Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://www.queer.de/detail.php?article_id=17334
Home > Kommentare

Kommentare zu:
Sex, Partys, Drugs: Einblicke eines Insiders


#11 ThinkAnonym
#12 Berlingays
  • 07.09.2012, 18:38h
  • Der Konsum von Alkohol und Chems gehört doch in weiten Teilen zum schwulen Szeneleben dazu. Die Kampagne macht hier nichts anderes, als eine schwule Lebenswelt als gegeben zu nehmen und hier Präventionsbotschaften zu formulieren. Hierbei geht es um Risikominimierung und den Schutz vor weiteren Infektionen wie z.B. Hepatitis C. Es passieren genug Notfälle Woche für Woche, dass es sicher nicht falsch sein kann, hier ein paar Tipps zu formulieren. Dabei geht es nicht darum zu bewerten, ob der Konsum von Drogen nun gut ist oder nicht. Viele konsumieren wie Florian nur am Wochenende und stehen montags auf Arbeit wieder ihren Mann. Chems zu bentzen muss nicht automatisch zu einer Abhängigkeit führen. Genauso wenig wie der Alkohlhonsum auf einer Party. Dass Alkohol lagal ist, hat kulturelle Hintergründe in unserem Land. Es ist damit jedoch nicht eine weniger gefähliche Droge als andere! Auch das wird zu selten gesehen. Ich bin froh, dasss Florian hier so offen über ein Thema redet, dass uns alle viel mehr angeht, als wir immer zugeben.
  • Antworten » | Direktlink »
#13 godamn liberalAnonym
#14 MedizinerAnonym
  • 07.09.2012, 19:22h
  • "Die Dosis macht das Gift"

    Das kann man vielleicht bei Hasch und Marihuana sagen, aber nicht bei Crystal etc.

    Viele Leute meinen, sie hätten das im Griff, aber belügen sich selbst. Ein Rollenmodell ist das ganz sicher nicht.

    Es soll ruhig jeder Sex haben, wie er will, aber Drogen zu verharmlosen ist sicher nicht Rollenmodell-würdig.
  • Antworten » | Direktlink »
#15 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.09.2012, 19:31h
  • Keine Macht den Drogen! Was Florian macht, finde ich total daneben! Sex ja, aber ist es denn wirklich notwendig, sich vorher zuzudröhnen (bei Poppers hätte ich noch Verständnis, aber Speed, Crystal, GHB und Ketamin sind schon andere Kaliber)?
  • Antworten » | Direktlink »
#16 daVinci6667
  • 07.09.2012, 19:56h
  • Antwort auf #1 von goddamn liberal

  • "Ich jedenfalls will in alter Frische mindestens so alt wie der Geis werden. Und dann immer noch - gut konserviert- Leute seines Schlages geißeln"

    Stimme deinem Kommentar zu 100% zu. Vorallem will ich im hohen Alter auch noch möglichst gesund sein und dann auch noch einen hochkriegen und zwar ohne Viagra.

    Die Gesundheit ist bei dem Drogenkonsum und seinem Lebensstil, unabhängig von seinem HIV -Status akut in Gefahr. Der Körper vergisst nie, genau wie die Psyche, was ihm angetan wurde!
  • Antworten » | Direktlink » | zu #1 springen »
#17 HackepeterAnonym
  • 07.09.2012, 20:02h
  • Ich denke auch, dass Florian sich an die schwulen Männer wendet, die Drogen konsumieren. Das ist eben auch eine schwule Lebenswelt - neben vielen anderen.

    Wenn mit dem Clip erreicht wird, dass die betreffenden Leute über ihren eigenen Konsum nachdenken und für sich Strategien finden, wie sie mögliche Risiken reduzieren können, dann ist das vernünftige Prävention und nicht Werbung für Drogengebrauch.

    Ich nehme solche Drogen nicht - und ein solcher Spot kann mich auch ganz bestimmt nicht dazu verleiten. Ich finde es aber sehr gut, dass eine schwule Präventionskampagne dieses Thema aufgreift.

    Für die Leute, die hier gleich wieder Moral-Attacken fahren: wenn man sich um die Risiken und die Mortalität von Drogen Gedanken machen will, dann müssen wir uns zuerst mit 75.000 Alkohol-Toten pro Jahr in der Bundesrepublik beschäftigen!
  • Antworten » | Direktlink »
#18 SamuelAnonym
#19 CarstenFfm
#20 ThinkAnonym
  • 08.09.2012, 01:04h
  • Antwort auf #19 von CarstenFfm
  • Florian sagt:

    "Mir war klar, es könnte passieren, dass ich HIV bekomme. Auch wenn ich das in der jeweiligen Situation gerne verdrängt habe. Wenn ich Drogen genommen habe, habe ich das Kondom hin und wieder weggelassen. Selbst bei Poppers war ich oft so in einem Rausch, dass es mir einfach egal war. Danach hatte ich immer ein schlechtes Gewissen, das hat aber nie lange angehalten.

    (...)

    Bei meiner Art Sex auszuleben, habe ich aber natürlich dennoch ein Risiko. Denn ich mag es ja, mit möglichst vielen Typen an einem Abend Sex zu haben und eben auch ohne Kondom."

    -------------------------------------

    Er hat also nicht nur in der Vergangenheit unsafen Sex in Kombination mit Drogen praktiziert (und damit das Risiko in Kauf genommen, seinen Partner zu infizieren!). Sondern er praktiziert auch aktuell unsafen Sex, je nach Lust und Laune.

    Es mag sein, dass er seinen Partner mittlerweile durch Gummis schützt - auf den Sex-Parties macht er es weiterhin ungeschützt. Obwohl dadurch die Gefahr für ihn steigt, sich mit neuen, resistenten Virenstämmen anzustecken, gegen die die Medikamente wirkungslos werden.

    Sorry, aber das ist für mich kein Rollenmodell - sondern ein Aufruf zur Leichtsinnigkeit. Und nochmal - rein moralisch ist es mir scheißegal, ob jemand dreimal die Woche auf Sexparties geht oder nur zweimal im Jahr mit seinem Mann schläft. Aber egal, was er tut: er sollte es safer und drogenfrei tun.

    Ich konnte mit der Iwwit-Kampagne noch nie viel anfangen, aber diese Geschichte toppt alles.
  • Antworten » | Direktlink » | zu #19 springen »

» zurück zum Artikel