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Die SPD-Bundestagsfraktion veranstaltet am 4. September in Berlin einen Zukunftsdialog zu den Rechten von intersexuellen Menschen. Die Veranstaltung im Gemeindehaus der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde steht unter dem Motto "Intersexuelle Menschen anerkennen – Selbstbestimmung im Identitätsgeschlecht".

"Nicht jedes Kind wird als 'weiblich' oder 'männlich' geboren", heißt es in der Einladung der beiden Abgeordneten Mechthild Rawert und Christel Humme. "Wir unterstützen das Selbstbestimmungsrecht intersexueller Menschen, ihren Anspruch auf Anerkennung ihres So-Seins und ihr Recht, ein Leben frei von Diskriminierung zu leben." Die SPD-Bundestagsfraktion möchte mit dem Zukunftsdialog den "nötigen Bewusstseinswandel forcieren": "Wir wollen eine breite gesellschaftliche Debatte zu diesem häufig aus Unsicherheit und Unkenntnis heraus noch mit einem Tabu belegtem Thema führen", so Rawert und Humme.

Schätzungen zufolge leben in Deutschland bis zu 120.000 Menschen, die mehrdeutig geschlechtlich geboren wurden. Oft werden bei intergeschlechtlichen Kindern Operationen zur Geschlechtszuordnung vorgenommen, die zunehmend als Verstoß gegen das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit angesehen werden. (cw)



#1 florian234Anonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Thorsten1Profil
  • 01.09.2012, 10:06hBerlin
  • Das Ökumenische Rogate-Kloster in der Zwölf-Apostel-Kirche, das diesen Dialog zusammen mit der SPD-Bundestagsfraktion veranstaltet, ist
    erfreulich weltoffen und offensichtlich das einzige christliche Kloster, in dem alle Menschen, egal, welche sexuelle Orientierung sie haben, willkommen sind.
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