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T-Mobile-Laden in Kalifornien (Bild: Wiki Commons / Coolcaesar / CC-BY-SA-3.0)

Immer mehr US-Firmen beziehen bei der Frage der Ehe-Öffnung Stellung: Nun unterstützt auch die amerikanische Mobilfunktochter der Deutschen Telekom die Gleichbehandlung im Ehe-Recht.

Das im Städtchen Bellevue im Bundesstaat Washington ansässige Unternehmen T-Mobile USA hat sich einer Kampagne der Homo-Gruppe Washington United For Marriage angeschlossen, die für die Annahme von "Referendum 74" wirbt. Wähler im Bundesstaat werden am 6. November parallel zu Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in dieser Volksabstimmung entscheiden, ob Schwulen und Lesben das Recht auf Ehe gewährt werden soll oder nicht. Bereits mehrere andere Großkonzerne haben sich der Initiative angeschlossen, darunter Starbucks, Google und Nike (queer.de berichtete).

"Unsere Unterstützung für diese Frage reflektiert unsere Haltung, wie wir geschäftlich miteinander umgehen und unsere Überzeugung, dass all unsere Mitarbeiter gleich behandelt werden müssen", erklärte Jim Ailing, der neue Chef von T-Mobile USA. Die Firma beschäftigt rund 5.000 Angestellte im Bundesstaat Washington. In Amerika ist die Firma mit rund 34 Millionen Kunden die viertgrößte Mobilfunkgesellschaft.

Homo-Gegner haben Volksentscheid erzwungen

Repräsentantenhaus und Senat haben bereits im Februar die Ehe-Öffnung beschlossen (queer.de berichtete). Allerdings haben zumeist christlich motivierte Homo-Gegner bis Juni genügend Unterschriften gesammelt, um ein Referendum zu erzwingen (queer.de berichtete). Umfragen zufolge spricht sich derzeit eine knappe Mehrheit für die Gleichstellung aus. Allerdings konnten Homo-Gegner mit Unterstützung reicher Spender in den letzten Jahren einen ähnlichen Vorsprung in Maine und Kalifornien mit aggressiven Wahlkampagnen umdrehen. Es gibt jedoch Hoffnung für Gleichstellungsbefürworter in Washington: 2009 hat dort das Volk der Einführung von eingetragenen Partnerschaften zugestimmt - allerdings recht knapp mit 52,5 zu 47,5 Prozent (queer.de berichtete).

Homo-Gegner haben den teilnehmenden Firmen bereits mit einem Produkt-Boykott gedroht. So erklärte Brian Brown von der homofeindlichen National Organization for Marriage, dass Starbucks dank eines Boykotts von Republikanern Milliardeneinbußen zu verkraften hätte. Tatsächlich konnte das Kaffeehaus seinen Gewinn im dritten Quartal um 19 Prozent steigern, allerdings hatten Investoren mehr erwartet.

Einzig ein großes Unternehmen hat sich bislang gegen die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht eingesetzt: Der Chef der insbesondere in den Südstaaten erfolgreichen Fastfood-Kette Chick-Fil-A hat erklärt, Homosexuelle richteten sich mit ihrem Wunsch nach Eheschließung gegen die Bibel und würden zum Niedergang der Welt beitragen. Daraufhin stürmten am 1. August Homo-Gegner die mehr als 1.600 Filialen (queer.de berichtete). (dk)



#1 Jens GAnonym
  • 21.08.2012, 13:04h
  • Ich nutze ohnhin prinzipiell nur D1. Jetzt hab ich noch einen Grund mehr :)

    (Auch wenn das T-Mobile USA vermutlich nicht soo viel bringt....)
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.08.2012, 17:51h
  • Sehr gut! Je mehr Unterstützer, desto größer die Chance, das die Homoehe kommt! Die Gegner der Homoehe dürfen NICHT triumphieren!
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#3 BeeBobProfil
  • 21.08.2012, 18:48hKölle
  • Entlich haben wir eine große Firma an, unserer Seite! Damit wird es den, Gegnern schwer fallen dauerhaft zu diskriminieren. Schließlich muss man auch in der USA telefonieren! Wir sollten alle das Unternehmen unterstützten indem, wir Verträge abschließen damit, die Homoehe nicht wieder abgeschaft wird!
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