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Drag Queens wie Heklina dürfen im Castro-Bezirk nicht mehr auf das Kirchengelände

Die katholische Kirche zieht in San Francisco die Daumenschrauben gegen die Community weiter an: Eine Hilfsorganisation für alkohol- und drogenabhängige Schwule und Lesben darf keine Benefiz-Veranstaltung in einer Kirche im Castro-Bezirk mehr abhalten, solange Drag Queens anwesend sind.

Brian Costello, der neue Pfarrer der Most Holy Redeemer Church, will durchsetzen, dass keine Drag Queens mehr auf dem Kirchengelände aufhalten - und hat daher die Gruppe Castro Country Club, die sich um Suchtkranke in der Community kümmert, ausgeladen. Der Castro Country Club organisiert seit mehreren Jahren im Oktober eine Benefiz-Veranstaltung auf dem Kirchengelände anlässlich des Erntedankfestes, bei dem auch Drag Queens auftreten. Der Pfarrer erklärte in einem Brief an die Gruppe, dass die Veranstaltung stattfinden dürfe, wenn keine Drag Queens eingeladen werden würden.

Castro Country Club will nicht diskriminieren


Der von Papst Benedikt XVI. ernannte neue Erzbischof Salvatore Cordileone gilt als erbitterter Gegner von Homo-Rechten

Die Organisatoren lehnten das jedoch ab: "Unsere Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, alle Menschen willkommen zu heißen. Drag Queens sind keine Ausnahme", erklärte der Castro Country Club in einer Pressemitteilung. Man werde nun nach einem anderen Austragungsort Ausschau halten, um sich weiter um Menschen in Not kümmern zu können. Eine der auftretenden Drag Queens erklärte, dass dies ein herber Rückschlag für die bislang guten Beziehungen zwischen der Kirche und der LGBT-Community im Castro-Bezirk seien.

Laut "Bay Area Reporter" erklärte Pfarrer Costello, dass seine Vorgesetzten die harte Linie vorgegeben hätten: "Ich bin der neue Pastor und es gibt einen neuen Erzbischof. Die Erzdiözese hat mir sofort gesagt: 'Keine Drag Queens". Damit setzt offensichtlich der erst Ende Juli ernannte Erzbischof Salvatore Cordileone noch vor seinem offizielle Amtsantritt seine harte Linie fort: Der 56-Jährige engagierte sich bereits 2008 im Kampf gegen die Homo-Ehe und gilt als "Vater von Proposition 8", der Volksabstimmung, mit der Schwulen und Lesben das Eherecht in Kalifornien wieder entzogen wurde (queer.de berichtete). Er bezeichnete in der Vergangenheit die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben als Versuch des Satans, die Zivilisation zu vernichten. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 deBärAnonym
#2 ItchebAnonym
  • 15.08.2012, 15:12h
  • hat Jesus jemals gesagt: "Ich predige nirgendwo wo Andersdenkende anwesend sind"??

    Die kennen noch nichtmal ihre eigenen Lehren (Leeren) ....
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 15.08.2012, 15:21h
  • Absolut würdelos, was das bigotte Katholenpack in diesem Fall wieder von sich gibt! Die legen wieder den Satz "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!" so aus wie sie wollen! Man sollte alle Geistlichen dieser Kirchengemeinde einglittern!
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#4 ClaudiaAnonym
  • 15.08.2012, 16:00h
  • Verlogenes, heuchlerisches, menschenverachtendes Dreckspack!
    Ach, und bevor jetzt wieder Propgandaposts für irgendwelche Evangelikalen hier gepostet werden: das gilt genauso für Mennoniten, Baptisten oder wie das andere evangelikale Pack dort heißt, denn die sind genauso - da gibts hier bei queer.de genug Beispiele!
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#5 Drag QueenAnonym
  • 15.08.2012, 16:25h

  • Ich bin stolz und gleichzeitig traurig.

    Traurig, weil meinem Stöckelschuh der 10 cm lange und spitze Absatz fehlt,

    Stolz, weil ich Brian Costello einen verdienten, gezielten Arschtritt verpasst habe und der Absatz nun in dessen Loch steckt!
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#6 Lapushka
  • 15.08.2012, 16:32h
  • Drag Queens und sonstige Crossdresser sind besonders bedrohlich weil sie das Prinzip der 100%igen Eingeschlechtlichkeit oder besser gesagt Geschlechtszugehörigkeit (mit damit einhergehenden Kleidungsnormen) aus dem Weg räumen und das auch unübersehbar.
    Sie gelten unter extrem Konservativen als besonders "verwirrend" für Kinder und Jugendliche.

    Besonders weil Drag Queens oft nicht transsexuell sind. Bei denen kann man es drehen und wenden wie man will, man bekommt keine Monosexualität/-genderidentität hin und das finden Leute wie der Erzbischof doof.
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#7 Petrillo
#9 GuidoAnonym
  • 15.08.2012, 19:28h
  • Hört, Hört, was der Mann im Kleid zu sagen hat?!?

    Unfassbar!?
    Was erwartet der? Den alten Gag von Manes Meckenstock "Och Herr Pastor, was für eine toller Ring? Haben Sie auch die passenden Ohrringelchen dazu?"
    Hat er Angst, das sein Outfit gegen die Drags abstinkt?! BOAH!

    Hoffen wir mal, dass dagegen geklagt wird und der kath. Kirche in Folge in USA der Status als "Glaubensgemeinschaft" aberkannt wird... Tschö, Steuervorteile.

    Dero Scheinheiligkeit vergisst wohl, dass es früher üblich war, das Frauenrollen durchweg von Männern gespielt wurden - wurden diese Schauspieler damals auch ausgeladen? Ich glaube, Nein.
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#10 finkAnonym
  • 15.08.2012, 21:21h
  • äh... darf man das übersetzen mit "hier sollen keine kerle im rock rumspringen außer denen meines eigenen tanzclubs? hätte der sich nicht wenigstens vorher ein paar gedanken drum machen können, welche sprüche er sich damit einfangen wird?

    aber das tun die ja selten. es zeigt sich immer wieder, wie sehr diese eigenartige religion auf blindheit sich selber und anderen gegenüber beruht...

    zu frau schmidt: très chic! danke!
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