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Brüssel Der designierte EU-Innen- und Justizkommissar Rocco Buttiglione hat Kritik an seiner Haltung zur Homosexualität zurückgewiesen und sich zu einem traditionellen Verständnis der Ehe bekannt, berichtet die Nachrichtenagentur AP. "Ich denke vielleicht, dass Homosexualität eine Sünde ist", sagte Buttiglione demnach am Dienstag vor dem Innen- und Justizausschuss des Europäischen Parlaments in Brüssel, "das hat aber keinen Einfluss auf die Politik, außer ich würde sagen, Homosexualität ist eine Straftat." Er lehne aber auch jegliche "Sonderrechte für Homosexuelle" ab. Der ehemalige italienische Europaminister sagte: "Die Rechte Homosexueller sollten auf dieselbe Weise verteidigt werden wie die aller europäischen Bürger." Er sei aber nicht bereit, Homosexuelle als eigene Gruppe anzuerkennen. Zum Thema Familie sagte der Berlusconi-Vertraute: "Die Familie soll es Frauen ermöglichen, Kinder zu bekommen und vom Mann beschützt zu werden, der für sie sorgt. Das ist die traditionelle Definition der Ehe, die ich befürworte." Die CDU-Europaabgeordnete Ewa Klamt lobte laut der katholischen Nachrichtenagentur KNA den italienischen Europapolitiker. Buttiglione dürfe nicht wegen seines ausgebildeten christlichen Menschenbildes und seiner persönlichen Moralvorstellungen diskreditiert werden, erklärte sie in Brüssel. (nb/pm)



Italienischer Ex-Minister: Schwulsein ist "falsch"

Der frühere italienische Europaminister Rocco Buttiglione rüstet wieder verbal gegen Schwule auf.

14 Kommentare

#1 wolfAnonym
  • 05.10.2004, 17:40h
  • schlimm genug, dass herr berlusconi, der ja offensichtlich mit jedem lifting seriöser wird, in italien nicht verhindert wurde, aber einen vertrauten als justizkommissar in der eu einzusetzen ist fahrlässig. von seiner indiskutablen einstellung ganz zu schweigen.
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#2 GerdAnonym
  • 05.10.2004, 18:07h
  • Dieser Mann in Europa geht absolut nicht!!!

    Es wird Zeit, das nach dem Sturz von Aznar in Spanien, endlich in Italiten die noch viel schlimmere Berlusconi-Ära ein Ende findet.
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#3 RalfAnonym
  • 05.10.2004, 20:40h
  • Ein Sonderrecht für Schwule und Lesben gibt es längst: Sie sind von der Hinterbliebenenversorgung ausgeschlossen, dürfen als Paar keine Kinder adoptieren, sind im Beamtenrecht schlechter gestellt, zahlen stets die höchste Steuerklasse und und und... Wenn der Herr Kommissar also gegen Homo-Sonderrecht und dafür ist, Schwule und Lesben genauso zu behandeln wie andere Menschen auch, dann hat er viel zu tun und sicher unser aller volle Unterstützung. - Aber er meint das wohl anders, nicht wahr...
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#4 HerbertAnonym
  • 05.10.2004, 22:24h
  • nun ja.... über ein Land in dem Pornostars ins Parlament kommen und Verbrecher Staatsoberhäupter werden sollten wir uns doch nicht wirklich über solche Leute aufregen... es dauer t vielleicht ein wenig länger... über kurz oder lang sind aber auch solche bigotten Labertaschen weg vom Fenster... Schwule gibts schon seit es Menschen überhaupt gibt... da macht so einer doch auch nix mehr ;-)
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#5 DavidAnonym
  • 05.10.2004, 22:46h
  • Die Familie soll es Frauen ermöglichen, Kinder zu bekommen?
    Hä? Was ist denn DAS für eine Definition?
    Ich dachte Familie ist, wenn Kinder da sind.
    Wann wird das "Familienbild" überdacht und als das definiert
    1.) was es wirklich ist
    2.) das Ehe nicht gleich familie bedeutet und somit die Verwehrung der Rechte
    mit der Begründung absurd ist?

    Katholisches Weltbild... Ich dachte in erster Linie hat der Politiker dem Staat und dem Volk zu dienen, und nicht seinem persönlichem Glauben!
    Wie war das noch? "Ist der Mensch für den Sabbath da, oder der Sabbath für den Menschen?" Gleiches sollte auch für die Religion, die Religionsfreiheit und Politiker gelten!
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#6 DavidAnonym
  • 05.10.2004, 22:48h
  • PS
    "ausgebildetes Menschenbild"?!?
    Wohl eher "eingeschränktes Menschenbild"
    Die, die am Rand sind, werden wohl nicht nur ausgeblendet, sondern haben sich der Mitte anzupassen, oder wie?
    Nochmal: Ich dachte, das Christentum stünde für das Gegenteil?
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#7 MarkusAnonym
  • 06.10.2004, 08:42h
  • Schlimm ist, daß dieser Torfkopp in den nächsten Jahren auf europäischer Ebene sehr einflußreich sein wird - egal, wie sich die politischen Verhältnisse in Italien dann (hoffentlich!!!) ändern. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ist es nicht so, daß das Europäische Parlament die Kommission nur als Ganzes ablehnen und nicht gegen einzelne vorgeschlagene Kommissare stimmen kann? Nicht mal die Linken werden das wegen einem einzelnen katholischen Extremisten tun - und selbst wenn, wird es ihnen angesichts der Mehrheitsverhältnisse nichts helfen: Die Konservativen haben schon signalisiert, daß sie den Typen richtig Klasse finden...
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#8 StefAnonym
  • 06.10.2004, 11:26h
  • Langsam habe ich die Schnauze voll von dem ganzen Politikerpack. Jahrelang kämpft man für Verbesserungen, aber diejenigen, die die Macht haben sind nun mal stärker und lassen alles beim Alten.
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#9 ChristianAnonym
  • 06.10.2004, 20:11h
  • *Die Familie soll es Frauen ermöglichen, Kinder zu bekommen und vom Mann beschützt zu werden, der für sie sorgt*

    Jawoll...nieder mit dem Feminismus...zurück in die Küche und in die Legebatterie, ihr Frauen. ;O)

    Aber ernsthaft....das sind doch steinzeitliche Vorstellungen von Familie und Ehe. Irgendwie nicht verwunderlichs dass ausgerechnet CDU Abgeordnete für die Anerkennung von Personen mit solchen Vorstellungen plädieren....gleich und gleich gesellt sich halt gern.
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#10 wolfAnonym
  • 07.10.2004, 08:39h
  • wenn es wenigstens noch überzeugungstäter wären, aber nein, es geht bei allen christlich konservativen einstellungen nur um machterhalt.
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