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Kommentare zu:
Sex, Partys, Drugs: Einblicke eines Insiders


#1 goddamn liberalAnonym
  • 07.09.2012, 14:52h
  • Da bin ich kónservativ.

    Wer zum Sex Drogen konsumiert, um sich ganz fallen lassen zu können, hat vielleicht seine konservative Erziehung und die Prägung durch die Konsumgesellschaft nicht ganz überwunden.

    Ich jedenfalls will in alter Frische mindestens so alt wie der Geis werden. Und dann immer noch - gut konserviert- Leute seines Schlages geißeln...
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#2 ThinkAnonym
  • 07.09.2012, 15:28h
  • Florian sagt über sich selbst:

    "Ich habe erst nach Jahren festgestellt, dass es unterschiedliche Arten von Drogenkonsum gibt. Und dass es auch einen bewusst gesteuerten Drogenkonsum gibt. Ich würde mich zum Beispiel nicht als abhängig bezeichnen."

    ----------------------------------------

    Er ist "nicht abhängig" - ja nee, is klar ... Standardspruch eines Users ...

    Sorry, aber Sex und Drogen passen nicht zusammen - nicht nur in punkto safer Sex. Wer sich beim Sex nicht ohne Chems fallenlassen kann, sollte sich in Psychotherapie begeben, anstatt sich mit Substanzen vollzuballern.

    Mir geht es nicht um Moral, sondern um ein selbstbestimmtes, selbstbewusstes Leben. Das mit Drogen zu versuchen, ist ein Widerspruch in sich selbst. Drogen sind Flucht und Betäubungsmittel. Und wenn ich bestimmte Praktiken ohne Drogen nicht hinbekomme, sollte ich sie lieber ganz lassen.

    Ein Bekannter von mir lässt sich seit Jahren fisten - aber ohne Poppers, ohne Lidocain und andere betäubende Drogen. Nur durch Körperentspannung und sich Fallenlassen. Es geht also doch ...
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#3 kawummAnonym
  • 07.09.2012, 15:41h
  • Vakuumsex!

    Tatsächlich ist Westerwelle in der Partei so aktiv wie lange nicht mehr - und stößt dabei in ein Führungsvakuum. (spon)
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#4 seb1983
  • 07.09.2012, 15:59h
  • Selbstbestimmter Drogenkonsum... Ein Widerspruch an sich.

    Was mir in seinem vollständigen Interview aufgefallen ist:
    So viele Risiken, hier muss man aufpassen, und dort usw.
    So viele Dinge die er angeblich nie und niemals tun würde.
    So viele Regeln.
    Und doch war es nach dem Konsum dann immer mal wieder egal wenn es doch schief ging.
    Es wird Sicherheit gesucht, gleichzeitig Anonymität.

    Also:
    Wer zu schüchtern ist ohne Drogen zu poppen der sollte lieber an seinem Ego arbeiten!
    Auf die Signale des Körpers achten, wer müde ist oder Schmerzen hat sollte das nicht mit Drogen betäuben!
    Sich besser auf sich selbst verlassen als sich von anderen abhängig machen!
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#5 Junkier slavesAnonym
#6 Spiegel 1968Anonym
  • 07.09.2012, 16:17h
  • Antwort auf #5 von Junkier slaves
  • Die Erkenntnis ist nicht neu:

    "Um den Konsum immer höher zu treiben und um die Einsicht in die Mechanismen der Herrschaft ständig mehr zu erschweren, manipulieren die Herrschenden die sexuellen Bedürfnisse der Beherrschten, indem sie Bedürfnisse neu zulassen, anreizen oder gar wecken, deren Befriedigung sie gleichzeitig eben durch die Vermarktung der Sexual-Sphäre teils unmöglich, teils nur zum Schein möglich machen.

    Um die Herrschenden im Besitz ihrer Privilegien zu halten, muß mittels schwerer, die sexuelle Entfaltung hindernder Arbeit Sinnloses produziert und das sinnlos Produzierte von den Beherrschten selbst konsumiert werden, in einem raffiniert auf die einzelnen Schichten zugeschnittenen System der ständig angepaßten und neu anzupassenden Konsumbefriedigung, und das heißt hier der sexuellen Nicht- oder Scheinbefriedigung. So kann der Beherrschte nie zu der Einsicht gelangen, "daß man, um sich zu befriedigen, diese Befriedigung jemandem wegnehmen muß (nämlich dem, der sie einem ursprünglich genommen hat -- dem Kapitalisten)."
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#7 goddamn liberalAnonym
  • 07.09.2012, 16:43h
  • Antwort auf #6 von Spiegel 1968
  • Danke für den Text.

    Konsum ist konservativ.

    Das Opium des Volkes ist konservativ.

    Weil es Widerstand und Selbstbehauptung verhindert.

    Opium nehme ich da nicht wörtlich. Auch nicht im übertragenen Sinn.

    Ich denke da auch an gutkatholische Kirchgänger im Hinterland, die sich langsam mit unmäßigem Konsum von Schnaps und Zigaretten kaputt machten. Ganz legal.
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#8 koklAnonym
  • 07.09.2012, 16:50h
  • "... und was sein Freud zu alldem sagt ..."

    Hey! Das ist immer noch unser aller Freud!
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#9 CarstenFfm
  • 07.09.2012, 17:20h
  • Es ist zwar beklagenswert aber nun mal Tatsache, dass auf Sexparties Drogen, auch härtere, konsumiert werden. Und gerde die Sexparty Dogenkonsumente sind auch sehr anfällig für Bareback.

    Sogesehen ist es konsequant und richtig, diese Zielgruppe in der HIV Prävention auch anzusprechen.
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#10 Traxer83Anonym
  • 07.09.2012, 17:20h

  • Also ich finde das Interview sehr gut. Es ist wichtig, dass endlich auch mal über das Thema gesprochen wird. Finde überhaupt nicht das das Werbung für Drogenkonsum macht. Florian stellt sich mit klaren Worten und der eindeutigen Aussage dass es seine Geschichte ist einer kritischen Öffentlichkeit. Ich verstehe das so dass hiermit Prävention gemacht wird, die Unfälle verhindern soll bei Konsumenten. Toll, das endlich mal jemand offen darüber spricht!
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#11 ThinkAnonym
#12 Berlingays
  • 07.09.2012, 18:38h
  • Der Konsum von Alkohol und Chems gehört doch in weiten Teilen zum schwulen Szeneleben dazu. Die Kampagne macht hier nichts anderes, als eine schwule Lebenswelt als gegeben zu nehmen und hier Präventionsbotschaften zu formulieren. Hierbei geht es um Risikominimierung und den Schutz vor weiteren Infektionen wie z.B. Hepatitis C. Es passieren genug Notfälle Woche für Woche, dass es sicher nicht falsch sein kann, hier ein paar Tipps zu formulieren. Dabei geht es nicht darum zu bewerten, ob der Konsum von Drogen nun gut ist oder nicht. Viele konsumieren wie Florian nur am Wochenende und stehen montags auf Arbeit wieder ihren Mann. Chems zu bentzen muss nicht automatisch zu einer Abhängigkeit führen. Genauso wenig wie der Alkohlhonsum auf einer Party. Dass Alkohol lagal ist, hat kulturelle Hintergründe in unserem Land. Es ist damit jedoch nicht eine weniger gefähliche Droge als andere! Auch das wird zu selten gesehen. Ich bin froh, dasss Florian hier so offen über ein Thema redet, dass uns alle viel mehr angeht, als wir immer zugeben.
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#13 godamn liberalAnonym
#14 MedizinerAnonym
  • 07.09.2012, 19:22h
  • "Die Dosis macht das Gift"

    Das kann man vielleicht bei Hasch und Marihuana sagen, aber nicht bei Crystal etc.

    Viele Leute meinen, sie hätten das im Griff, aber belügen sich selbst. Ein Rollenmodell ist das ganz sicher nicht.

    Es soll ruhig jeder Sex haben, wie er will, aber Drogen zu verharmlosen ist sicher nicht Rollenmodell-würdig.
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#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.09.2012, 19:31h
  • Keine Macht den Drogen! Was Florian macht, finde ich total daneben! Sex ja, aber ist es denn wirklich notwendig, sich vorher zuzudröhnen (bei Poppers hätte ich noch Verständnis, aber Speed, Crystal, GHB und Ketamin sind schon andere Kaliber)?
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#16 daVinci6667
  • 07.09.2012, 19:56h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal

  • "Ich jedenfalls will in alter Frische mindestens so alt wie der Geis werden. Und dann immer noch - gut konserviert- Leute seines Schlages geißeln"

    Stimme deinem Kommentar zu 100% zu. Vorallem will ich im hohen Alter auch noch möglichst gesund sein und dann auch noch einen hochkriegen und zwar ohne Viagra.

    Die Gesundheit ist bei dem Drogenkonsum und seinem Lebensstil, unabhängig von seinem HIV -Status akut in Gefahr. Der Körper vergisst nie, genau wie die Psyche, was ihm angetan wurde!
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#17 HackepeterAnonym
  • 07.09.2012, 20:02h
  • Ich denke auch, dass Florian sich an die schwulen Männer wendet, die Drogen konsumieren. Das ist eben auch eine schwule Lebenswelt - neben vielen anderen.

    Wenn mit dem Clip erreicht wird, dass die betreffenden Leute über ihren eigenen Konsum nachdenken und für sich Strategien finden, wie sie mögliche Risiken reduzieren können, dann ist das vernünftige Prävention und nicht Werbung für Drogengebrauch.

    Ich nehme solche Drogen nicht - und ein solcher Spot kann mich auch ganz bestimmt nicht dazu verleiten. Ich finde es aber sehr gut, dass eine schwule Präventionskampagne dieses Thema aufgreift.

    Für die Leute, die hier gleich wieder Moral-Attacken fahren: wenn man sich um die Risiken und die Mortalität von Drogen Gedanken machen will, dann müssen wir uns zuerst mit 75.000 Alkohol-Toten pro Jahr in der Bundesrepublik beschäftigen!
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#18 SamuelAnonym
#19 CarstenFfm
#20 ThinkAnonym
  • 08.09.2012, 01:04h
  • Antwort auf #19 von CarstenFfm
  • Florian sagt:

    "Mir war klar, es könnte passieren, dass ich HIV bekomme. Auch wenn ich das in der jeweiligen Situation gerne verdrängt habe. Wenn ich Drogen genommen habe, habe ich das Kondom hin und wieder weggelassen. Selbst bei Poppers war ich oft so in einem Rausch, dass es mir einfach egal war. Danach hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, das hat aber nie lange angehalten.

    (...)

    Bei meiner Art Sex auszuleben, habe ich aber natürlich dennoch ein Risiko. Denn ich mag es ja, mit möglichst vielen Typen an einem Abend Sex zu haben und eben auch ohne Kondom."

    -------------------------------------

    Er hat also nicht nur in der Vergangenheit unsafen Sex in Kombination mit Drogen praktiziert (und damit das Risiko in Kauf genommen, seinen Partner zu infizieren!). Sondern er praktiziert auch aktuell unsafen Sex, je nach Lust und Laune.

    Es mag sein, dass er seinen Partner mittlerweile durch Gummis schützt - auf den Sex-Parties macht er es weiterhin ungeschützt. Obwohl dadurch die Gefahr für ihn steigt, sich mit neuen, resistenten Virenstämmen anzustecken, gegen die die Medikamente wirkungslos werden.

    Sorry, aber das ist für mich kein Rollenmodell - sondern ein Aufruf zur Leichtsinnigkeit. Und nochmal - rein moralisch ist es mir scheißegal, ob jemand dreimal die Woche auf Sexparties geht oder nur zweimal im Jahr mit seinem Mann schläft. Aber egal, was er tut: er sollte es safer und drogenfrei tun.

    Ich konnte mit der Iwwit-Kampagne noch nie viel anfangen, aber diese Geschichte toppt alles.
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#21 vingtans
  • 08.09.2012, 01:06h
  • die welt ist mir total fremd, finde sie auch mächtig abschreckend.

    so stumpf, so auf triebe reduziert.
    ich will nicht leben wie ein hund.
    fressen,schlafen,hündinnen besteigen..

    ich streb da irgendwie nachwas anderem (nach mehr?!)
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#22 alexMucEhemaliges Profil
  • 08.09.2012, 09:17h
  • Vor allem, was hat er davon. Ich habe das auch mal lange Zeit gemacht. Nur eben das ich dabei war, unter Leuten. Das war wohl der einzigste Grund, denke ich so danach. In der Realität ist man einsam. Alle diese Drogen habe ich auch durch. Man liegt oder hängt dann irgendwo herum, passiv, und läßt sich vögeln. Aktiv geht nicht, denn man bekommt keinen hoch, mit dem Zeug. Mit Crystal ist gleich mehrere Tage tote Hose.Der Kick ist, einzig und allein, man ist was, wenn man unter "Gleichen" ist. Naja, ich habe was erlebt und bin gesund geblieben. Wohl eher mit Glück.
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#23 Thorsten1Profil
#24 stromboliProfil
#25 goddamn liberalAnonym
  • 08.09.2012, 11:20h
  • Antwort auf #23 von Thorsten1
  • Als Rom unterging, war es schon über 150 Jahre fromm, asketisch und klerikal. Es gab in dieser Zeit Bücherverbrennungen, Judenpogrome und eine massive Schwulenverfolgung. Die heidnische Kultur (etwa die Philosophie) wurde mit Stumpf und Stiel ausgemerzt.

    Alles also, was das reaktionäre Herz erfreut.

    Aber vielleicht war ja gerade DAS die spätrömische Dekadenz?
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#26 idefixAnonym
#27 monotheismusAnonym
  • 08.09.2012, 12:51h
  • Antwort auf #25 von goddamn liberal
  • Als das jüdische Reich unterging, waren die Eliten asketisch und klerikal.

    Vielleicht erstmals in der Geschichte sah man, wie eine monotheistische Religion sich mit politischer Herrschaft verschränkt - Souverän und Priester waren ein und dieselbe Person.

    Wie bei den meisten politisch potenten Erscheinungsformen des Glaubens an einen einzigen Gott bediente sich auch die hasmonäische Theokratie des Schwertes, um ihre territoriale Herrschaft und gleichzeitig die Gemeinschaft der Gläubigen zu vergrößern.

    Es gab Rollenverbrennungen, Vertreibungen, Verwüstungen und massive Zwangsbeschneidungen.

    Die heidnische Kultur (hellenistische) wurde gebrandschatzt und geschliffen. "Alles also, was das reaktionäre Herz erfreut."

    So wie damals die historische Option der kulturellen Hellenisierung bestand, so wurde zugleich die Konversion zum Judentum zu einer selbstverständlichen religiösen Praxis.

    Die Grenzen öffneten sich also in beide Richtungen.

    Da der Hellenismus das Judentum mit einem universalen und integrativen Element ausstattete, vergrößerte er auch den Appetit der Herrschenden auf Massenkonversionen und ließ die exklusiven Gebote der Verfasser des fünften Buchs Mose oder des Buchs Josua in Vergessenheit geraten:

    Die hasmönäischen Herrscher gaben nicht vor, Nachkommen von König David zu sein, und sie sahen keinerlei Notwendigkeit darin, die mythologische Geschichte Josuas, der Kanaan erobert, zu imitieren.

    Im Jahre 125 [v.d. EZZR] herrschte Jochanan Hyrkanos über das Land Idumäa (das biblische Edom), das südlich von Bet Zur und En Gedi lag und sich bis nach Beer Sheva hinzog. Er bekehrte die Bewohner gewaltsam zum Judentum.

    In den 'Jüdischen Altertümern' berichtet Josephus: "Hyrkanos eroberte ferner in Idumaea die Städte Adora und Marissa und unterwarf alle Idumäer, gestattete ihnen aber im Lande zu bleiben, wenn sie die Beschneidung einführen und nach jüdischen Gesetzen leben wollten. Wirklich nahmen sie auch aus Liebe zu ihrer Heimat die Beschneidung wie die übrigen Gewohnheiten der Juden an und waren also von dieser Zeit an ebenfalls Juden".

    Der Historiker Ptolomäus aus Aschkelon schrieb: "Die Idumäer waren ursprünglich keine Juden, sondern Phönizier und Syrer, jedoch besiegten die Juden sie und zwangen sie zur Beschneidung, so dass man sie zu den Juden zählte, und da sie die gleichen Bräuche befolgten, nannte man sie Juden."

    (The Geography of Strabo, Cambridge 1966, VII, 16,2, 34.)

    "Auch Alexander Jannai, der Bruder und Erbe des Aristobulus I. wollte die von ihm Unterworfenen bekehren, doch richteten sich seine Kriege vornehmlich gegen die hellenistischen Küsten- und Handelsstätte, die an den Grenzen Judäas lagen, und es gelang ihm in weit geringerem Maß, ihre Bewohner zum Judentum zu bekehren. Die kulturstolzen hellenisierten Stadtbewohner waren vielleicht bereit, freiwillig zu Juden zu werden, wie es einige von ihnen entlang der Mittelmeerküste auch taten, doch offenbar waren sie nicht willens, die hasmonäische Zwangskonversion zu akzeptieren. Josephus berichtet, dass Alexander die Stadt Palla auf der anderen Seite des Jordans zerstörte, "weil die Bewohner nicht versprechen wollten, die jüdischen Gebräuche anzunehmen."*
    Auch andere hellenistische Städte ließ er bis auf die Grundmauern schleifen: Samaria, Gaza, Gadera und viele andere."
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#28 Krauss MaffeiAnonym
  • 08.09.2012, 12:59h
  • Bei der Wahl zwischen:

    1. Das Römische Reich ging unter, obewohl es vor Waffen strotzte.

    2. Das Römische Reich ging unter, weil es vor Waffen strotzte.

    Im Zweifel bitte immer Variante 1!

    Und Orgien immer zwei Nummern größer schildern, als man es selbst gerade noch für möglich hält.
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#29 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 08.09.2012, 13:39h
  • Free your Mind
    Drogen nehmen macht den meisten Leuten Spaß, Sex macht auch Spaß, wem es nicht gefällt, der hat ein Problem. Sex ohne Drogen ist toll, und trotzdem ist es üblich, das Drogen beim oder vor dem Sex konsumiert werden. Seien es jetzt legale oder illegale Drogen - das ist doch bitte schön egal. Wer sich hier über den Gebrauch von illegalen Stimulanzien echauffiert, sollte bedenken, das auch Homo-Sex bis heute in vielen Teilen der Welt verboten ist. Also: Spielt euch nicht als Moralapostel auf, das ist widerlich. Zum Florian-Video: leider ist das Video nicht viel weniger spießig als die meisten Kommentatoren in diesem Thread. Ich finde, kein schwuler Mann sollte gezwungen sein, sein "normales" Leben von seinem Sexualleben zu trennen, wie es Florian propagiert. "Spießer raus aus meinem Darkroom", möchte man da laut rufen und "Fight for your right to party.... Anbei noch eine schöne schwule Spießer-Hymne... Viel Spaß Euch allen.

    www.youtube.com/watch?v=2mke2-dSt24
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#30 goddamn liberalAnonym
#31 goddamn liberalAnonym
#32 occupationAnonym
  • 08.09.2012, 14:25h
  • Antwort auf #27 von monotheismus
  • Da hat ihnen der Islam aber viel Arbeit abgenommen.

    Dieter Graumann: Wir machen das seit 4000 Jahren. Wir werden das sicherlich noch viele Tausend Jahre in der Zukunft machen.

    Charlotte Knobloch: Anders als im Islam sei die Beschneidung im Judentum konstitutiv und Kern der jüdischen Identität.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #27 springen »
#33 reiserobbyEhemaliges Profil
#34 Grube MesselAnonym
  • 08.09.2012, 14:48h
  • Antwort auf #33 von reiserobby
  • Bis ins 17. Jahrhundert wurde auch Bier mit den Samen des Bilsenkrautes versetzt, um seine Wirkung zu verstärken. Durch das bayerische Reinheitsgebot von 1516 durfte Bilsenkraut nicht mehr zur Bierbrauerei verwendet werden. Verschiedene Quellen geben an, dass auch der Name der Stadt Pilsen, aus der das bekannte Pilsner Bier stammt, in Zusammenhang mit dem Anbau dieser Pflanze steht.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #33 springen »
#35 CäsarAnonym
  • 08.09.2012, 14:49h
  • Antwort auf #23 von Thorsten1
  • Kauf dir vielleicht mal ein "Was ist Was" Kinderbuch übers Imperium Romanum oder so. Its ja schrecklich sowas.

    Wieso hält sich dieses Dekadenz-Argument bloß so hartnäckig und sämtliche Fakten wie Völkerwanderung, zu große Ausdehnung des Reiches um die Grenzen zu schützen usw. werden ignoriert? Was will man damit bezwecken?

    Drogen sind oft eine Flucht, ein Ersatz für etwas anderes. Wenn man es "mal" macht, ok. Wobei man sich bei manchen Substanzen fragen muss, ob ein kontrollierter Konsum überhaupt möglich ist.
    Es ist typisch für Süchtige, egal ob Drogen, Computerspiele oder anderes, dass sie sagen, sie seien nicht süchtig und könnten jederzeit aufhören.
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#36 SimikolonAnonym
  • 08.09.2012, 14:55h

  • Und schon sind wir wieder beim Thema Islam, Judentum, usw. Es wird auch nichts ausgelassen um überall die persönlichen Meinungen zum Thema Nahost zu erklären.
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#37 seb1983
#38 Nolo KimesAnonym
  • 08.09.2012, 15:21h
  • Antwort auf #36 von Simikolon
  • Es geht um das Thema Europa!
    Seine jüdisch-christlichen Wurzeln, um göttliche oder klösterliche Weinberge und Brauereien (frühe darkrooms).
    Und um alternative Rauschzustände.
    Auch um Poppers oder Opium für das Volk,
    um Gebräuche und Tabus.

    Wie kommst du jetzt auf den "Nahost-Konflikt"?
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#39 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 08.09.2012, 15:26h
  • Antwort auf #37 von seb1983
  • Dumme Unterstellung deinerseits, das ich Barebacking als schwule Emanzipation betrachte, Es tut mir leid, das dein intellektueller Mangel dein spießiges Weltbild zementiert. Trotzdem ist es einfach wahr, das Sex ohne Gummi geiler ist, und das sehr viele Menschen, die überwältigende Mehrheit, Drogen konsumieren. Wer allerdings diese Tatsachen negieren möchte, andere ächtet und die offene Kommunikation als Reklame für Drogen- und Bereback missverstehen möchte, hat es meiner Meinung nicht verdient, die Vorteile einer freien Gesellschaft zu nutzen. Das ist wie mit den Typen, die zu feige sind, einer Gewerkschaft beizutreten, weil sie nicht als links gelten möchten, aber von Lohnerhöhungen profitieren. Leuten wir dir wünscht man glatt einen Sonder-175er, nur für dich und deine Gesinnungskameraden.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #37 springen »
#40 CobaltAnonym
  • 08.09.2012, 15:32h
  • Ich bin ein bisschen fassungslos, wie in dem Artikel mit Drogen umgegangen wird. Da gibt ein offensichtlich kranker Mensch ein Interview in dem er Drogen als beherschbar und ungefährlich abstempelt. Von Einsicht dabei keine Spur, er bezeichnet sich selbst als nicht abhängig, empfindet aber keine Befriedigung ohne das Zeug.
    Mag sein, dass er es noch nicht weiß, aber als HIV posiviter und auch noch Drogenkranker hat er sein Leben weitestgehend ruiniert, er realisiert lediglich den schleichenden Prozess noch nicht.

    Dieser Artikel stellt in meinen Augen eine Gefahr für viele gutgläubigen Homosexuellen dar. Wer sich nicht anderweitig informiert, geht eventuelle tatsächlich von der Kernaussage des Artikels aus: "Drogen sind beherschbar". Der Interviewte weiß definitiv nicht was er tut.

    Der Artikel sollte entfernt werden!!!
  • Antworten » | Direktlink »
#41 GodzillaAnonym
  • 08.09.2012, 16:19h

  • Ich finde das Video gut und mal richtig und wichtig das das mal thematisiert wird. Ich denke manche Kritiker erschließt sich der Sinn nicht. Müssten viel mehr mal so offen über das Thema sprechen wie das Model - meinen Respekt sich für eine Kampagne so einzusetzen. Thumbs up
  • Antworten » | Direktlink »
#42 daVinci6667
  • 08.09.2012, 16:33h
  • Antwort auf #39 von reiserobby

  • "Trotzdem ist es einfach wahr, das Sex ohne Gummi geiler ist"

    Natürlich ist Sex ohne Gummi geiler! Extrem viel geiler! Ich will den Schwanz/Arsch des Geliebten ganz spüren und keinen Gummi! Da kann man sich doch gleich nur einen Dildo reinschieben, fühlt sich ähnlich künstlich an!
    Außerdem ist es extrem geil das Abspritzen richtig zu spüren, jeder einzelne Spritzer ohne aufhaltendes Reservoir! Geil! Aber sowas kannst du vernünftigerweise erst wieder erleben wenn du einen monogamen Partner gefunden hast! Ist dank AIDS/HIV nun mal so. Oder ist dir ein noch geiler Sex mehr wert als deine Gesundheit?

    "und das sehr viele Menschen, die überwältigende Mehrheit, Drogen konsumieren."

    Diese Behauptung entbehrt jeder Grundlage! Falls du diesen Eindruck wirklich hast, solltest du vielleicht mal deinen Freundes-Bekanntenkreis auswechseln, beziehungsweise erweitern. Oder nimmst du eine anonyme Sexparty in einer Großstadt schon als "überwältigende Mehrheit" war?
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#43 goddamn liberalAnonym
  • 08.09.2012, 16:48h
  • Antwort auf #39 von reiserobby
  • Spießer?

    "Der Spieß als Waffe war relativ günstig herzustellen und zugleich gegen die adligen Ritterheere des Hoch- und Spätmittelalters effizient einzusetzen (siehe Pikeniere). Er verhalf Bürgern und Bauern in den Bauern- und Hussitenkriegen zu hohen Siegen in den Schlachten gegen die adlige Kavallerie." (wiki)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#44 gavros
  • 08.09.2012, 18:07h
  • Antwort auf #36 von Simikolon
  • Genau!
    Alles an seinem Ort!

    Breaking the Silence. Wenn das Gewissen spricht.

    Israelische Soldaten sprechen über die Besatzung.

    medico international. 14. - 29. September 2012, 12:00 - 20:00 Uhr: Ausstellung im Willy-Brandt-Haus Berlin, Stresemannstr. 28, 10963 Berlin (U-Bhf. Hallesches Tor)
  • Antworten » | Direktlink » | zu #36 springen »
#45 schwarzerkater
  • 08.09.2012, 18:14h
  • zuerst dachte ich, als ich das unsägliche video von florian ansah: man, für mitte 40 und mit seinem drogenkonsum hat er sich ganz gut gehalten. dann schaue ich noch mal auf den text und sehe "florian (33)". habe den typen gut und gerne 12 jahre älter geschätzt. jedenfalls scheinen seine lieblingshelferchen keine konservierende wirkung zu haben.
  • Antworten » | Direktlink »
#46 gavros
#47 schwarzerkater
  • 08.09.2012, 18:25h
  • Antwort auf #39 von reiserobby
  • zitat "reiserobby":
    "... und das sehr viele Menschen, die überwältigende Mehrheit, Drogen konsumieren. Wer allerdings diese Tatsachen negieren möchte,... hat es meiner Meinung nicht verdient, die Vorteile einer freien Gesellschaft zu nutzen. ... Leuten wir dir wünscht man glatt einen Sonder-175er, nur für dich und deine Gesinnungskameraden."

    und "reiserobby" wünsche ich zu weihnachten einen großen geschenkkorb TOLERANZ
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#48 Lapushka
#49 seb1983
  • 08.09.2012, 19:34h
  • Antwort auf #39 von reiserobby
  • Wie soll ich denn bitte
    free your mind, fight for your right to party und das Gelaber über Spießer sonst verstehen?

    Klar ist Sex ohne Gummi geiler nebenbei würde ich mich auch gerne nur von Schokolade ernähren und mit 200 durch den Ort brummen. Es nervt mich Helm und Anschnallgurt zu tragen, und jeden Morgen zur Arbeit fahren will ich eigentlich auch nicht.

    Das Leben ist aber kein Ponyhof und irgendwann sollte mal der Verstand einsetzen!
    Grade bei Florian sieht man wie er mit 33 Raubbau an seinem Körper betrieben hat.

    Wenn ich Sätze lese wie "war mir klar dass es mich irgendwann erwischen kann" dann finde ich das verdammt schwer zu schlucken als ob es als Schwuler keine Alternative gibt zu HIV und darkroom.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #39 springen »
#50 daVinci6667
  • 08.09.2012, 20:17h
  • Antwort auf #48 von Lapushka

  • "Zigaretten, Kaffee und schwarzer Tee, Alkohol usw. ja auch Drogen."

    Neben dem berühmten Gläschen Wein, (wirklich nicht mehr) welcher genüsslich zum Essen eingenommen wird, können auch Kaffee und Schwarztee sogar gesund sein! Dunkle Schokolade sowieso. Ein (und nicht zwei!) Feierabendbier mag ich jedem ders mag auch gönnen.

    Alles andere dagegen schädigt dagegen immer! Wer glaubt er könne das kontrollieren und maßvoll damit umgehen betrügt sich nur selbst!

    Ausserdem frage ich mich warum mit Drogen zugedröhnter Sex überhaupt geil sein soll. Da bekommt man doch gar nicht mehr alles oder sogar gar nichts mehr mit!

    Ich will beim Sex jedoch alles spüren und zwar ganz intensiv und erinnere mich danach auch noch gerne daran.

    "Im Vergleich zu Männern, die keinen Kaffee konsumierten, hatten Männer, die sechs oder mehr Tassen am Tag tranken, ein zehn Prozent geringeres Risiko, während des Studienzeitraums zu sterben"

    m.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/a-835941.html
  • Antworten » | Direktlink » | zu #48 springen »
#51 PierreAnonym
#52 David JacobAnonym
#53 antos
#54 Lapushka
  • 08.09.2012, 22:59h
  • Der Typ sieht in der Tat schon ziemlich fertig aus, besonders die Augenpartie. In dem Gesicht strahlt nix mehr. Mal dem Körper bisschen Ruhe gönnen wäre vielleicht gut.

    Bei der GHB-Story von ihm musste ich sofort an Another Gay Movie denken

    www.youtube.com/watch?v=crlD2RBRHEU
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#55 FraudingsAnonym
  • 09.09.2012, 04:18h

  • Ich selbst bin lesbisch, lese aufgrund meines überwiegend schwulen Freundeskreises hier gerne mal mit...ich habe immer noch nicht ganz kapiert, warum es so viele Sexpartys und anonymes Cruisen gibt bei euch. Meine Meinung zur Monogamie ist keine besonders hohe und bin da superneidisch auf euch schwule Männer, denn da denken die meisten Frauen leider anders - warum jedoch dann in Zeiten von Internet noch Cruisen? Sowas haben "wir" Lesben ja kaum...sind Maenner doch triebgesteuerter (bin ich allerdings auch :P)? Ist es der Kick? Sind es ungeoutete und oft mit Frauen verheiratete Männer, die ein Doppelleben führen? Danke schonmal fuer die Aufklärung! :)
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#56 alexMucEhemaliges Profil
#57 HerrCorvinAnonym
  • 09.09.2012, 14:46h
  • Drogen und Gesundheit gehen zusammen? Ich frag mich wie er sich wohl mit HIV angesteckt hat? Entschuldigung aber wo ist dieser Mann bitte ein Rollenvorbild? Selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht auf Selbstzerstörung aber dessen muss man sich auch bewusst sein; zügelloser Hedonismus ist Selbstzerstörung. Ich finde es ehrlich gesagt unmöglich einen derartigen Lebenswandel so unkommentiert positiv darzustellen. Es ist ja schon erschreckend zu sehen welchen Stellenwert Drogen und Sex bei Florian einnehmen... Aber ja, sollen sie sich doch im Miasma der Berliner Clubszene suhlen und ihr Leben sprichtwörtlich konsumieren...
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#58 CASINO MERKURAnonym
  • 09.09.2012, 17:37h
  • Antwort auf #3 von kawumm
  • Und Automaten-Sex!!!
    Mit Spiel-Süchtigen!!!

    "Die FDP steht im Verdacht indirekte Spenden in Millionenhöhe vom Glücksspiel-Automatenhersteller Gauselmann erhalten zu haben. Es gehe um Beteiligungen an FDP-Unternehmen, über die ein Gauselmann-Berater die Partei gefördert habe, berichtet das ARD-Magazin Monitor. Die Sendung soll am Montagabend ausgestrahlt werden."
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#59 draganProfil
#60 waltonAnonym
  • 10.09.2012, 08:56h
  • Ist das nun ein Image-Filmchen für kontrollierten Drogen-Konsum oder soll der frühzeitig vergreiste 33jährige abschrecken? Bei mir hinterlässt der Typ eher eine bemitleidende Ratlosigkeit... Aber meine beste Droge ist auch nach neun Jahren immer noch mein Partner... Love is all you need. ;-)
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#62 Ferrante
  • 09.11.2013, 20:20h
  • Diese Kampagne ist generell lächerlich und dieses "Vorbild" gehört dringend in Therapie!
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