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Uganda zählt zu den homophobsten Ländern Afrikas

In Uganda ist die Aufführung eines Theaterstücks über einen schwulen Geschäftsmann von der Aufsichtsbehörde untersagt worden.

Das Stück "The River and the Mountain" war vor gut einer Woche in einem kleinen Theatersaal in der Hauptstadt Kampala uraufgeführt worden. Nun haben die Behörden weitere Aufführungen untersagt, berichtet die britische Zeitung "Guardian". "Überraschend ist, dass wir keine eindeutige Begründung erhalten haben", erklärte Schauspieler Okuyo Joel Atiku Prynce.

In dem Theaterstück geht es um einem 29-Jährigen, den seine Mutter in den Hafen der Ehe schicken will. Sie gibt Geld dafür aus, ihn mit christlichen Predigern oder Wunderheilern heterosexuell zu machen. Das Stück zeigt, wie der junge Mann in einer homophoben Umwelt zurecht kommt.

In Uganda können Menschen für Homosexualität mit lebenslanger Haft bestraft werden. Die Regierung will die Gesetze aber noch verschärfen und wirft Homosexuellen vor, gezielt Kinder zu verführen. Unlängst bezeichnete Ethikminister Simon Lokodo Schwule und Lesben als "böse Menschen" (queer.de berichtete). (dk)