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Der 63 Jahre Gary Paterson wurde für drei Jahre zum Moderator der United Church of Canada gewählt

Zum ersten Mal in der Welt führt mit Rev. Gary Paterson ein offen homosexueller Geistlicher eine große Kirchengemeinschaft. Der 63-Jährige wurde am 16. August in Ottawa für drei Jahre zum Moderator der United Church of Canada gewählt. Sie ist die zweitgrößte Kirche in Kanada nach der Römisch-Katholischen Kirche und die größte protestantische Konfession.

Insgesamt hatten sich 15 Kandidaten zur Wahl gestellt. Die Kirchenvertreter benötigten sechs Wahlgänge und acht Stunden, bis schließlich die Entscheidung für Paterson fiel. Bei der Bekanntgabe gab es lang anhaltenden Beifall. Die 350 Delegierten des General Council bestätigten die Wahl des schwulen Predigers aus Vancouver einstimmig.

Seit 30 Jahren in einer schwulen Beziehung

Gary Paterson war einer von insgesamt drei offen homosexuellen Kandidaten. In seiner Bewerbungsschrift führte er aus, dass er mit Rev. Tim Stevenson verheiratet ist, der vor 20 Jahren als erster offen schwuler Pfarrer der United Church ordiniert wurde. Im Juni feierten die beiden ihr 30-jähriges Beziehungsjubiläum. Aus einer früheren Ehe mit einer Frau hat Gary Paterson drei Töchter. Der 1949 als Sohn eines Soldaten geborene Geistliche lebte auch einige Zeit in Deutschland.

Gegenüber Journalisten erklärte Paterson, er glaube nicht, dass seine sexuelle Orientierung bei der Entscheidung der United Church of Canada eine Rolle gespielt habe. Dennoch sieht er die historische Bedeutung seiner Wahl und hofft, damit schwul-lesbische Jugendliche zu inspirieren: "Viele Jugendliche, die noch immer mit ihrer sexuellen Orientierung hadern, könnten durch solche Vorbilder ermutigt werden."

Die United Church of Canada gilt als ausgesprochen liberal. Bereits 1988 entschied sie, dass Schwule und Lesben vor den Augen Gottes moralisch mit Heterosexuellen gleichgestellt sind. Sie gehörte auch zu den ersten Kirchen, die Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare vornahmen. Bei der Volkszählung 2001 gaben 2,8 Millionen Kanadier – das sind etwa 9 Prozent der Bevölkerung – die United Church als ihre Kirchenzugehörigkeit an. (cw)

Youtube | Gary Patersons erstes öffentliches Statement nach der Wahl


Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 finkAnonym
#2 SveniAnonym
#3 womenProfil
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.08.2012, 18:31h
  • In der Katholischen Kirche undenkbar! Fortschritt zahlt sich bei Kanadas zweitgrößter Kirche aus und wünsche Gary Peterson eine glückliche Hand.
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#5 Andre GubilaumAnonym
#6 finkAnonym
#7 Timm JohannesAnonym
  • 20.08.2012, 15:16h
  • Antwort auf #6 von fink
  • Auja ich will mich auch zu diesem Thema melden

    Hier zeigt es sich auch bei dieser protestantischen Kirche, dass die christlichen Kirchen und Kirchenleitungen sehr verschieden bei diesem Thema sich verhalten und sehr unterschiedliche theologische Inhalte lehren.

    So gelten in Kanada neben der im Artikel dargestellten United Church of Canada auch die Anglican Church of Canada sowie die Evangelical Lutheran Church in Canada als sehr liberal und progressiv. In diesen christlichen Kirchen sind öffentliche Segnungsgottesdienste erlaubt, sind verheiratete homosexuelle Geistliche in den anglikanischen/unierten Pfarrhäusern möglich und gelten homosexuellen Handlungen nicht als sündhaft, sondern sind ethisch und theologisch erlaubt. In Kanada ist die Katholische Kirchenleitung relativ isoliert.
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#8 Karel MarkusAnonym
  • 20.08.2012, 16:34h
  • Die Erklärung dafür ist, das die Church of Canada das schwächste Glied in der Kette religiöser Organisationen ist.

    Tausende in der Obhut der "Kirche" ermordete Kinder in der Vergangenheit, Satanisten Logos auf der Website und nun ein offen vulgäres und satanistisches Oberhaupt.
    Als Kirche kann man das eigentlich nicht mehr bezeichnen, eher als Sammelsurium und Obdach für das was die Gesellschaft aus guten Grund ablehnt. Mörder, Lügner und Gotteslästerer. Wie gewohnt dort versteckt wo man es am wenigsten vermuten möchte.

    Hier ein kleiner Rückblick in das Leben des neuen "Kirchen"-Managers:

    www.henrymakow.com/scum_rises_to_top_at_united_ch.html

    Besonders aussagekräftig der Umgang mit den Indios, welche eine Mahnwache für deren ermorderte Kinder abgehalten haben:
    "Fucking assholes!" he screamed at us.
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#9 goddamn liberalAnonym
#10 HugoAnonym
  • 02.09.2012, 22:20h
  • Es gibt auch immer wieder Lichtblicke, da sollten sich die restlichen religionen ein Beispiel nehmen.
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