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  • 29.08.2012           61      Teilen:   |

"Qualitätsunterschiede"

Goppel-Äußerung: LSU-Geschäftsführer schaltet Staatsanwaltschaft ein

LSU-Geschäftsführer Ronny Pohle ist sauer auf homophobe Parteifreunde
LSU-Geschäftsführer Ronny Pohle ist sauer auf homophobe Parteifreunde

Ronny Pohle, der Bundesgeschäftsführer der Lesben und Schwulen in der Union (LSU), ist empört über homofeindliche Äußerungen des CSU-Politikers Thomas Goppel – er hat nun die Staatsanwaltschaft Augsburg gebeten, die Aussagen zu prüfen.

"Irgendwann sind Grenzen überschritten", erklärte Pohle am Mittwoch gegenüber queer.de. Goppel hatte auf seinem Facebook-Profil geschrieben, dass die "Gleichwertigkeit von Lebensgemeinschaften" ihre "natürlichen Grenzen" habe. Außerdem gebe es zwischen Homo- und Heterosexuellen "Qualitätsunterschiede", die sich in der "Bestandssicherung" zeigten (queer.de berichtete).

Auf seiner Facebook-Seite erklärte Pohle nun: "Ich habe mich dazu entschieden, die Staatsanwaltschaft Augsburg über den geistigen Ausfall von Thomas Goppel in 'Kenntnis' zu setzen." Die Behörden sollen die "strafrechtliche Relevanz" prüfen. "Ein Schreiben an den Landtagspräsidenten des Bayerischen Landtages folgt", so Pohle weiter. Es sei "erschreckend", welche "Diskussionskultur und homophoben Sprüche und Vergleiche" der 65-jährige CSU-Politiker zulasse.

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Goppel griff einst Wowereit aufgrund seiner Homosexualität an

Kein Freund der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben: Thomas Goppel (CSU) - Quelle: Wiki Commons / Leonie Rabea Große / CC-BY-SA-3.0-DE
Kein Freund der Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben: Thomas Goppel (CSU) (Bild: Wiki Commons / Leonie Rabea Große / CC-BY-SA-3.0-DE)

Thomas Goppel ist seit 1991 Mitglied im CSU-Parteivorstand und hat in der Staatsregierung verschiedene Ministerposten übernommen. Nach der Wahlniederlage der CSU 2008 galt er sogar als möglicher Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, ließ aber Horst Seehofer den Vortritt. Er ist ehemaliger Sprecher des Arbeitskreises Engagierter Katholiken in der CDU und Gründer der ChristSozialen Katholiken (CSK).

Goppel hat bereits Anfang des Jahrtausends in seiner Funktion als CSU-Generalsekretär gegen die Einführung von eingetragenen Partnerschaften polemisiert: "Jetzt kommt eine Regierung, die sagt, wir nennen alles Familie, wo Kinder drin sind", sagte Goppel damals und griff den Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) persönlich an: Wowereit und sein Partner versuchten "allabendlich, der Biologie ein Schnippchen zu schlagen", so Goppel bei einer CSU-Veranstaltung. (dk)

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Reaktionen zu "Goppel-Äußerung: LSU-Geschäftsführer schaltet Staatsanwaltschaft ein"


 61 User-Kommentare
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Die ersten:   
#1
29.08.2012
17:50:22


(+6, 8 Votes)

Von Fuck Union


Es ginge viel einfacher:
der Union historische Wahlschlappen bereiten.

Aber die Mehrheit der Deutschen scheint wohl durch die Verdummungs-Aktionen von Schwarz-Gelb so geistig kaputt zu sein, dass sie nichts mehr interessiert und sie nur noch vor sich hin vegetieren.


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#2
29.08.2012
17:51:46


(+7, 9 Votes)

Von CarstenFfm
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Klasse!
Und da aus seiner eignen Partei.


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#3
29.08.2012
17:56:42


(+7, 9 Votes)

Von goddamn liberal


Wird zwar nichts bringen.

Ist aber gut so.

Hier wird die Rhetorik von Reiche, Laumann, Goppel u. Co. mal in den richtigen historischen Kontext gestellt:

Link zu www.taz.de


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#4
29.08.2012
18:01:03


(+8, 10 Votes)

Von -hw-


#2 meine erste reaktion
#3 meine zweite

meine dritte: so profilieren sich beide für ihre zielmilieus.


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#5
29.08.2012
18:04:45


(+4, 6 Votes)

Von Robin


Nach den jüngsten faschistischen Ausrastern der CDU/CSU wird auch das nichts mehr ändern.

Selbst wenn Gerichte diese Fascho-Partei stoppen werden, so wissen wir dennoch, wie die denken.

Und mit dieser perversen, degenerierten Partei wird es nie Gleichstellung geben.


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#6
29.08.2012
18:07:41


(+5, 5 Votes)
 
#7
29.08.2012
18:09:38


(+2, 4 Votes)

Von basti


Statt Nebelkerzen zu zünden und von den Fakten abzulenken sollte Herr Pohle lieber einsehen, wie seine Partei über ihn denkt und endlich austreten.

Ich weiß, die LSU'ler würden so gerne dazu gehören. Aber die werden NIE dazu gehören! Egal wie sehr sie sich ihr Rückgrat verbiegen.

Ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, in einer faschistischen Partei zu sein, die liebende Menschen so sehr ablehnt. Da interessiert dann auch der Rest nicht mehr.

Aber manche Opportunisten sind da wohl sehr flexibel.


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#8
29.08.2012
18:10:59


(+6, 8 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #4 von -hw-


"meine dritte: so profilieren sich beide für ihre zielmilieus."

Und die wählen dann beide CDU?

Ich glaube eher Pohle u. Co. wechseln irgendwann zur FDP. Und werden dann irgendwann auch ihr böses Erwachen erleben:

Link zu www.forum-freiheit.de

Denn auch im deutschen 'Liberalismus' spukt die 'gesunde Familie' herum (samt Kuby, Hayek u. Co.)


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#9
29.08.2012
18:12:58


(+6, 8 Votes)

Von Carsten AC


Ich werde der Union niemals verzeihen, was sie uns antun und wie sie gegen uns hetzen. Solange ich lebe werde ich das CDU und CSU niemals vergeben, egal wie sehr die sich irgendwann weiter entwickeln werden (wahrscheinlich eh nicht) und egal wie sehr sie dann um Vergebung betteln werden.

Ich werde CDU und CSU (und ihren Schoßhündchen von der FDP, die ihnen den Machterhalt sichern) niemals verzeihen!

NIEMALS!
NIEMALS!
NIEMALS!
NIEMALS!
NIEMALS!


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#10
29.08.2012
18:14:40


(+5, 7 Votes)

Von Fennek


Das bringt jetzt auch nichts mehr!

Die Union hat endgültig gezeigt, dass sie eine faschistische Partei ist, die stramm auf einer Linie mit der NPD liegt.

Die haben endgültig und für immer verschissen.


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