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Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (Bild: Wiki Commons / Dirk Vorderstraße / CC-BY-3.0)

Ihr 25-jähriges Bestehen feierte am Donnerstagabend die Deutsche Aids-Stiftung mit Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und Rita Süssmuth, die das Ministerium von 1985 bis 1988 geführt hatte.

250 Gäste folgten der Einladung und kamen ins Rheinische Landesmuseum nach Bonn. Gefeiert wurde auch das 25-jährige Dienstjubiläum des Geschäftsführenden Vorstands Dr. Ulrich Heide. Redner würdigten, dass die Aids-Stiftung erheblich zum Abbau von Stigmatisierung und Diskriminierung HIV-Positiver beigetragen habe.

Daniel Bahr erinnerte daran, dass die Krankheit auch heute noch nicht heilbar ist: "Deshalb ist es außerordentlich wichtig, die Betroffenen auf einem Weg zu begleiten, der manchmal schwierig sein wird. Wir brauchen Institutionen wie die Deutsche AIDS-Stiftung, die das Selbstvertrauen der Betroffenen stärkt und sie dabei unterstützt, ein selbstverantwortliches, sinnerfülltes und sozial akzeptiertes Leben zu führen." Rita Süssmuth dankte den Stiftern und Spendern, ohne die die Arbeit der Stiftung nicht möglich wäre.

Vor dem Empfang wurde auf der Jahrespressekonferenz der Stiftung der Bericht des Geschäftsjahres 2011 vorgestellt. Die Stiftung konnte ihre Einnahmen auf 3,86 Millionen Euro steigern und damit erheblich mehr Menschen in Notsituationen helfen als noch 2010. Die Mehreinnahmen resultieren hauptsächlich aus vier Gründen: Einer erfolgreichen ersten Kunstauktion "Artists against Aids" in Bonn, der Erhöhung der Zuwendungen durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V., die Unterstützung durch das Unternehmen ViiV Healthcare und eine größere Erbschaft. (pm/dk)



#1 Dennis
  • 07.09.2012, 15:16h
  • Daniel Bahr erinnerte daran, dass die Krankheit auch heute noch nicht heilbar ist: "Deshalb ist es außerordentlich wichtig, die Betroffenen auf einem Weg zu begleiten, der manchmal schwierig sein wird. Wir brauchen Institutionen wie die Deutsche AIDS-Stiftung, die das Selbstvertrauen der Betroffenen stärkt und sie dabei unterstützt, ein selbstverantwortliches, sinnerfülltes und sozial akzeptiertes Leben zu führen."

    Mit allem Respekt, aber dieser Herr ist ein Schwafelhannes. Das Menschen die HIV + sind, das wir die wir HIV + sind, ein sozial akzeptieretes Leben führen können liegt weniger an uns sondern schlicht und einfach an der Gesellschaft. Es ist die Gesellschaft die Menschen mit HIV stigmatisiert, diskriminiert und ausgrenzt. Es sind immer noch oder schon wieder Ärzte insbesondere Zahnärzte die sich weigern uns zu behandeln oder uns die berühmten "Randtermine = vor der Mittagpause bzw am ende der Sprechstunde" zuweisen. Es sind die Arbeitgeber die Menschen mit HIV nicht einstellen bzw Ihnen kündigen, es sind die Versicherungen die sich weigern das Menschen mit HIV eine Lebensversicherung abschließen können. Waum? Weil in den Köpfen der Hohlblocksteine immer noch ein Bild aus der Steinzeit von HIV/AIDS i.e. Anfang der 80ger herrscht.: Das von Menschen die HIV + sind eine Geafhr ausgeht. Das Menschen die HIV + sind weniger Leistungsfähig sind als nicht mit dem HIVirus Infizierte.

    www.ondamaris.de/?p=8622

    alivenkickn.wordpress.com/2012/04/15/hiv-und-der-gang-zum-za
    hnarzt-die-situation-in-frankfurtmain/
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#2 RobinAnonym
  • 07.09.2012, 19:25h
  • Dass man als Bundesgesundheitsminister zu solchen Ereignissen muss, ist kein besonders lobensweter Einsatz, sondern schlicht ein Pflichttermin.

    Die Wahrheit dahinter ist, dass die FDP zusammen mit der Union den AIDS-Hilfen schon massiv Gelder gestrichen hat und noch mehr streichen will.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil