Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?17365

Ein T-Mobile-Geschäft in Kalifornien: Der deutsche Konzern ist in den USA die Nummer vier unter den Mobilfunkkonzernen (Bild: Wiki Commons / Coolcaesar / CC-BY-SA-3.0)

In den USA hat eine der größten christlich-konservativen Lobbygruppen zum Boykott des Mobilfunkanbieters T-Mobile aufgerufen. Der deutsche Konzern sei zu homofreundlich, argumentiert die National Organization for Marriage (NOM).

Die NOM hat auf dem rechtspopulistischen Portal actright.com eine Petition veröffentlicht, in dem T-Mobile-Nutzer aufgefordert werden, einen anderen Dienst zu wählen. "Sagen Sie T-Mobile, dass nicht jeder die Neudefinition der Ehe unterstützt", heißt es darin.

Die konservativen Aktivisten kritisieren T-Mobile, weil der Konzern im Bundesstaat Washington die Öffnung der Ehe unterstützt (queer.de berichtete). Im November findet dort ein Referendum zur Gleichstellung im Eherecht statt. T-Mobile USA, dessen Hauptquartier im Städtchen Bellevue im Staat Washington liegt, hat sich einer Kampagne der Homo-Gruppe Washington United For Marriage angeschlossen, die für die Annahme von "Referendum 74" wirbt. Der Mobilfunkanbieter hat zudem 25.000 Dollar für die Kampagne gespendet.

In ihrem Boykottaufruf argumentiert die NOM, dass T-Mobile eine Gesellschaft befürwortet, in der "Mütter und Väter auswechselbar" seien. "Die Vorkämpfer für die Ehe können ihre Unterstützung für die Ehe ausdrücken, indem sie ihren Vertrag bei T-Mobile kündigen. Lassen Sie Ihr hart verdientes Geld nicht den Leuten zukommen, die diese einzigartige und wichtige Institution neu definieren will", so NOM. Ziel der Petition ist es, der deutschen Firma mindestens 25.000 Dollar an Einbußen zu bescheren.

In Kommentaren zur Petition könnte aber ein gegenteiliger Effekt ausgelöst werden. So schreibt ein Nutzer: "Danke NOM, ich werde jetzt alle meine Handys auf T-Mobile umstellen. Das schließt 1.000 Geschäfts-Handys ein. Danke, ihr Fanatiker!".

Auch Boykottaufrufe gegen Starbucks und Häagen-Dazs

T-Mobile ist nicht die erste Firma, die wegen ihrer Haltung zur Homo-Ehe mit Boykottaufrufen überzogen wird. So ist das beliebteste Feindbild bei actright.com der Kaffeeröster Starbucks, weil er ebenfalls in Washington die Öffnung der Ehe unterstützt. Auch der Nahrungsmittelkonzern General Mills ("Häagen-Dazs", "Betty Crocker") steht auf der roten Liste. Grund: General Mills schreibt auf seiner Website: "Wir kultivieren eine tolerante Umwelt und nehmen alle Dimensionen von Diversity ernst". Der Konzern erklärt dabei ausdrücklich, dass er keine Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung akzeptieren werde. (dk)



#1 SSJ3Vegotenks
  • 12.09.2012, 13:14h
  • "So schreibt ein Nutzer: "Danke NOM, ich werde jetzt alle meine Handys auf T-Mobile umstellen. Das schließt 1.000 Geschäfts-Handys ein. Danke, ihr Fanatiker!"." <-- geile sache!!! der schuß ging für die dummen fanatiker aber mal volles rohr nach hinten los! daumen hoch für solche leute! (und für teledoof sowieso, sind besser als ihr ruf ^^)

    cya v3g0
  • Antworten » | Direktlink »
#2 MarekAnonym
  • 12.09.2012, 16:10h
  • Da die an Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen sowie deren Familien und Freunden mehr verdienen als an so ein paar ideologisch verwirrten, sollten die das schlicht ignorieren.
  • Antworten » | Direktlink »
#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 12.09.2012, 17:00h
  • Ach ja, die christlichen Fundamentalisten müssen mal wieder ihre Schnauze ganz weit aufreißen, um die Bevölkerung um den Finger zu wickeln! Für die NOM geht der Schuß nach hinten los!
  • Antworten » | Direktlink »
#4 schwarzerkater
#5 SammaelProfil
  • 15.09.2012, 08:47hEssen
  • Na, wieder mal typisch - Christentum ist genau so eine Religion der Liebe, wie der Islam eine Rligion des Friedens ist!
    Diese Monotheisten..... Ach, das sage ich lieber nicht....
  • Antworten » | Direktlink »