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Run of Colors

Laufend Spenden sammeln


Husch, Husch, jede Minute zählt! Run of Colors-Läufer 2011 (Bild: Aids-Hilfe Köln)

Köln ist bekannt als Mekka der Langläufer. Neben dem Köln-Marathon gibt es den Benefiz-Ableger, den "Run of Colours". Startschuss ist im September.

Von Carsten Weidemann

Am 15. September fällt der Startschuss für die vierte Ausgabe des "Run of Colours" - ein Benefizlauf zugunsten der Aidshilfe Köln. Über 1.500 Läuferinnen und Läufer gehen erwartungsgemäß im Kölner Rheinauhafen für die gute Sache an den Start. Das gesundheitsfördernde Event passt gut in die Stadt, schließlich pilgern schon zum "Köln-Marathon" jedes Jahr Tausende von Langlauf-Fans in die Domstadt. Die Veranstaltung im Herbst zieht ebenfalls bundesweit Freizeitsportler und Semiprofis an, die durch ihre mitgebrachten Spendenpaten Schritt für Schritt Geld einsammeln. Das kommt den rund 3.000 in Köln lebenden Menschen mit HIV/Aids zugute.

Wer stutzt, dass dem Namen des Events nun plötzlich das Wort "Ampera" vorangestellt wird: Der "Run of Colors" hat mit einem Autohaus einen größeren Sponsor gefunden, der sich für ein Elektro-Hybrid-Fahrzeug stark macht. Ansonsten hat sich am Konzept im Vergleich zu den Vorjahren wenig geändert. Viele Promis aus der Region stehen als Paten oder Läufer zur Verfügung und rufen zur Teilnahme auf. Die Botschafter sind Hannelore Bartscherer (Katholikenausschuss Köln), Comedian "Knacki" Deuser, die Schauspieler Benjamin Kiss (RTL: "Unter Uns"), Klaus Nierhoff (Lindenstraße), Dirk Moritz, Renée Weibel und Jo Weil (ARD: "Verbotene Liebe") sowie der Moderator Jürgen Miski.

Schnaufende Promis, schwitzende Spendensammler

Bis zum 7. September können sich die Teilnehmer - alleine oder im Team - gegen eine Startgebühr von 15 Euro online registrieren. Kurzentschlossene haben am 15. September ab 12 Uhr im Bürgerhaus Stollwerck die Möglichkeit zur Nachmeldung und zahlen dabei ein Startgeld von 18 Euro. "Ob die Läufer nun fünf oder zehn Kilometer wählen", so Pressesprecherin Marlon Berkigt bei der Vorstellung der Veranstaltung, "alle Teilnehmenden und Unterstützer setzen damit ein Zeichen gegen die Diskriminierung von HIV-Betroffenen."