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Cleveland Vier Wochen vor der Wahl in den USA haben sich Vizepräsident Richard Cheney und sein demokratischer Herausforderer John Edwards am Dienstag im Fernsehen einen harten Schlagabtausch geliefert. Cheney, der eine lesbische Tochter hat, sprach positiv über gleichgeschlechtliche Partnerschaften. Die Menschen sollten die Freiheit haben, jede Art von Beziehung zu führen. Zu Bushs Drängen auf eine Verfassungsänderung zum bundesweiten Verbot von Homo-Ehen sagte er jedoch: "Er macht die Politik in der Regierung, und ich unterstütze ihn." Edwards sagte, man merke, dass die Cheneys ihre Tochter respektierten. Er erklärte: "Ich glaube, die Ehe ist etwas für Mann und Frau, und das glaubt auch John Kerry. Wir sollten jedoch nicht die Verfassung benutzen, um unser Land zu teilen." Der Präsident der Human Rights Campaign, Cheryl Jacques, sprach von einem "Flip-Flop"-Verhalten Cheneys. (pm)



#1 DanielAnonym
  • 06.10.2004, 17:40h
  • Die Frage nach dem nächsten Präsidenten der USA erscheint immer mehr als die Wahl zwischen Pest und Cholera. Kerry und seine Parteigänger degradieren sich selbst zunehmend von einer echten Alternative zum "kleineren Übel". Ohnhin wird es sich noch weisen, wie die tatsächliche Meinung der Demokraten zu Lesben und Schwulen nach der Wahl aussehen wird. Wo liegt ohnehin der Unterschied zwischen Cheney, der nichts für uns tut, und Edwards, der nichts gegen uns macht?
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#2 DanielAnonym
  • 06.10.2004, 17:41h
  • Die Frage nach dem nächsten Präsidenten der USA erscheint immer mehr als die Wahl zwischen Pest und Cholera. Kerry und seine Parteigänger degradieren sich selbst zunehmend von einer echten Alternative zum "kleineren Übel". Ohnhin wird es sich noch weisen, wie die tatsächliche Meinung der Demokraten zu Lesben und Schwulen nach der Wahl aussehen wird. Wo liegt ohnehin der Unterschied zwischen Cheney, der nichts für uns tut, und Edwards, der nichts gegen uns macht?
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#3 ChristianAnonym
  • 06.10.2004, 20:17h
  • Daniel: Kerry hat derzeit garkeine andere Chance. Er würde die Wahl verlieren wenn er sich für die Homo-Ehe aussprechen würde. Du darfst nicht vergessen das die Kirche deutlich mehr Macht in den USA hat(und immer stärker wird) als in Deutschland.
    Ich gehe davon aus, dass Kerry nach der Wahl hintenrum einiges für die Akzeptanz der Homosexuellen tun wird...und das ist wirklich alles was er machen kann.
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#4 FrankAnonym
  • 06.10.2004, 20:37h
  • Christian hat recht, die Politik erfordert es zuweilen, bestimmte Dinge nicht anzusprechen. Was nutzt den amerikanischen Schwulen eine klare Aussage Kerrys, wenn das die Konservativen zu Bush treibt.
    Politik ist zum Kotzen, aber sie hat eben ihre (besch...) Regeln.
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#5 DanielAnonym
#6 ConstantinAnonym
  • 08.10.2004, 07:53h
  • Ich glaube nicht, dass man einen Politiker anhand seiner Zustimmung oder Ablehnung gegenüber der Homoehe beurteilen kann.

    Constantin
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