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Rubgy-Spieler sind bei Homo-Fragen lässiger als Fußballer: Nicht nur weil sich niedliche französische Athleten alljährlich für einen Kalender ausziehen, der in vielen schwulen Haushalten hängt. Dort bekennen sich auch Profis wie Gareth Thomas und Jed Hooper oder der Schiedsrichter Matt Cecchin offen zu ihrer Homosexualität.

Auch die Hetero-Spieler sind nette Kerle: Der australische Profi David Pocock verspricht sogar, dass er seine Freundin Emma erst heiraten würde, wenn Schwule und Lesben das auch können. Der 24-Jährige verteidigte seine Position Ende Juli in der Talkshow "Q&A" des australischen Senders ABC gegen einen Politiker der homofeindlichen Liberal Party. Hier sind seine Aussagen in einem acht Minuten langen Video zusammengeschnitten:

Man möchte ihn knuddeln, wenn er erklärt, warum eine Gleichstellung der einzige Weg ist:

Es geht in dieser Debatte um Menschen. Warum können wir jemanden vorwerfen, dass er so ist, wie er ist? Menschen suchen sich ihre Sexualität nicht aus und wir drängen die LGBTI-Community an den Rand, weil die Menschen sind, wie sie sind. Wir müssen uns dieser Debatte stellen und am Ende etwas Vernünftiges beschließen. Meiner Meinung nach ist das die Ehe für jedermann. Wir haben uns auf so vielen Themenfeldern weiterentwickelt und dieses Thema kommt als nächstes dran. [...] Viele Schwule und Lesben glauben zwar nicht an die Institution der Ehe, aber ich glaube, dass sie die Option haben müssen. Wie können wir gegen Homophobie kämpfen, wenn wir sagen: "Ihr seid gleichgestellt, aber doch nicht ganz. Ich unterzeichne die Ehe-Urkunde und ihr könnt eure eingetragene Partnerschaft haben, die nicht wirklich gleich ist".

In Australien kämpfen Politiker der Grünen und der regierenden Labor-Partei derzeit für die Ehe-Öffnung, allerdings lehnt die Labor-Premierministerin Julia Gillard die Gleichstellung ab. Zwei von Labor regierte Bundesstaaten beraten gegenwärtig darüber, die Ehe ohne die Zustimmung der Bundesregierung auf ihrem Territorium zu öffnen (queer.de berichtete). (dk)

(via outsports.com)



#1 Julian SAnonym
  • 22.08.2012, 19:21h
  • Toll, ein echtes Vorbild.

    Der zeigt, wie locker man mit dem Thema umgehen kann und dass man auch als Sportler engagiert sein kann, ohne in eine Schublade gesteckt zu werden.
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#2 SchokiAnonym
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#4 Leo GAnonym
#5 Petrillo
  • 23.08.2012, 10:26h
  • Toller Mann, richtige Einstellung!

    Und das bei DEM Namen...
    "Pocock".

    Honi soit qui mal y pense!
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#6 UnterstützerAnonym
  • 24.08.2012, 10:57h
  • Na bitte, es gibt durchaus heterosexuelle Männer, die keine Angst haben als schwul zu gelten (nur zur Klarstellung: Schwul sein ist auch nichts, wofür mann sich zu schämen hätte!) und die öffentlich für die Rechte von schwulen Männern und lesbischen Frauen eintreten.

    Bravo, David Pocock, sehr sympathisch Ihre Einstellung!

    PS und wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat Frauen- und Männerschwarm Brad Pitt ebenfalls angekündigt erst heiraten zu wollen, wenn die Homo-Ehe wirklich landesweit durch ist. Und dann hat er wohl auch noch eine größere Geldsumme für den Kampf für die Homo-Ehe gespendet
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#7 alexander
  • 24.08.2012, 22:14h
  • Antwort auf #6 von Unterstützer
  • von solchen, tollen menschen, können wir überhaupt nicht genug bekommen, zumal sie einfluss haben, durch ihre prominenz ! (und eben nicht schwul sind !)
    da hinterfragt doch ein mensch schon mal eher die diskriminierung, der wir tagtäglich ausgesetzt sind !
    mehr davon !!!!!
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