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  • 12.09.2012           7      Teilen:   |

Neue Filmrolle

Heiner Lauterbach lernte Schwulsein in Köln

Hier posiert Heiner Lauterbach für den Film "Das Papst-Attentat" aus dem Jahr 2008 - Quelle: RTL
Hier posiert Heiner Lauterbach für den Film "Das Papst-Attentat" aus dem Jahr 2008 (Bild: RTL)

In "Vatertage – Opa über Nacht" spielt Heiner Lauterbach in einer Nebenrolle einen Schwulen – viel Anschauungsmaterial für die Rolle habe er in seiner Heimatstadt Köln erhalten, erklärte der 59-Jährige. Der Film ist ab Donnerstag in den deutschen Kinos zu sehen.

Der Schauspieler erklärte im Interview mit dem "Focus", er habe viel Spaß an seiner Rolle als Schwuler gehabt. Als Kölner habe er ohne Probleme genug gelernt, um die Rolle realistisch darzustellen: "Ich komme ja aus Köln und bin quasi in diesen Kreisen groß geworden, das ist dort unvermeidlich. Also hatte ich genug Objekte, um schwule Persönlichkeiten zu studieren", so Lauterbach. "Und da lässt sich nur sagen: Das kann man nicht übertreiben! Dagegen ist das noch hochgradig zurückgenommen, was ich gespielt habe." Nach vielen düsteren Rollen sei die leichte Rolle in "Vatertage" eine "willkommene Abwechslung" gewesen.

Youtube | Trailer für "Vatertage"
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Spätes Coming-out für Lauterbachs Filmfigur

Der Film handelt vom 36-jährigen Rikschafahrer Basti (Sebastian Bezzel), einem Frauenschwarm aus München. Sein Leben ändert sich, als die 17-jährige Dina (Sarah Horváth) mit ihrem Baby vor seiner Tür steht und behauptet, seine Tochter zu sein. Für den frisch gebackenen Großvater kommt erschwerend hinzu, dass seine mutmaßliche Tochter vor allem finanzielle Probleme plagen. Also wendet er sich an seinen Vater Lambert (Heiner Lauterbach), der aber gerade andere Sorgen hat: Er hat sein spätes Coming-out hinter sich gebracht und jagt nun dem griechischen Schnuckel Nektarios (Adam Bousdoukos) hinterher. Der leichte Unterhaltungsfilm ist von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft ohne Altersbeschränkung freigegeben worden.

Lauterbach hatte bereits 2005 mit seinem Schauspielerkollegen Mark Keller ("Alarm für Cobra 11", "Der Bergdoktor") die Idee für die Schwulenkomödie "Andersrum", die erstmals auf Pro Sieben ausgestrahlt wurde. In dem Film spielte Lauterbach allerdings keinen Schwulen, sondern einen heterosexuellen Macho, der die Frauenwelt nicht versteht. (dk)

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Tags: heiner lauterbach, köln, vatertage
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Reaktionen zu "Heiner Lauterbach lernte Schwulsein in Köln"


 7 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
12.09.2012
13:00:45


(-7, 9 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


Es ist ein Ärgernis, wenn heterosexuelle Schauspieler einen Schwulen spielen!


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#2
12.09.2012
13:11:15


(+5, 5 Votes)

Von dummfug
Antwort zu Kommentar #1 von Thorsten1


@ #1 (Thorsten1)

Ach Quatsch! Schauspieler sind Schauspieler. Sie spielen eine Rolle, so wie der Regisseur es vorgibt. Natürlich gibt es da Interpretationsspielraum, aber warum sollte ein schwuler keine Hete spielen und umgekehrt? Ein Schauspieler spielt ja auch einen Arzt und nicht nur Schauspieler...


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#3
12.09.2012
14:10:03


(+3, 3 Votes)

Von Micha
Aus München (Bayern)
Mitglied seit 01.06.2008
Antwort zu Kommentar #1 von Thorsten1


Das ist doch völliger Quatsch! Warum sollten nur schwule Schauspieler einen Schwulen spielen und heterosexuelle Schauspieler eine Hete? Schauspieler sind Schauspieler weil sie in verschiedene Rollen schlüpfen und wenn sie gute Schauspieler sind, nimmt man einem Hetero auch den Schwulen ab und umgekehrt.


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#4
12.09.2012
14:49:28


(-1, 3 Votes)

Von Ulrike Bering


Krass. Der deutsche Film ist am Ende, und das ist ein weiterer Todesstoß. Wie kommen die auf die Idee sowas in die Kinos zu bringen und nicht gleich zu Sat1 am Sonntagnachmittag?!
Der Trailer zeigt den ganzen Film und der muss ja schrecklicher sein als Altersheim.


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#5
12.09.2012
17:05:43


(-2, 2 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Heiner Lauterbach in einer schwulen Rolle - paßt überhaupt nicht! Und dann heißt auch noch sein Objekt der Begierde so wie ein Kandidat aus der ersten DSDS-Staffel - echt krass!


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#6
12.09.2012
17:21:15


(+3, 3 Votes)

Von GF Pr von Pr


Hat gelernt 'das Schwulsein' - in Koln, wo sonst. Wow, das musste sicher verdammt schwierig sein - wir unterscheiden uns bekanntlich durch so viele Merkmale von normalen Mannern. Ein Gipfel der Schauspielkunst diese Schwulenrollen, bestimmt. Besonders bei Kuss- und Knutschszenen. Macht nichts, im Notfall kann auch einfache Umarmung wie unter Freuden reichen - was meistens die Sache auch ist. Das Heteropublikum wird fur so eine Gemassigkeit heimlich dankbar sein.


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#7
12.09.2012
20:28:36


(+1, 3 Votes)

Von alexander
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #5 von FoXXXyness


man merkt doch gott sei dank immer gleich, woher deine WEISHEITEN stammen ???
mehr von dir, bitte !


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