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Leo Ritzmann beim "Popstars"-Casting (Bild: Pro Sieben)

2009 gewann Leo Ritzmann die Pro-Sieben-Show "Popstars". Knapp drei Jahre später reagiert der Schweizer auf Homo-Gerüchte und sagt: "Ja, ich bin bisexuell".

Der 23-Jährige offenbarte gegenüber mehreren Schweizer Medien seine sexuelle Orientierung: "Ich stehe auf Frauen, aber ich habe auch schon mit Männern etwas gehabt", sagte er in einem Interview mit dem Schweizer Jugendsender Radio 105. Gegenüber der Tageszeitung "20 Minuten" erklärte er: "Ich hoffe, meine Offenheit ist ein gutes Beispiel für andere."

Ritzmann sagte, er habe für die Erkenntnis, dass er sich sowohl in Männer als auch in Frauen verlieben könne, sehr lange gebraucht. Außerdem seien Beziehungen mit beiden Geschlechtern nicht so einfach: "Die Bisexualität macht mein Leben komplizierter. Nicht alle Partner verstehen das". Es sei ihm aber egal, wenn die Leute lästern. Er sei an die Öffentlichkeit gegangen, weil es wichtig sei, "dass ich zu mir stehen kann".

Absturz nach "Popstars"-Sieg

Der in Brasilien geborene Detailhandelsfachmann (Verkäufer) nahm 2008 an einer Schweizer Castingshow teil, in der er den sechsten Platz belegte. Ein Jahr später versuchte er es bei "Popstars" auf Pro Sieben. Hier gewann er mit Vanessa Meisinger aus Mittelfranken die achte Staffel des Musik-Wettbewerbs. Beide Interpreten bildeten zusammen die Band "Some and Any". Ihre Single "Last Man Standing" schaffte es auf Rang 16 der deutschen Charts, das Album "First Shot" erreichte Rang 47. Damit war "Some & Any" die erste Gewinnerband einer "Popstars"-Show, die es nicht unter die Top 10 der deutschen Charts schaffte. Sie löste sich ein halbes Jahr nach ihrer Gründung auf.

Daraufhin hat Ritzmann wieder als Verkäufer in einem Bekleidungsgeschäft gearbeitet. In Schweizer Boulevardzeitungen äußert er sich jedoch regelmäßig über seine Zukunftspläne: So nehme er weiterhin Lieder auf und habe sich unter anderem für eine Rolle in der US-Serie "Glee" beworben. (dk)

Youtube | Der einzige Charterfolg der Band "Some & Any"


#1 alexMucEhemaliges Profil
  • 16.08.2012, 12:32h
  • In Künstlerkreisen ist es üblich, auch wenn man stockschwul ist, erst einmal und wegen der Karriere, bisexuell zu sein. Jedenfalls für den Boulevard. Genau wie bei lesbischen Fußballerinnen der Nationalmannschaft. Lesbisch ist da kaum jemand, obwohl es fast auf der Stirn steht. Die sind alle erst einmal bisexuell. Es sei ihnen gegönnt es ist ja legitim.
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#2 CastingtrashAnonym
  • 16.08.2012, 13:41h
  • An "Some & Any", einer in der Geschichte der auf Pro Sieben ausgestrahlten Castingshow "Popstars" erinnert sich heute keiner mehr, nicht einmal an den Namen der beiden Mitglieder. Daß sich einer der beiden als bisexuell geoutet hat, ist gut. Und in der aktuellen Staffel ist Jurymitglied Ross auf jeden Fall nicht der einzige Schwule.
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#3 FranziskusAnonym
#4 Prime_EvilEhemaliges Profil
  • 16.08.2012, 17:31h
  • Antwort auf #1 von alexMuc
  • alexMuc hat den Sachverhalt schon punktgenau getroffen. Gerade in solchen Milieus von "Künstlern" und anderen Schmierern: schlechte Schauspieler, abgehobene Theaterfritzen, Möchtegern-Da-Vincis und ähnlichen gescheiterten Existenzen, ist man feige und beliebig. Außerdem gilt in solchen Cliquen Bisexualität gelegentlich auch noch als chic.

    In so gut wie allen Fällen ist "ich bin bisexuell" nur eine weitere Stuffe zur Treppe der Wahrheit die zur Erkenntnis des Schwulseins führt. Siehe Mika.

    Bedenklich halte ich das insofern nur, dass junge Schwule dadurch nur negative Signale erhalten und eine Vorbildfunktion so aus bleibt.

    @ Franziskus

    Lucy ist auch so eine "Bisexuelle".
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#5 Leo GAnonym
#6 spidermansbAnonym
  • 16.08.2012, 18:43h
  • wärs dem jungen mann wirklich um die angelbliche vorbildfunktion gegangen, hätte er seine bisexualität *hust hust* schon damals im tv- als noch halbwegs irgendjemand nach ihm gefragt hat- zum thema gemacht. so (jahre später) ist es wohl einfach nur ein krampfhafter versuch nochmal irgendwie nach aufmerktsamkeit zu schreien...vielleicht hat er ja glück und macht die prokution vom nächsten dschungelcamp auf sich aufmerksam
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#7 SvensAnonym
  • 16.08.2012, 19:10h
  • Antwort auf #1 von alexMuc

  • Hast recht, aber es gibt auch bisexuelle Männer mit femininer Ader. Genauso wie es auch Schwule gibt die nicht tuntig sind. Aber auffällig wieviele die sich selber bisexuell nennen sich später als Schwule outen, sowohl "feminine" als auch "maskuline" Männer. In meinem Bekanntenkreis gibt es einige dieser Ex- Bi's ;-)
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#8 Leo GAnonym
#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 16.08.2012, 22:42h
  • Antwort auf #7 von Svens
  • Bitte nicht lachen: kann mir bitte mal jemand gern erklären, was der Unterschied zwischen den zwei Begriffen "Tucke" und "Tunte" ist? Meines Wissens handelt es sich um das Gleiche, nämlich "Schwule, die durch weibliches Verhalten auffallen" oder gibt es da feine Unterschiede? Und erfüllt der Begriff "Husche" nicht den gleichen Tatbestand?
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#10 Stein
  • 17.08.2012, 09:40h
  • warum wird bisexuellen eigentlich nie geglaubt? immer heißt es er oder sie stehen nicht zu ihrer homosexualität?
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