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Interview über Coming-out und Liebe

Zachary Quinto ist vergeben


Der attraktive Bösewicht-Schauspieler kann auch ganz lieb gucken (Bild: preloc and kanar / flickr / by 2.0)

Der Schauspieler, der so schön böse gucken kann, spricht im Magazin "OUT" über seine Homosexualität und seine aktuelle Liebe.

Von Carsten Weidemann

In "Heroes" spielte er den wahnsinnigen Bösewicht Sylar, der mit Gedankenkraft Menschen im Dutzend meuchelte, doch eigentlich danach strebte, ein guter Mensch zu sein. In "Star Trek" übernahm er 2009 die Rolle des beinahe emotionslosen jungen Vulkaniers Spock. In "American Horror" mimte er einen schwulen Untoten, der verdammt ist mit seinem Partner, den er eigentlich hasst, auf immer zusammen sein zu müssen. Der 35-jährige Zachary Quinto ist spezialisiert auf die Rollen, die Männer im Zwiespalt zeigen. Kaum einer hat einen böseren Blick als Quinto drauf.

Im Oktober 2011 erzählte er in einem Interview erstmals über seine sexuelle Orientierung. Ein Jahr später plaudert er nun im Magazin "OUT" über die Zeit danach: "Mein Coming-out war dringend notwendig", sagt er. "Andererseits hätte ich nicht mehr authentisch weitermachen können." Die Authentizität von Erfahrungen, das sei eine der Triebfedern seines Lebens.

Beziehung zu Jonathan Groff


Mit Glee-Schauspieler Jonathan Groff ist Quinto "unglaublich glücklich" (Bild: Wiki Commons / Hilary from United Kingdom / CC-BY-2.0)

Quintos Vater starb, als er gerade sieben Jahre alt war, und er denkt, dass dieses Erlebnis auch sein Beziehungsleben beeinflusst hat: "Ich habe an mir das Muster entdeckt, das ich immer diejenigen attraktiv fand, die irgendwie unerreichbar waren. Ich erkannte, dass ich mich damit selbst schützen wollte, weil ich Beziehung und Liebe immer in Verbindung mit Trauma und Tod gesetzt habe." Er habe für diese Erkenntnis eine Menge Zeit auf der Couch des Psychologen verbracht, sei jetzt aber in der Lage, sich in Beziehungen wohler zu fühlen.

Im Moment ist er mit dem Schauspieler Jonathan Groff ("Taking Woodstock", "Glee") zusammen und sein Urteil über diese Beziehung ist eindeutig: "Ich bin unglaublich glücklich." Nach wie vor lerne er in seiner Beziehung, aber eines sei sicher: "Ich will definitiv Kinder haben…"



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Tonner66Ehemaliges Profil
#3 Sveni-MausAnonym
  • 14.09.2012, 00:06h
  • Schön, dass immer mehr Schwule dazustehen, Kinder haben zu wollen.
    Wir Schwulen leben eben doch nicht nur für uns selbst, sondern wollen die Gesellschaft mitgestalten und Bereichern :-)
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#4 Franky_EyesProfil