Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?17213

Tea-Party-Demonstration in Minnesota (2010) (Bild: Fibonacci Blue / flickr / by 2.0)

Anhänger der Tea Party lehnen fast einstimmig die Gleichstellung von Schwulen und Lesben im Eherecht ab - nach einer neuen Umfrage ist keine andere Wähler-Gruppe homofeindlicher eingestellt.

Die am Montag in der "Washington Post" veröffentlichte Umfrage umfasste mehr als 3.000 Teilnehmer, die in 13 "parteipolitische Gruppen" unterteilt wurden, darunter auch die 2009 gegründete Tea-Party-Bewegung innerhalb der republikanischen Partei. 94 Prozent der Tea-Party-Anhänger lehnen demnach die Ehe-Öffnung ab, mehr als in jeder anderen Gruppe. Nur sechs Prozent von ihnen befürwortet die Gleichstellung. Bei der Gesamtbevölkerung stimmten 53 Prozent der Ehe-Öffnung zu, 42 Prozent lehnten sie ab.

Zwar gibt sich die Tea Party als libertäre Bürgerbewegung aus, die ausschließlich Steuersenkungen und die Senkung des Staatsdefizits zum Ziel habe. Allerdings tummeln sich dort fast ausschließlich Politiker, die mit religiösen Begründungen die Gleichbehandlung von Homosexuellen ablehnen. Dazu gehören unter anderem die ehemalige Gouverneurin Sarah Palin, die Kongressabgeordnete Michele Bachmann und der ehemalige Mehrheitsführer Dick Armey. In der republikanischen Partei macht die Tea Party 28 Prozent der Mitglieder aus.

Mehrheit für Ehe-Öffnung seit 2010

Bis vor wenigen Jahren lehnte die Mehrheit der US-Amerikaner die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Eherecht ab. Seit 2010 messen Umfragen jedoch stets eine konstante Mehrheit für die Ehe-Öffnung. Sie wird vor allem von Anhängern der Demokraten gesichert: So sprechen sich laut der neuesten Umfrage 68 Prozent aller Demokraten für die Gleichstellung aus - unter Unabhängigen sind es 57 Prozent, unter Republikanern nur 30 Prozent. Am höchsten ist die Zustimmung in den demokratischen Untergruppen der "urbanen Liberalen" (93 Prozent) und der agnostischen Linken (86 Prozent).

Unter Republikanern gibt es nur bei der Gruppe der "Laufkundschaft" (Window Shoppers) eine deutliche Mehrheit für die Ehe-Öffnung (76 Prozent). Darunter verstehen die Demoskopen junge Republikaner mit moderaten Ansichten, die gerne mit Demokraten zusammenarbeiten. Sie machen allerdings lediglich 17 Prozent der republikanischen Partei aus.

"Republikaner der alten Schule" stimmen mit knapper Mehrheit für die Gleichbehandlung (53 Prozent). Diese kleiner werdende Gruppe macht gut ein Fünftel der Republikaner aus. Anhänger sind in wirtschaftspolitischen Fragen für Deregulierung und gegen ein "big government", in gesellschaftspolitischen Fragen aber weltoffener als die Mehrheit der Partei. (dk)



#1 Sveni-MausAnonym
#2 devilsguyProfil
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 21.08.2012, 17:50h
  • Das wäre doch die richtige Partei für Frau Reiche! Die Staatstippse würde ganz gut dazu passen: sie ist dumm, gegen Homorechte und realitätsfremd!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 BeeBobProfil
  • 21.08.2012, 18:39hKölle
  • Ich hoffe, nicht dass die Teeparty gewinnt! Nur weil es immer mehr Homosexuelle, heißt das nicht das was, die Teeparty glaubt. Homosexuelle sind meist friedlich und kein Gefahr. Die Partei Teeparty allerdings ist nicht friedlich und darf nicht gewinnen. Wenn Omama das zulassen sollte, ihm der Nobellpreis aberkannt werden denn, dann hat er nichts für den Frieden getan im eigenen Land.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 draganProfil
#7 Fiete_Jansen
  • 22.08.2012, 09:52h
  • Antwort auf #5 von BeeBob
  • 1. Die Teaparty ist keine Partei sondern einer der reaktionärsten Teile der eh reaktionären "Republikaner"

    2. Wofür Obama den Friedensnobelpreis bekommen hat, entzieht sich meinem Verständnis.

    3. Woher weißt du, dass Homosexuelle meisst friedlich sind?
  • Antworten » | Direktlink »
#8 FoXXXynessEhemaliges Profil
#9 Fiete_Jansen
#10 mammuthProfil
  • 24.08.2012, 14:15hspeyer
  • früher oder später wird man sich mit der Waffe gegen die Ignoranz der Christenfaschisten verteidigen müssen
  • Antworten » | Direktlink »