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LGBT-Aktivisten, Gewerkschafter und Opferverbände in Barrancabermeja im Norden Kolumbiens haben Morddrohungen von Paramilitärs erhalten, meldet die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

Am 18. August wurde ein Flyer der paramilitärischen Gruppe "Rastrojos Comandos Urbanos" beim Büro der kolumbianischen Nichtregierungsorganisation "Gente en Acción" (Menschen in Aktion) in Barrancabermeja hinterlegt. In dem Flyer werden verschiedene Aktivisten namentlich genannt, darunter auch Mitglieder von Homo-Organisationen.

Die Paramilitärs werfen ihnen vor, "Protestmärsche provoziert und organisiert" und die Guerilla unterstützt zu haben. In dem Flugblatt heißt es weiter, "es wird nicht mehr gedroht, jetzt wird gehandelt […] Wir bringen alle Organisationen erneut unter unsere Kontrolle", und darin wurden diejenigen aufgelistet, die getötet werden sollen. Diese ist die jüngste von mehreren Drohungen nach einer LGBT-Demonstration am 27. Juli in Barrancabermeja.

Amnesty International ruft dazu auf, Protestbriefe an die kolumbianische Politiker oder die Botschaft zu verfassen. Mehr Infos dazu gibt es auf der Website der Menschenrechtsorganisation. (pm)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 -hw-Anonym
#3 -hw-Anonym
  • 05.09.2012, 16:24h
  • Antwort auf #2 von -hw-
  • Ergänzend:

    "Der Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, Thilo Hoppe, begrüßte, “dass Dirk Niebel in die Andenregion reist und sich mit den dortigen Realitäten auseinandersetzt”. Gerade in dieser Region kann man sehen, dass es verschiedene Entwicklungsmodelle gibt, die funktionieren, sagte der Parlamentarier im Gespräch mit amerika21. “Verstaatlichungen wie in Bolivien könnten durchaus positive Impulse für Entwicklung geben”, so Hoppe weiter.

    Die geplante indirekte Unterstützung für die kolumbianische Militärpolitik sieht auch Hoppe kritisch. Minister Niebel solle sich mit Vertretern der Zivilgesellschaft über den “Plan zur Integralen Konsolidierung der Macarena” austauschen.

    Kolumbianische Menschenrechtsverteidiger teilten Niebels Auffassung nicht, dass es sich um ein harmloses Vorhaben handelt. Auch eine Allianz mehrerer Nichtregierungsorganisationen hatte das geplante deutsche Engagement in der Krisenregion vergangene Woche kritisiert.

    Nach Ansicht von Heike Hänsel, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, hat sich die Bundesregierung in ihrer neuen Lateinamerika-Strategie bereits festgelegt. “Es geht um Rohstoffsicherung, Exportförderung und die Absicherung deutscher Wirtschaftsinteressen. Dabei sind die linken Regierungen natürlich äußerst hinderlich”, so ihr Resümee. Bei der Reise habe von vornherein festgestanden: Bolivien ist schlecht, Peru und Kolumbien sind gut. “Das schlägt sich auch im Reiseprogramm nieder”, so Hänsel: “Der Minister traf sich mit der Opposition nur in Bolivien, nicht aber in Peru und Kolumbien.”
    (taz)

    Return of the military coup d’état

    axisoflogic.com/artman/publish/Article_56597.shtml
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#4 ClaasAnonym
  • 06.09.2012, 07:41h
  • Antwort auf #2 von -hw-
  • Sehr richtig!

    Nicht nur, dass die FDP Deutschland ruiniert, sondern wenn die Bürger wüssten, was die FDP so alles im Ausland anrichtet, würden sie sie nie mehr wählen können.

    Leider sind die Verbrechen der FDP im Ausland hier zuhause oft unbekannt.
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#5 bengtAnonym