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Einzelkommentar zu:
Sex, Partys, Drugs: Einblicke eines Insiders


#6 Spiegel 1968Anonym
  • 07.09.2012, 16:17h
  • Antwort auf #5 von Junkier slaves
  • Die Erkenntnis ist nicht neu:

    "Um den Konsum immer höher zu treiben und um die Einsicht in die Mechanismen der Herrschaft ständig mehr zu erschweren, manipulieren die Herrschenden die sexuellen Bedürfnisse der Beherrschten, indem sie Bedürfnisse neu zulassen, anreizen oder gar wecken, deren Befriedigung sie gleichzeitig eben durch die Vermarktung der Sexual-Sphäre teils unmöglich, teils nur zum Schein möglich machen.

    Um die Herrschenden im Besitz ihrer Privilegien zu halten, muß mittels schwerer, die sexuelle Entfaltung hindernder Arbeit Sinnloses produziert und das sinnlos Produzierte von den Beherrschten selbst konsumiert werden, in einem raffiniert auf die einzelnen Schichten zugeschnittenen System der ständig angepaßten und neu anzupassenden Konsumbefriedigung, und das heißt hier der sexuellen Nicht- oder Scheinbefriedigung. So kann der Beherrschte nie zu der Einsicht gelangen, "daß man, um sich zu befriedigen, diese Befriedigung jemandem wegnehmen muß (nämlich dem, der sie einem ursprünglich genommen hat -- dem Kapitalisten)."
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