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Kommentare zu:
Sex, Partys, Drugs: Einblicke eines Insiders


#21 vingtans
  • 08.09.2012, 01:06h
  • die welt ist mir total fremd, finde sie auch mächtig abschreckend.

    so stumpf, so auf triebe reduziert.
    ich will nicht leben wie ein hund.
    fressen,schlafen,hündinnen besteigen..

    ich streb da irgendwie nachwas anderem (nach mehr?!)
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#22 alexMucEhemaliges Profil
  • 08.09.2012, 09:17h
  • Vor allem, was hat er davon. Ich habe das auch mal lange Zeit gemacht. Nur eben das ich dabei war, unter Leuten. Das war wohl der einzigste Grund, denke ich so danach. In der Realität ist man einsam. Alle diese Drogen habe ich auch durch. Man liegt oder hängt dann irgendwo herum, passiv, und läßt sich vögeln. Aktiv geht nicht, denn man bekommt keinen hoch, mit dem Zeug. Mit Crystal ist gleich mehrere Tage tote Hose.Der Kick ist, einzig und allein, man ist was, wenn man unter "Gleichen" ist. Naja, ich habe was erlebt und bin gesund geblieben. Wohl eher mit Glück.
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#23 Thorsten1Profil
#24 stromboliProfil
#25 goddamn liberalAnonym
  • 08.09.2012, 11:20h
  • Antwort auf #23 von Thorsten1
  • Als Rom unterging, war es schon über 150 Jahre fromm, asketisch und klerikal. Es gab in dieser Zeit Bücherverbrennungen, Judenpogrome und eine massive Schwulenverfolgung. Die heidnische Kultur (etwa die Philosophie) wurde mit Stumpf und Stiel ausgemerzt.

    Alles also, was das reaktionäre Herz erfreut.

    Aber vielleicht war ja gerade DAS die spätrömische Dekadenz?
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#26 idefixAnonym
#27 monotheismusAnonym
  • 08.09.2012, 12:51h
  • Antwort auf #25 von goddamn liberal
  • Als das jüdische Reich unterging, waren die Eliten asketisch und klerikal.

    Vielleicht erstmals in der Geschichte sah man, wie eine monotheistische Religion sich mit politischer Herrschaft verschränkt - Souverän und Priester waren ein und dieselbe Person.

    Wie bei den meisten politisch potenten Erscheinungsformen des Glaubens an einen einzigen Gott bediente sich auch die hasmonäische Theokratie des Schwertes, um ihre territoriale Herrschaft und gleichzeitig die Gemeinschaft der Gläubigen zu vergrößern.

    Es gab Rollenverbrennungen, Vertreibungen, Verwüstungen und massive Zwangsbeschneidungen.

    Die heidnische Kultur (hellenistische) wurde gebrandschatzt und geschliffen. "Alles also, was das reaktionäre Herz erfreut."

    So wie damals die historische Option der kulturellen Hellenisierung bestand, so wurde zugleich die Konversion zum Judentum zu einer selbstverständlichen religiösen Praxis.

    Die Grenzen öffneten sich also in beide Richtungen.

    Da der Hellenismus das Judentum mit einem universalen und integrativen Element ausstattete, vergrößerte er auch den Appetit der Herrschenden auf Massenkonversionen und ließ die exklusiven Gebote der Verfasser des fünften Buchs Mose oder des Buchs Josua in Vergessenheit geraten:

    Die hasmönäischen Herrscher gaben nicht vor, Nachkommen von König David zu sein, und sie sahen keinerlei Notwendigkeit darin, die mythologische Geschichte Josuas, der Kanaan erobert, zu imitieren.

    Im Jahre 125 [v.d. EZZR] herrschte Jochanan Hyrkanos über das Land Idumäa (das biblische Edom), das südlich von Bet Zur und En Gedi lag und sich bis nach Beer Sheva hinzog. Er bekehrte die Bewohner gewaltsam zum Judentum.

    In den 'Jüdischen Altertümern' berichtet Josephus: "Hyrkanos eroberte ferner in Idumaea die Städte Adora und Marissa und unterwarf alle Idumäer, gestattete ihnen aber im Lande zu bleiben, wenn sie die Beschneidung einführen und nach jüdischen Gesetzen leben wollten. Wirklich nahmen sie auch aus Liebe zu ihrer Heimat die Beschneidung wie die übrigen Gewohnheiten der Juden an und waren also von dieser Zeit an ebenfalls Juden".

    Der Historiker Ptolomäus aus Aschkelon schrieb: "Die Idumäer waren ursprünglich keine Juden, sondern Phönizier und Syrer, jedoch besiegten die Juden sie und zwangen sie zur Beschneidung, so dass man sie zu den Juden zählte, und da sie die gleichen Bräuche befolgten, nannte man sie Juden."

    (The Geography of Strabo, Cambridge 1966, VII, 16,2, 34.)

    "Auch Alexander Jannai, der Bruder und Erbe des Aristobulus I. wollte die von ihm Unterworfenen bekehren, doch richteten sich seine Kriege vornehmlich gegen die hellenistischen Küsten- und Handelsstätte, die an den Grenzen Judäas lagen, und es gelang ihm in weit geringerem Maß, ihre Bewohner zum Judentum zu bekehren. Die kulturstolzen hellenisierten Stadtbewohner waren vielleicht bereit, freiwillig zu Juden zu werden, wie es einige von ihnen entlang der Mittelmeerküste auch taten, doch offenbar waren sie nicht willens, die hasmonäische Zwangskonversion zu akzeptieren. Josephus berichtet, dass Alexander die Stadt Palla auf der anderen Seite des Jordans zerstörte, "weil die Bewohner nicht versprechen wollten, die jüdischen Gebräuche anzunehmen."*
    Auch andere hellenistische Städte ließ er bis auf die Grundmauern schleifen: Samaria, Gaza, Gadera und viele andere."
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#28 Krauss MaffeiAnonym
  • 08.09.2012, 12:59h
  • Bei der Wahl zwischen:

    1. Das Römische Reich ging unter, obewohl es vor Waffen strotzte.

    2. Das Römische Reich ging unter, weil es vor Waffen strotzte.

    Im Zweifel bitte immer Variante 1!

    Und Orgien immer zwei Nummern größer schildern, als man es selbst gerade noch für möglich hält.
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#29 reiserobbyEhemaliges Profil
  • 08.09.2012, 13:39h
  • Free your Mind
    Drogen nehmen macht den meisten Leuten Spaß, Sex macht auch Spaß, wem es nicht gefällt, der hat ein Problem. Sex ohne Drogen ist toll, und trotzdem ist es üblich, das Drogen beim oder vor dem Sex konsumiert werden. Seien es jetzt legale oder illegale Drogen - das ist doch bitte schön egal. Wer sich hier über den Gebrauch von illegalen Stimulanzien echauffiert, sollte bedenken, das auch Homo-Sex bis heute in vielen Teilen der Welt verboten ist. Also: Spielt euch nicht als Moralapostel auf, das ist widerlich. Zum Florian-Video: leider ist das Video nicht viel weniger spießig als die meisten Kommentatoren in diesem Thread. Ich finde, kein schwuler Mann sollte gezwungen sein, sein "normales" Leben von seinem Sexualleben zu trennen, wie es Florian propagiert. "Spießer raus aus meinem Darkroom", möchte man da laut rufen und "Fight for your right to party.... Anbei noch eine schöne schwule Spießer-Hymne... Viel Spaß Euch allen.

    www.youtube.com/watch?v=2mke2-dSt24
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#30 goddamn liberalAnonym

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