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  • 11.09.2012           1      Teilen:   |

Wiederentdeckt: Kiss-Klassiker "Destroyer"

Erschien 1976 und erhielt in den USA Platin: Destroyer - Quelle: Universal Music
Erschien 1976 und erhielt in den USA Platin: Destroyer (Bild: Universal Music)

Sie sind längst Rock-Legenden, nun gibt es ihr vielleicht bestes Album, "Destroyer" als "Resurrected"-Edition.

Eine der einflussreichsten, erfolgreichsten Rock'n Roll-Bands veröffentlicht ihr wohl wegweisendstes Album wieder. "Destroyer" brachte KISS 1976 das erste Platin und "jede Menge Sound-Effekte, Orchestrierungen und Chöre, aus denen sich andere Bands auf Jahre hinaus bedienten… einfach eins der besten Alben im Kiss-Kanon", wie "Pitchfork" notierte. Nun stieg Original-Produzent Bob Ezrin höchstpersönlich ins Archiv hinab, um die Stärken dieses Klassikers weiter zu schärfen, ohne das Flair des Originals zu beeinträchtigen. Der aufwändige Remix-Prozess förderte auch bisher unveröffentlichte Tonspuren zutage, die nun ebenso zur "Resurrected"-Neuauflage des Albums gehören wie das ursprünglich geplante Cover-Artwork.

Mit "Alive" hatten KISS damals gerade ihren Durchbruch geschafft, als sie ihr viertes Studio-Album veröffentlichten, das bis heute als ihr ambitioniertestes der 1970er-Jahre gilt. Bob Ezrin, zuvor u.a. für Alice Cooper tätig, brachte als neuer Produzent allerlei Sound-Effekte, Streicher, einen Kinderchor, rückwärts laufende Trommelspuren mit ins Spiel – nicht zu vergessen, dieser irre Echo-Sound schreiender Kinder über der Stimme von Gene Simmons in "God Of Thunder". Damit erreichte "Destroyer" 1976 Platz elf der Billboard Top 200, während der Song "Beth" durchaus überraschend sogar auf Platz sieben notiert wurde.

Youtube | Original-Video 1976
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Von "Detroit Rock City" über "Beth" bis hin zu "God of Thunder"

Markenzeichen der Band: Grelle Masken und die lange Zunge von Gene Simmons - Quelle: Universal Music
Markenzeichen der Band: Grelle Masken und die lange Zunge von Gene Simmons (Bild: Universal Music)

Überraschend deshalb, weil die herzerweichende Ballade von Schlagzeuger Peter Criss ursprünglich nur die B-Seite der Single "Detroit Rock City" war, bevor Radiostationen landesweit den Song auf "Heavy Rotation" setzten und KISS damit ihren ersten Top-10-Hit bescherten. Auf den Original-Bändern des Songs entdeckte Ezrin auch eine Gesangsspur, die im Final Mix von "Beth" verschwunden war. Für "Resurrected" wurde die komplette Vocal-Aufnahme des Originals nun wieder hergestellt. Ausgegraben wurde auch das alternative Gitarren-Solo in "Sweet Pain", das nun ebenfalls zum ersten Mal wieder zu hören ist. Der neue Remix dieses Stücks mit dem Original-Solo ist als Bonus Track vertreten. Dazu hat Bob Ezrin beim Remix von KISS-Klassikern wie "Detroit Rock City", "Shout It Out Loud", "Do You Love Me?" und "God Of Thunder" ganze Arbeit geleistet. Ein Bass, der von ganz unten kommt, brillant gemischte Drums und Gitarren – nie klang die Band besser.

Soweit die Musik. Doch die Optik der Neuauflage hat's auch in sich. Denn "Destroyer: Resurrected" schmückt nun das Artwork von Ken Kelly, welches ursprünglich aufs Cover sollte, damals dann aber doch für zu kontrovers erachtet wurde. Die "braune" Hülle zeigt KISS in ihrer "Alive!"-Kostümierung, die Band steht auf den Trümmern einer zerstörten Stadt, die im Hintergrund brennt. "Zuviel Gewalt" meinte die Plattenfirma Mitte der 70er und setzte die zahmere "blaue" Version der Hülle durch. Immerhin war es damals immer noch das Cover-Debüt der Band als Comic-Illustration – aus den harten Rockern KISS waren Superhelden geworden. (cw/pm)

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Tags: kiss, destroyer, hard rock, heavy metal
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Reaktionen zu "Wiederentdeckt: Kiss-Klassiker "Destroyer""


 1 User-Kommentar
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Die ersten:   
#1
11.09.2012
09:10:44


(0, 0 Vote)

Von ehemaligem User FoXXXyness


"I was made for loving you" ist der einzige Song von Kiss, den ich kenne und oft gehört habe (bei der Gay-Factory in Hamburg und bei jeder Party darf er nicht fehlen)!


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