Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?17311

Alexander Vogt ist seit 2010 Bundesvorsitzender der Lesben und Schwulen in der Union

LSU-Bundesvorsitzender Alexander Vogt hat seine Parteifreunde aufgefordert, schwul-lesbischer Lebensweisen nicht herabzuwürdigen. Er will stattdessen einen Dialog anregen.

Vogt kritisiert im Namen der Lesben und Schwulen in der Union, dass viele CDU- und CSU-Abgeordnete "zum Teil aus Unkenntnis, zum Teil vorurteilsbelastet" gegen Homo-Rechte polemisierten. Nun bietet er Gespräche an: "Wir sind in Gleichstellungsfragen jederzeit zum inhaltlichen Dialog bereit", erklärte der LSU-Chef. Wir wehren uns aber gegen unangemessene Vergleiche und Beleidigungen schwul-lesbischer Lebensweise", so Vogt weiter.

Auch bei unterschiedlichen Meinungen müsse der gegenseitige Respekt – insbesondere in einer Partei, die sich auf christliche Grundwerte beruft – stets eingehalten werden, argumentiert der Banker aus Frankfurt am Main. "Verbale Abrüstung kann hier zur Versachlichung beitragen". Vogt kritisierte insbesondere die Äußerung der sächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten Veronika Bellmann. Sie warnte am Montag davor, für gleichgeschlechtliche Paare zu "werben" (queer.de berichtete).

Auch der LSU-Regionalvorsitzende für Ostdeutschland bemängelte die Äußerung seiner Parteifreundin: "Wenn es um die Gleichstellung von lesbischen und schwulen Paaren geht von 'Werbung' zu sprechen, zeugt nicht gerade von einem wirklichen Interesse der Abgeordneten an diesem Thema", erklärte Martin Och.

"Geistiger Dünnschiss"

Die Äußerungen der Vorsitzenden sind sehr viel vorsichtiger formuliert als von anderen hochrangigen LSU-Mitgliedern. So hatte der LSU-Geschäftsführer Ronny Pohle die abwertenden Aussagen von Staatssekretärin Katherina Reiche (CDU) als "geistigen Dünnschiss" bezeichnet und die Staatsanwaltschaft Augsburg eingeschaltet, nachdem der CSU-Politiker Thomas Goppel von "Qualitätsunterschieden" zwischen Homo- und Heterosexuellen gesprochen hatte (queer.de berichtete). Der LSU-Vorstand hat sich aber davon distanziert und erklärt, dieses Vorgehen sei dem innerparteilichen Dialog nicht dienlich (queer.de berichtete). (dk)



#1 SXMPiratAnonym
  • 04.09.2012, 18:19h
  • Sagt mal ihr LSU Schwuppen: Wollt ihr es nicht kapieren oder seid ihr so daemlich, glaubt ihr allen Ernstes das Dialogbereitschaft mit erzreaktionaeren bis faschistoiden Parteimitgliedern auch nur einen einzigen Millimeter Fortschritt bringt?????

    Merkt ihr nicht, dass das hier Methode hat, Stimmen am rechten Rand fuer die naechste Wahl zu generieren? (scheint ja laut letzter Umfrage auch noch zu funktionieren!!!!). Ersetzt mal in den Aussagen dieser Fastfaschisten die Worte Homosexualitaet mit z.B. Juden, Frauen, Schwarze, dann versteht doch wohl auch der Letzte von euch CDU-Klemmschwestern was fuer ein voelkisches Scheissgeschwaetz da im Moment losgelassen wird.

    Vorschlag, wie man eventuell (ich betone ausdruecklich "eventuell") eine Aenderung bei der (Un)christlichen Union herbeifuehren kann: Alle LSU Mitglieder treten geschlossen aus der CDU aus, legen alle ihre Aemter nieder und treten einer LGBT freundlichen Partei bei ( also nicht FDP!)

    Das waere mal eine Aktion, die was bringen koennte! Aber dafuer muesste man ja Eier in der Hose haben........
  • Antworten » | Direktlink »
#2 RaffaelAnonym
  • 04.09.2012, 18:26h
  • Wird genauso laufen, wie beim letzten mal:
    zuerst macht die LSU wieder mal einen auf dicke Hose und sobald die Partei sie dann zurückruft, geben sie wieder mal klein bei.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 Krampf-KarreAnonym
  • 04.09.2012, 18:31h
  • "Ich glaube, dass die Ehe gerade mit ihrem Grundcharakter, auf natürlichem Wege Leben weiterzugeben, etwas anderes ist." (dpa) Lese ich in dem Artikel, gesagt von Fr. Krampf-Karrrenbauer.
    So jetzt erkläre mir mal jemand: Geben nicht Verheiratete nicht Leben auf natürlichem Wege weiter, wenn sie Kinder kriegen?
    Die Frau hat ja völlig den Überblick!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 DialogAnonym
  • 04.09.2012, 18:33h
  • LSU, vergiss es! Schon wieder das Gelabere, man müsse diskutieren. Ja, den Dialog suchen. Am besten den nächsten Arsch suchen, in den man reinkriechen kann. Kinder, wie lange sucht Ihr noch den Dialog. Allmählich müßte er gefunden sein. Nicht quatschen, endlich handeln!
  • Antworten » | Direktlink »
#5 goddamn liberalAnonym
#6 GF Pr von PrAnonym
  • 04.09.2012, 18:52h
  • Wie wars, zuerst um Audienz in Rom zu bitten? Wer weiss, vielleicht hat dort doch noch irgendwer das Herz. Dann konnte man es in einen auserwahlten CDU Mitglied oder Mitgliederin inplantieren lassen...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 -hw-Anonym
#8 NicoAnonym
  • 04.09.2012, 19:10h
  • Hätte die LSU Wort gehalten und vor ein paar Tagen Thomas Goppel für seine Volksverhetzung verklagt, könnte man ihr vielleicht nochmal was glauben.

    Aber diese Splittergruppe hat null Einfluss auf den Rest von CDU und CSU und zieht nach der ersten Aufregung immer sofort den Schwanz ein.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 YannickAnonym
  • 04.09.2012, 19:19h
  • Der nächste Zwergenaufstand der LSU, der genauso schnell verpuffen wird, wie der vorige...

    Sobald Merkel, Geis, Goppel und wie sie alle heißen pfeifen, wird die LSU wieder still sein und brav auf Linie bleiben.
  • Antworten » | Direktlink »
#10 Null RückgratAnonym
  • 04.09.2012, 19:23h
  • Antwort auf #5 von goddamn liberal
  • "Was macht der fesche Mann auf dem Foto oben bei den Klerikalfeschisten?"

    Zeigen, wie biegsam sein Rückgrad hat und wie gut es sich als Opportunist leben lässt.

    Ob die sich morgens noch im Spiegel sehen können ist eine andere Frage.
  • Antworten » | Direktlink »