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Caleb H. nach seiner Verhaftung im Polizeifoto

Einer der Aktivisten für "Proposition 8" ist in Kalifornien festgenommen worden: Grundschullehrer Caleb H. soll in seiner evangelikalen Jugendgruppe Kinder missbraucht haben.

Der 52-jährige Mann ist nach Angaben des Lokalsenders KTLA vor gut einer Woche verhaftet worden. Er hat zugegeben, bereits seit Anfang der 1980er Jahre Jungen unter 14 Jahren sexuell misshandelt zu haben. Die meisten seiner Opfer habe er als Anführer einer evangelikalen Jugendgruppe im Yucca Valley kennengelernt. Da die Gruppe oft Ausflüge mit Übernachtungen durchführte, habe H. Zugang zu den Kindern gehabt. Der letzte Misshandlungsfall habe Anfang August stattgefunden.

Inzwischen hat H. sein Geständnis wieder zurückgezogen. Die Staatsanwaltschaft hielt jedoch an der Anklage wegen Misshandlung von Minderjährigen in vier Fällen fest. Der Verdächtige ist weiter hinter Gittern, da die Kaution auf 2,5 Millionen US-Dollar festgelegt wurde. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

Das politisch Pikante an der Geschichte: H. galt in seinem Umfeld als einer der fleißigsten Anti-Homo-Aktivisten und hat bereits seit Jahrzehnten Vorträge gegen Homo-Rechte gehalten. Zudem unterstützte er finanziell den Volksentscheid "Proposition 8", der 2008 Homosexuellen das Recht zu heiraten wieder entzogen hat (queer.de berichtete).

Mehrere Homo-Aktivisten haben bereits gegen den Volksentscheid geklagt. Sie argumentieren, dass direkte Demokratie nicht die Rechte von Minderheiten beschneiden dürfe. Ein Berufungsgericht hat sich im Februar diesen Jahres auf die Seite der schwul-lesbischen Aktivisten gestellt (queer.de berichtete). Allerdings ist die juristische Auseinandersetzung noch nicht zu Ende.

Neben evangelikalen Kirchen versucht in Kalifornien insbesondere die katholische Kirche, die Gleichbehandlung im Eherecht zu verhindern. Besonders engagierte Kleriker werden vom Vatikan belohnt: So hat Papst Benedikt XVI. Ende Juli Salvatore Cordileone zum Erzbischof von San Francisco ernannt, der den Protest gegen "Proposition 8" anführte (queer.de berichtete). Er steht allerdings derzeit in der Kritik, weil er in der Nacht zum Samstag nach einer Autofahrt unter Alkoholeinfluss verhaftet wurde. Er kam gegen eine Kaution in Höhe von 2.500 Dollar frei. (dk)



Kalifornien: Klage gegen Ehe-Öffnung gescheitert

Der oberste Gerichtshof des Bundesstaates Kalifornien hat am Montag einstimmig einen Antrag von Homo-Gegnern abgelehnt, gleichgeschlechtliche Eheschließungen sofort wieder auszusetzen.
#1 seb1983
  • 28.08.2012, 14:11h
  • Was für ein widerliches bigottes Gesocks!

    Da sollte einigen Leuten mal ein Licht aufgehen dass die Gefahr ganz sicher nicht von offen und selbstbewusst lebenden Schwulen ausgeht.

    Da scheint er sich das perfekte Umfeld ausgesucht zu haben. Er selbst gibt sich extrem schwulenfeindlich und unverdächtig, Opfer findet er in einer evangelikalen Gruppe die sich vermutlich noch schämen und schuldig fühlen nach dem Missbrauch und sich nicht trauen ihren Eltern davon zu erzählen.
    Immerhin scheint er das schon 30 Jahre erfolgreich zu handhaben.
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#2 BeeBobProfil
  • 28.08.2012, 14:16hKölle
  • Es scheint bald so als, ob es einen Zusammenhang geben muss zwischen, Homofeindlichkeit in der Öffentlichkeit und Kindermissbrauch im privaten. Kann man nur hofen das, der Fall einigen Gegnern die Augen öfnet und sie noch mal überlegen.
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#4 najaAnonym
#5 DiegosAnonym
  • 28.08.2012, 14:38h
  • Erinnert an die homophoben Priester, die reihenweise kindliche und jugendliche Knaben missbrauchten.
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#6 jenunAnonym
#7 daVinci6667
  • 28.08.2012, 15:01h

  • Also mich wundert sowas ganz und gar nicht!

    Das beweist nur wieder mal die Richtigkeit der alten Weisheit, dass die, die angeblich besonders rein und moralisch sind, es am wildesten treiben oder dass sie sogar wie hier, Perverse oder Kinderschänder sind!
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#8 najaAnonym
  • 28.08.2012, 15:18h
  • Antwort auf #6 von jenun
  • sorry hatte mich falsch ausgedrückt.
    der unterschied liegt meines erachtens darin das den einen fall kinder, den anderen fall jugendliche betreffen.

    denn bei jugendlichen kann man nicht pauschal von missbrauch sprechen, egal ob jungs oder mädchen, es gibt auch einvernehmliche kontakte:

    www.queer.de/detail.php?article_id=17226

    der einzige unterschied zu mädchen ist, das man sich fragt ob mit frauen verheiratete männer, die heimlich mit jugendlichen jungs sex haben, angst vor den eigenen homosexuellen anteilen haben.

    hetero- ehemänner die mit frauen/ mädchen fremd gehen betrügen "nur"die ehefrau.

    "hetero"- ehemänner die mit männern/ jungs fremd gehen betrügen zusätzlich sich selber, weil sie ihre sexuelle orientierung verleugnen.
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#9 Peter BAnonym
  • 28.08.2012, 15:24h
  • "Das politisch Pikante an der Geschichte: H. galt in seinem Umfeld als einer der fleißigsten Anti-Homo-Aktivisten und hat bereits seit Jahrzehnten Vorträge gegen Homo-Rechte gehalten."

    Was ist daran bitte poltisch pikant? Kindermissbrauch hat doch absolut nichts mit "Homo-Rechten" zu tun. Wieso wird hier von queer.de künstlich ein Zusammenhang hergestellt?
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#10 SebiAnonym