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In den britischen Medien wird ausführlich über das Schicksal von David Cecil berichtet

In Uganda sitzt ein Brite im Gefängnis, weil er ein schwules Theaterstück produziert hat. Ihm drohen bis zu zwei Jahre Haft.

David Cecil ist am Donnerstag erstmals vor Gericht erschienen, berichtet die BBC. Ihm wird vorgeworfen, eine Anweisung der Zensurbehörde missachtet zu haben, die sein Theaterstück "The River and the Mountain" verboten hatte (queer.de berichtete). In dem Stück geht es um einen jungen Schwulen, der in einer homophoben Umwelt aufwächst.

"The River and the Mountain" soll nach Angaben des Produzenten acht Mal in kleinen Theatern in der Hauptstadt Kampala aufgeführt worden sein.

Die Richter verweigerten die vorläufige Freilassung Cecils auf Kaution. Der Anwalt des Briten hofft aber, dass sein Mandant bis Montag aus der U-Haft entlassen wird. Cecil lebt bereits seit drei Jahren in dem afrikanischen Land.

In Uganda kann Homosexualität maximal mit einer lebenslangen Haftstrafe geahndet werden. Die Regierung hat zuletzt gegen Schwule und Lesben Stimmung gemacht, um ihre Umfragewerte in der Bevölkerung zu steigern (queer.de berichtete). Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2010 halten vier von fünf Ugandern Homosexualität für "moralisch falsch". (dk)



#1 TimonAnonym
  • 14.09.2012, 15:45h
  • Haft für ein Theaterstück?!

    Was für ein undemokratischer, totalitärer Barbarenstaat...
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.09.2012, 19:49h
  • Da fehlen einem die Worte! Menschenverachtend bis zum Geht-nicht-Mehr! Pfui, Uganda!
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#3 userer