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  • 09. September 2012, noch kein Kommentar

Wollen die Nation retten: Royal Republic (Bild: Warner Music)

Neues aus Schweden: Das zweite Album der Band punktet mit gewitzten Texten, rotzigem Punkrockgesang und knalligen Riffs.

Sie sind nicht nur die tanzbarste Rock-Formation der Neuzeit, sondern auch bis zum gut frisierten Haaransatz voller Adrenalin und Selbstvertrauen: ROYAL REPUBLIC, ein sympathisches und bodenständiges Quartett aus Malmö, das mit seinem neuen Album "Save The Nation" ein zwar schwer zu eroberndes, aber völlig realistisches Ziel anvisiert: Das Herz der Massen. Ein geschichtsträchtiger Ort, diese Hansa Studios in Berlin. David Bowie inspirierte der Anblick eines sich küssenden Pärchens vom Studiodach zu seinem Song "Heroes". Depeche Mode ernannten in den Hansa Studios das Jahr 1983 zur "Construction Time Again" und U2 erschufen in Berlin im Jahr 1 nach dem Mauerfall ihr Meisterwerk "Achtung Baby".

Und nun also Royal Republic, diese ständig unter Dampf stehende Arbeitsmaschine von vier Freunden, die unweit von Potsdamer Platz und Brandenburger Tor kürzlich ihr neues Album "Save The Nation" unter der Ägide von Produzent Michael Ilbert einspielte. Dabei erinnert das Werk sowohl in Sound als auch Stimmung an die atemberaubenden Live-Shows, die Royal Republic im Laufe ihrer recht kurzen aber dennoch heftigen Karriere absolvierten – stets am Limit und immer mit einem Lächeln im Gesicht.

Durchbruch mit zweitem Album?


Fesche Jungs aus Malmö in Schweden (Bild: Warner Music)

Nach der Veröffentlichung ihres Debüts "We Are The Royal" im Sommer 2010 tourten Adam Grahn (Gitarre/Gesang), Hannes Irengård (Gitarre), Jonas Almén (Bass) und Schlagzeuger Per Andreasson durch ganz Europa und Australien, zerlegten die Festivalbühnen von Rock Am Ring sowie dem legendären Download-Festival und erspielten sich so allabendlich eine Hallenladung neuer Fans. Mit ihrer nur schwer zu toppenden Live-Show schlagen Royal Republic auch eine optisch gelungene Brücke zwischen der Energie der Hives, der Härte von Metallica und dem Charisma von Social Distortion.

Klar, dass dabei auch der Humor nicht zu kurz kommen darf, eindrucksvoll und selbstironisch vorgetragen in Stücken wie "Tommy Gun" oder "Full Steam Spacemachine". Mehr als 250 von den insgesamt 365 Tagen des Jahres 2011 waren Royal Republic also unterwegs, um der Welt den Rock'n'Roll zu schenken. Klar, dass ein derart lückenlos gefüllten Terminkalender dem Bekanntheitsgrad der vier einen ordentlichen Schub verleiht; klar ist aber auch, dass im alles dominierenden Bandalltag aus Konzerten, Flug- und Busreisen oder Presseterminen vor allem eins zu kurz kommt: das Privatleben.

Baukasten aus Punk, Hard-Rock und Funk


Mit ihrem Debüt schafften sie auf Anhieb den Sprung in die deutschen Album-Charts (Bild: Warner Music)

"Unser Motto für 'Save The Nation' lautete: Alles ist erlaubt! Jede Idee sollte wenigstens gehört werden", sagt Leadsänger Adam Grahn. "Es hat ein bisschen gedauert, bis wir mit Sachen um die Ecke kamen, die relevant waren, die unsere Entwicklung als Band und als Individuen repräsentierten. Wir wollten uns als Band nicht neu erfinden, aber weiterentwickeln und uns neuen Dingen öffnen." Also erweiterten Royal Republic den Punk, Hard-Rock und Funk umfassenden Baukasten ihres Debüts um ein paar neue Spielzeuge, wagten sich an neue Arrangements, erneuerten ihren Treueschwur zum Rock und lauschten dabei mit einem Ohr stets an der Tür zur Disco.

Doch nicht nur musikalisch, auch inhaltlich ist "Save The Nation" die persönliche Entwicklung der Bandmitglieder innerhalb der letzten zwei Jahre anzumerken. War das Debüt noch "eine lose Sammlung frei erfundener, stupider Geschichten über frei erfundene, stupide Leute", so wurde "Save The Nation" zu einem persönlichen, reflektierten Blick der Band auf die eigene Situation und konkrete Erfahrungen im Umgang mit anderen Menschen oder den Medien. (cw/pm)

Tour-Daten

07.10.12 DE – Berlin (Astra)
11.10.12 AT – Vienna (Szene)
13.10.12 AT – Salzburg (Rockhaus)
14.10.12 CH – Zürich (Plaza)
24.10.12 DE – Münster (Jovel)
25.10.12 DE – Kiel (Pumpe)
08.11.12 DE – Bremen (Schlachthof)
10.11.12 DE – Cologne (E-Werk)
30.11.12 DE – Karlsruhe (Substage)
05.12.12 DE – Frankfurt (Batschkap)
06.12.12 DE – Trier (Europahalle)
13.12.12 DE – Nürnberg (Löwensaal)
17.12.12 DE – Lindau (Vaudeville)
19.12.12 DE – Dresden (Schlachthof)