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  • 31.08.2012           9      Teilen:   |

Verfolgung

Ägypten: Anführer von "schwulem Sex-Netzwerk" verhaftet

Auch unter der neuen Regierung geht Ägypten gegen Homosexuelle vor: In der Mittelmeerstadt al-Arisch hat die Polizei Medienberichten zufolge einen Mann verhaftet, weil er ein "schwules Sex-Netzwerk" leitete.

Wie die Nachrichtenagentur Ma'an meldet, haben Polizisten ein Strandhaus gestürmt und den Mann aus Kairo festgenommen. Weitere Einzelheiten sind nicht bekannt, zudem ist unklar, weshalb der Verdächtigte angeklagt werden soll.

Homosexualität ist nach dem ägyptischen Gesetz zwar nicht direkt illegal, allerdings sind in den vergangenen Jahren Schwule mit Gummiparagrafen angeklagt worden – dazu gehört ein Gesetz gegen "unmoralisches und sittenwidriges Verhalten".

Im Juni hatte ein Diplomat aus Ägypten im UN-Menschenrechtsrat erklärt, dass sein Land Homosexuelle nicht als "echte Personen" anerkenne. Er sprach von der "kontroversen Idee" der sexuellen Orientierung. In seinem Land gilt Homosexualität als Tabuthema, über das in der Öffentlichkeit nicht gesprochen wird.

Der Menschenrechtsausschuss des Deutschen Bundestages hatte 2010 Ägypten für die Diskriminierung von Homosexuellen kritisiert (queer.de berichtete). (dk)

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Tags: ägypten
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Reaktionen zu "Ägypten: Anführer von "schwulem Sex-Netzwerk" verhaftet"


 9 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
31.08.2012
13:41:25


(+1, 3 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Traurig!


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#2
31.08.2012
16:38:29


(+6, 6 Votes)

Von SchwTA


Immer derselbe Blödsinn: sobald der Wüstengott Jahwe in seinen vielen Verkleidungen im Spiel ist, maßen sich die Menschen an, göttlichen Willen und seine Vorstellung von Natur zu kennen.

Okay, dann ist Ägypten halt als Tourismus-Ziel gestrichen. Wer uns nicht als "echte" Personen sieht, braucht sicher auch nicht unser "echtes" Geld. Willkommen zurück im Mittelalter, Ägypten! Und die Erschaffer der Bibliothek von Alexandria rotieren in ihren Sarkophagen ob dieser Ignoranz...


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#3
31.08.2012
21:54:55


(+1, 3 Votes)

Von Joonas


Nach der Revolution ist Ägypten genauso menschenverachtend wie vor der Revolution.


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#4
03.09.2012
00:03:50
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von realsmurf
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Deswegen würde ich niemals in einem islamischen/moslemischen land urlaub machen...
Die hängen echt noch mitten im europäschen mittelalter fest...
Ein mensch ist dort nix wert...


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#5
03.09.2012
15:44:47


(+1, 1 Vote)

Von anonymus
Antwort zu Kommentar #2 von SchwTA


Jahwe ist nicht der Gott der Ägypter. Der hat sein Volk ja aus Ägypten rausgeholt. Dort ist Allah Gott.
Tja, da müssen wir eben noch ein bischen warten. Es war ja grad erst "Frühling" - warten wir mal bis der "Sommer" in die arabische Welt kommt. In Syrien isses ja schon recht warm ....


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#6
04.09.2012
02:51:39


(+1, 1 Vote)

Von xapplex


Monatelang wurde uns von westlichen Journalisten erzählt, die Facebook-Revolutionäre hätten Mubarak gestürzt und nun würden Freiheit und Demokratie einziehen. Und nun?

Nun sitzt die Partei der Moslem-Bruderschaft im Sattel. Ägypten ist ein "failed state" mit täglich schwindenden Devisenreserven, Analphabetismus, explosivem Bevölkerungswachstum. Benzin und Gas werden langsam knapp, weil ausländische Lieferanten auf Barzahlung bestehen. Lebensmittel werden rationiert. Wer was auf der hohen Kante hat, flüchtet nach Europa oder in die USA. Dass sich für Schwule unter solchen Umständen etwas zum Besseren wendet glaubt wohl niemand mehr.


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#7
04.09.2012
07:25:28


(-1, 1 Vote)

Von SchwTA
Antwort zu Kommentar #5 von anonymus


Sorry, es IST derselbe Gott; Juden, Christen und Muslime beten denselben Gott an:

Link:
de.wikipedia.org/wiki/Allah


Alle drei gehen von einem Pakt mit Jahwe aus, der mit den Gründern der jeweiligen Ausprägung (Moses, Jesus, Muhammad) erneuert wurde. Das ist ja gerade das Hirnrissige an diesen "interreligiösen" Konflikten: Eigentlich sind es innerreligiöse Konflikte...


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#8
04.09.2012
11:45:37


(+1, 1 Vote)

Von Tohuwabohu
Antwort zu Kommentar #7 von SchwTA


Wie bitte?
Einen Pakt schließt man vielleicht mit dem Teufel, aber ganz bestimmt nicht mit Gott.
Das heißt "Bund" im Judentum.
Bei den Christen "Gnade". Zwei ziemlich unterschiedliche Herangehensweisen.
Und bei den Muslimen - weiss ich grade nicht.
"Alles Nichts, oder" oderso.
Musst du Lessing lesen, wenn du es als Theaterstück aufgeführt haben willst.
Aber keine Köpfe abhacken, sonst ist wieder jemand eingeschnappt am Ende.


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#9
04.09.2012
20:13:25


(+1, 1 Vote)

Von SchwTA


Okay, nenne es "Bund", "Gnade" oder, wie die Muslime, "Vertrag" - letztendlich geht es darum, dass die Anhänger des Gottes Jahwe so ihre Verbindung zu ihm darstellen - nota bene, zu ein und demselben Gott. Das mag zwar dem einen oder anderen Christen nicht schmecken, ist allerdings aus theologischer Sicht weitestgehend Fakt. Und "Recht" hat natürlich nur die eigene monotheistische Ausprägung *lach*.


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