Service   Gewinne   Jobs   Newsletter   Bild des Tages   Presseschau   Partner   Gay Hotels
Queer.de - das schwul-lesbische Magazin
 Community | CSD-Termine
Suche:  (News-Übersicht)
 
Login (Nick / Passw.):  (Registrieren)
  Autologin  
 Home || Politik | Szene | Boulevard | Blog | Meinung | Glaube | Lifestyle | Reise | Kultur | Buch | CD | DVD | Liebe | TV-Tipps || Galerie
  • 05.09.2012           2      Teilen:   |

Freddie Mercury: 25 Jahre "Barcelona"

Freddies legendäre Aufnahmen mit der Opern-Diva Montserrat Caballé - Quelle: Universal Music
Freddies legendäre Aufnahmen mit der Opern-Diva Montserrat Caballé (Bild: Universal Music)

Für die Jubiläumsedition des Klassikers von Mercury und Opern-Diva Montserrat Caballé wurde die Musik komplett neu eingespielt.

25 Jahre nach der Erstveröffentlichung der Single "Barcelona" wird Freddie Mercurys persönlichstes Album und das, mit dem er sich selbst am besten definiert hat, in einer komplett neuen Orchesterversion veröffentlicht. Das Album "Barcelona" entstand zusammen mit der spanischen Sopransängerin Montserrat Caballé. Das Originalalbum wurde nach der spanischen Stadt Barcelona benannt, in der 1992 die Olympischen Spiele stattfanden. Freddie war mit dem Komponieren des offiziellen Songs zu der Veranstaltung beauftragt worden. Es sollte sein letztes Solomaterial werden.

Der Titel war außerdem eine Hommage an die Heimatstadt seiner Partnerin Montserrat Caballé, von der Freddie völlig gefesselt war. Eigentlich hatte Freddie den Song gemeinsam mit ihr zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1992 präsentieren sollen. Leider verstarb er acht Monate davor. Aber das Album verkaufte sich mehrere Millionen Male und als die BBC den Song "Barcelona" als Titelsong ihrer Berichterstattung auswählte, kletterte die Single nach Freddies Tod auf Platz 2 der Charts.

Fortsetzung nach Anzeige


Vom lange gehegten Traum zum Album-Klassiker

Mercury über Caballé: Die beste Stimme der Welt - Quelle: Universal Music
Mercury über Caballé: Die beste Stimme der Welt (Bild: Universal Music)

Diese Kollaboration gehörte zu den gewagtesten und bahnbrechendsten der 1980er Jahre. Für Freddie war es ein langgehegter Traum, Rock und Oper zu verbinden und mit dieser Sängerin zu arbeiten – einer Sängerin, von der er nach einem ihrer Auftritte im Royal Opera House in London 1981 sagte: "Jetzt habe ich die beste Stimme der Welt gehört." Freddie war zum Opera House gegangen, um Luciano Pavarotti in Verdis 'Un ballo in maschera' zu sehen. Er hatte ihn schon auf Platte gehört, aber noch nie live gesehen.

Pavarotti war natürlich sehr beeindruckend, aber wirklich begeistert war Freddie vom Mezzosopran. Später spielte er seinem Manager Jim Beach eine Platte von Montserrat Caballé vor und sagte dem erstaunten Mann: "Mit ihr möchte ich etwas aufnehmen. Bitte arrangier das."

Ganz neues Klangerlebnis

Oper meets Rock: Montserrat und Freddie beim Foto-Shooting - Quelle: Universal Music
Oper meets Rock: Montserrat und Freddie beim Foto-Shooting (Bild: Universal Music)

Beach arrangierte ein erstes Treffen im Ritz Hotel in Barcelona. Freddie kam in Begleitung des Pianisten und Arrangeurs Mike Moran und mit einem Demo, das sie für Montserrat vorbeitet hatten. Der Song hieß "Exercises in Free Love" und Freddie hatte ihre Stimme mit seinem Falsetto imitiert. Freddies Team hatte im Garten des Ritz eine riesige PA aufbauen lassen und spielte das Demo, als Montserrat eintraf. Sie fragte ihn: "Kann ich das nächsten Sonntag bei meinem Auftritt in Covent Garden singen?" Sie probten das Stück an Ort und Stelle und das war die Geburtsstunde des Albums "Barcelona".

Mercury spielte das Originalalbum fast vollständig mit Keyboards ein. Auf der "Special Edition 201"2 werden die Arrangements von Mercury und seinem Co-Writer und Produzenten Mike Moran mit einem kompletten Symphonieorchestersatz ersetzt, gespielt von dem 80-köpfigen Prager FILMharmonic Orchestra. Es ist eines der gefragtesten Studioorchester Zentraleuropas mit führenden Mitgliedern der wichtigsten Orchester Tschechiens.

Zusätzlich zu dem vom Prager FILMharmonic Orchestra eingespielten Orchestersatz wurden noch weitere Liveinstrumente neu hinzugefügt. Naoko Kikuchi, einer der wenigen Koto-Spieler der westlichen Welt, flog extra nach London um das uralte Instrument auf "La Japonaise" zu spielen. Roger Taylors Sohn Rufus Taylor ersetzte den Drumcomputer auf "The Golden Boy" und "How Can I Go On" mit Livepercussion. Und der Star-Violinist David Garrett spielt auf "How Can I Go On" zusätzlich ein neues Violinsolo, das sich gut neben John Deacons Basslinie macht. (cw/pm)

Links zum Thema:
» Mehr zur CD bei Amazon
» Mehr über Freddie Mercury
Kommentare: Selbst kommentieren | Bisher 2 Kommentare | FB-Debatte
Teilen: 13             2     
Service: | pdf | mailen
Tags: freddie mercury, montserrat caballe, oper, diva, rock
Unterstützen:
  |   Überweisung / Abo / weitere Infos

Reaktionen zu "Freddie Mercury: 25 Jahre "Barcelona""


 2 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
05.09.2012
23:20:20


(0, 0 Vote)

Von I Ramos Garcia


Schade, dass Frau Caballe so dick ist, sie war e-e echte Schoenheit als jung, & ist noch


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 
#2
07.09.2012
11:21:56


(0, 0 Vote)

Von I Ramos Garcia


aber Frau Caballe ist k-e Mezzosopran, sondern e-e Sopran!


Antworten | Kommentar schreiben | Direktlink zu diesem Kommentar
 


 CD - KLASSIK & JAZZ

Top-Links (Werbung)

 CD



Anderswo
Bild des Tages
Aktuell auf queer.de
Magdeburg: Einstimmiger Beschluss für Hirschfeld-Gedenktafel "Tapetenwechsel 2.0" im Schwulen Museum* Studie: Intimrasur erhöht Krankheitsrisiko Mehr Geld für LGBTI-Projekte im Norden
 © Queer Communications GmbH 2016   Unternehmen | Team | Mediadaten | Logos | Impressum / AGB | Spenden | Kontakt