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Erzbischof Henry Mansell will nicht, dass sein Personal auf Homo-Hochzeiten geht

Der katholische US-Erzbischof Henry Mansell hat einen Pfarrer öffentlich verwarnt, weil dieser an der gleichgeschlechtlichen Hochzeit seines Vetters teilgenommen hatte.

Pfarrer Michael DeVito aus der Kleinstadt Suffield im US-Bundesstaat Connecticut erhielt den Tadel, der dauerhaft in den Unterlagen der Erzdiözese Hartford vermerkt sein wird, nachdem er am 17. August bei der Hochzeit in New York City mitgeholfen und eine Lesung gehalten hatte. Das wurde auch in einer Hochzeitsanzeige in der New York Times veröffentlicht. Es ist unklar, wer die Erzdiözese über die Teilnahme informiert hat.

In einer Mitteilung rügte die Erzdiözese am Donnerstag den Pfarrer öffentlich. Darin heißt es: "Nach Angaben von Pater DeVito war seine Teilnahme an der Zeremonie begrenzt auf ein Lesung. Er hat kein Priestergewand getragen, hat aber den römischen Kragen angelegt. Erzbischof Mansell hat Pater DeVito darüber informiert, dass seine Teilnahme an der Zeremonie von vielen Katholiken als indirekte Billigung der gleichgeschlechtlichen Hochzeit verstanden werden kann. Dies widerspricht aber der katholischen Lehre." Aus diesem Grund habe der Erzbischof die Rüge ausgesprochen. Der Pfarrer, der sich gegenüber Medien nicht zu dem Vorfall äußern wollte, habe dies laut der Mitteilung eingesehen: "Pater DeVito sagte, er würde in Zukunft nicht mehr in irgendeiner Weise an gleichgeschlechtlichen Hochzeiten teilnehmen."

Die Reaktion der katholischen Kirche hat bei Homo-Aktivisten für Unverständnis gesorgt. Sie habe insbesondere Konsequenzen für Menschen, die Probleme mit ihrer Sexualität haben: "Die Botschaft an Kinder ist: Wenn du schwul oder lesbisch bist, solltest du kein Katholik sein", erklärte Robin McHellen von "True Colors" im Fernsehsender NBC.

Katholiken engagieren sich im Wahlkampf

Die katholische Kirche in den USA engagiert sich bereits seit Jahren politisch im Kampf gegen Homo-Rechte. So wirbt sie in Bundesstaaten, in denen Volksentscheide über die Öffnung der Ehe oder die Einführung von eingetragenen Partnerschaften angesetzt sind, für ihre Position. Dabei hat sie in der Vergangenheit auch Kollekten bei Gläubigen durchgeführt, um Werbespots in Radio und TV zu finanzieren (queer.de berichtete). In einem Text an die Gläubigen anlässlich der kommenden Volksabstimmung in Minnesota verglich Erzbischof John Nienstedt die "Neudefinition" der Ehe sogar mit Mord (queer.de berichtete).

Im Bundesstaat New York wurden Schwule und Lesben erst im vergangenen Jahr im Eherecht gleichgestellt (queer.de berichtete). (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 ironicAnonym
#2 Timm JohannesAnonym
  • 07.09.2012, 13:32h
  • Antwort auf #1 von ironic
  • Tja da lobe ich doch einmal den untergeordneten Priester.

    Ansonsten alles wieder wie immer im katholischen Hierarchiesystem: ein wahrscheinlich selbst schwuler Erzbischof, der seine sexuelle Orientierung verheimlicht und sich einer reaktionären Sexualmorallehre unterordnet, kann es nicht vertragen, wenn homosexuelle Paare glücklich ihre Hochzeit feiern.
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#3 SunnysAnonym
#4 LänderAnonym
  • 07.09.2012, 14:46h
  • Warum Länder und ihre schwule und lesbische Menschen von Dänemark, Niederlande usw. nicht protestieren. Alle Kritik kommt nur von der katholischen Kirche oder Islam inklusive CDU/ CSU. Die anderen haben mit Homos kaum derartige Kritik. Die Kirche sollte die Leute in Ruhe lassen. Wer braucht Bischöfe und ihre Macht. Das ist ein Dienst und nicht Gier der Karriere durch Einmischung in intime Sachen der Menschen. Sonst würde Mittelalter herrschen. Herren und Knechte, die sogar nicht lieben dürfen. Schwule und Lesben sollten stark protestieren. Unser Leben ist nicht von Bischöfen abhängig. Die Politik nutzt das aus und ist zum Diskriminierungs Bussines geworden. Die dänische oder holländische Ehe hat einen Schutz für Heteros und Homos. Das will auch Deutschland. Die Religionen sind so widersprüchlich, dass sie sich selber idiotisch bekämpfen.
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#5 Katrin
  • 07.09.2012, 17:51h
  • Der Bischof, der erzige, soll mal nach Kalifornien fahren, aber fix. Dort kann er sich dann vor die brennenden Büsche hocken und seinem Gott lauschen. Oder schaut der nur noch die Lifeübertragung in der Glotze an ohne seinen Arsch zu seinem Gott zu bewegen. Dann verstehe ich alles: Übertragungsfehler. Gott hat ihm aus dem brenneden Dornenbusch befohlen sich selber zu rügen und nicht den Pfaffen. Da kannste mal sehen wie das Fernsehen alles verdreht.
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#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
#7 daVinci6667
  • 07.09.2012, 21:50h

  • "Wenn du schwul oder lesbisch bist, solltest du kein Katholik sein"

    So rum ist es richtiger: Solange du katholisch bist, kannst du kein selbstbestimmtes Leben, keine selbstbestimmte Sexualität und keine eigene Meinung haben.

    Jetzt austreten und zwar nicht nur bei den Katholiban!
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#8 panzernashorn
  • 07.09.2012, 23:13h
  • Religion ist und bleibt die Geißel der Menschheit.

    Es gibt nur einen sinnvollen Weg:
    raus aus dieser Sklaverei in die Freiheit der Realität - weg von wahnhaften Geistervorstellungen.
    Wer von solchen Halluzinationen oder auch Zwängen befallen ist, sollte dringend Hilfe in der Psychiatrie suchen, um ein selbstbestimmtes, natürliches und erfülltes Leben zu erlangen...........

    Es ist nie zu spät, bereits erfolgte nutzlose Hirnwäsche, die rücksichtslos nur dem Machterhalt der dadurch Herrschenden dient, abzutrainieren und ein glückliches, freies Dasein zu genießen.
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#9 panzernashorn
  • 08.09.2012, 01:10h
  • Außerdem riecht aus meiner Sicht der Herr Erzgauner meilenweit gegen den Wind nach Oberklemmschwester.................
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#10 smallAnonym