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Der Arzt und Sexualwissenschaftler Magnus Hirschfeld wurde von den Nazis verfolgt und starb 1935 im Exil in Nizza

Eine Ausstellung anlässlich der 775-Jahrfeier Berlins ehrt auch den Vorkämpfer der homosexuellen Emanzipationsbewegung: Magnus Hirschfeld ist einer von 775 Persönlichkeiten, die in der Ausstellung "BERLINmacher. 775 Porträts – ein Netzwerk" seit Samstag im Ephraim-Palais präsentiert werden.

Geehrt werden 700 aktuelle und 75 historische Persönlichkeiten – von Heinrich Zille über Claire Waldoff bis Harald Juhnke. Eines der historischen Porträts widmet sich dem Pionier der homosexuellen Emanzipationsbewegung, Dr. Magnus Hirschfeld. So ist u.a. einen Aufklärungsfilm über Homosexualität aus dem Jahre 1919 zu sehen, an dem der Arzt und Sexualwissenschaftler Hirschfeld mitgewirkt hatte.

Spendensammlung für Hirschfeld-Denkmal

Hirschfeld hat großen Anteil am heutigen Selbstverständnis und Selbstbewusstsein der lesbisch-schwulen Community. Auf Initiative des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) wurde das Spree-Ufer zwischen Luther- und Moltkebrücke im Jahr 2008 nach Dr. Magnus Hirschfeld benannt.

In den kommenden Jahren soll am Magnus-Hirschfeld-Ufer, direkt gegenüber dem Bundeskanzleramt, zudem ein Denkmal zu Ehren Hirschfelds und der ersten homosexuellen Emanzipationsbewegung errichtet werden. Dafür sammelt der Lesben- und Schwulenverband derzeit noch Spenden. Der Spendenaufruf wird u.a. von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit unterstützt. (cw)

Ausstellung "BERLINmacher. 775 Porträts – ein Netzwerk.", Ephraim-Palais, Stadtmuseum Berlin, Poststraße 16, 10178 Berlin , noch bis 28. Oktober 2012, Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 12-20 Uhr

Spenden für das Denkmal

Bildungs- und Sozialwerk des LSVD Berlin-Brandenburg
Konto: 082 44 33 01
BLZ: 100 700 24 (Deutsche Bank)
Oder via SMS: "DENKMAL" an 81190