ein "Signal des Vertrauens in den Rechtsstaat", erklärte der Senator. Karl soll künftig nicht nur Beschwerden und Anzeigen entgegen nehmen, sondern Kontakte zur Polizei oder zu Hilfsorganisationen herstellen. Damit soll es Opfern einfacher gemacht werden, ihre Peniger anzuzeigen.

Dem schwulen Anti-Gewalt-Projekt Maneo wurden 2011 über 400 Fälle von homophober Gewalt gemeldet (queer.de berichtete). Die Aktivisten gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus. Bis zu 90 Prozent aller homophoben Gewalttaten würden nicht gemeldet werden, glauben Maneo und die Berliner Polizei. Deshalb sei die Stadt Berlin gefordert, erklärte die neue Ansprechpartnerin Ines Karl.

Zukünftig will die Stadt zudem die Straftaten aus homophoben Motiven gesondert erfassen. Darum würden sich neben anderen Delikten ein Oberstaatsanwalt und sechs Dezernenten kümmern.

Fortsetzung nach Anzeige


Ziel: "Gesellschaftliche Ächtung" homophober Gewalt

"Wir begrüßen das öffentliche Interesse an der Verfolgung homophober Straftaten. Wir setzen damit ein wichtiges Zeichen der gesellschaftlichen Ächtung jeder Form von Hasskriminalität", erklärte CDU-Vizefraktionschef Stefan Evers. Die neue Ansprechpartnerin werde künftig "einen wertvollen Beitrag leisten, das Bewusstsein für den Schutz sexueller Minderheiten zu schärfen".

Im Koalitionsvertrag der rot-schwarzen Regierung haben sich die Partner unter Führung des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) auf einen Ausbau der Projekte gegen Homophobie geeinigt (queer.de berichtete). (dk)

Opfer homophober Gewalt können das Büro der neuen Ansprechpartnerin unter Tel. (030) 90 14 26 97 oder per E-Mail unter lsbt@sta.berlin.de erreichen. Bei der Polizei gibt es bereits Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (Mehr Infos hier).

Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 7 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 22                  
Service: | pdf | mailen
Tags: berlin, gewalt
Schwerpunkt:
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

loading...

Reaktionen zu "Berlin: Rot-Schwarz geht gegen homophobe Gewalt vor"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
14.08.2012
19:27:36


(-1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Das sind ja mal gute Neuigkeiten aus Berlin! Leider hat sich die Hauptstadt ja wieder zur Lachnummer der Nation gemacht:

Link zu www.rbb-online.de

Was die Kampagne gegen Haßverbrechen angeht: für alle anderen 15 Bundesländer nachahmenswert!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
14.08.2012
20:38:50


(0, 2 Votes)

Von Gayreporter


Tja auf die Berliner CDU ist Verlass


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#3
14.08.2012
22:13:23


(0, 2 Votes)

Von Gretel
Antwort zu Kommentar #2 von Gayreporter


hier haben sich vor mir die zwei richtigen "verewigt" !


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#4
16.08.2012
11:05:26


(0, 2 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #1 von FoXXXyness


Wenn Narren lachen, freut's den König.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#5
16.08.2012
13:28:07


(-1, 1 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #4 von userer


Der Schwätzer hat geschwätzt und nichts zu dem Thema beigetragen!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#6
16.08.2012
14:24:52


(0, 2 Votes)

Von userer
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von FoXXXyness


Och, ich habe einfach mal einen Beitrag so verfasst, wie 99 % deiner Wortmeldugnen hier aussehen, wenn du das Studium deiner BILD-Zeitung unterbrichst. Und du hast ja auch prompt drauf reagiert.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#7
16.08.2012
22:45:57


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness
Antwort zu Kommentar #6 von userer


Ich studiere die BILD nicht, überfliege sie "so mal im Vorbeigehen"! Es gibt besseren Lesestoff, wie z. B. "Spiegel Geschichte" oder "P. M. History", da ist Seriösität Programm.


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 POLITIK - DEUTSCHLAND

Top-Links (Werbung)

 POLITIK



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Berlin: Zwei Männer im U-Bahnhof homophob beleidigt und verletzt Die SPD und der Paragraf 175 Österreich: Van der Bellen ist neuer Bundespräsident Von Drogen und Dreiern
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt