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  • 19.09.2012           28      Teilen:   |

"Unzüchtige Entblößung"

Japaner serviert seinen gekochten Penis

Die Wirklichkeit imitiert die Kunst: Szene aus dem Film "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" - Quelle: Universal Pictures
Die Wirklichkeit imitiert die Kunst: Szene aus dem Film "Der Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber" (Bild: Universal Pictures)

Die Behörden in Tokio ermitteln gegen einen 23-jährigen Künstler wegen "unzüchtiger Entblößung", weil er seine Genitalien gekocht und seinen Gästen serviert hat.

Dem Mann, der sich als asexueller Zeichner beschreibt, hatte sich im März freiwillig seinen Penis und den Hodensack von einem Arzt chirurgisch entfernen lassen und die Teile daraufhin eingefroren. Er erklärte gegenüber Medien, dass das Fleisch keimfrei gewesen sei. Zwei Monate später lud er für 20.000 Yen (knapp 200 Euro) im Tokioter Stadtteil Suginami zum Essen seiner Genitalien ein.

Insgesamt 70 Menschen erschienen am 13. Mai zwischen 19 und 22 Uhr zu der Speisung in einem Club. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte er, er wolle mit der Aktion auf "sexuelle Minderheiten, Intersexuelle und Asexuelle" aufmerksam machen. Bei dem ungewöhnlichen Dinner half ein professioneller Koch. Auch versicherte der 23-Jährige, er habe alle Gesetze eingehalten, die die Hygiene in Restaurantbetrieben regeln.

Fortsetzung nach Anzeige


Öffentlichkeit forderte strafrechtliche Verfolgung

Nach Medienberichten forderte der Bürgermeister der japanischen Hauptstadt die Polizei auf, gegen den Mann zu ermitteln. Ihn hätten viele Anwohner darum gebeten, schrieb er in einer Pressemitteilung. Die Staatsanwaltschaft hat daraufhin am Dienstag bekannt gegeben, dass sie ein Klage wegen "unzüchtiger Entblößung" gegen den Mann und drei seiner Helfer einleiten will.

Die Ankläger argumentieren, dass das Gesetz verbietet, seine Genitalien in der Öffentlichkeit zu zeigen. Dieses Gesetz sei auch gültig, wenn der Penis bereits vom Körper abgetrennt worden sei, da es jegliche Zurschaustellung von als obszön empfundenen Gegenständen einschließt – die zahlenden Gäste seien als Öffentlichkeit zu werten. Da es gegen Kannibalismus in Japan kein Gesetz gebe, sei dies die einzig mögliche Art, juristisch gegen die Aktion vorzugehen. Nun drohen dem Künstler bis zu zwei Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Yen (24.500 Euro). (cw)

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Tags: japan, tokio, kannibalismus
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Reaktionen zu "Japaner serviert seinen gekochten Penis"


 28 User-Kommentare
« zurück  123  vor »

Die ersten:   
#1
19.09.2012
15:37:41


(+5, 7 Votes)

Von Tomm


Es gibt Sachen - die möchte ich einfach hier auf queer.de nicht lesen, weil einfach bloss eklig !!


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#2
19.09.2012
16:07:41


(0, 4 Votes)
 
#3
19.09.2012
16:28:53


(+3, 3 Votes)

Von Splattergay


Die Story ist echt krass und könnte wahrlich einem Horrorfilm entsprungen sein!


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#4
19.09.2012
18:52:24


(+1, 3 Votes)

Von fragender


Das zeigen des Penis allein ist dort ist schon illegal? Wie machen die das mit Kunst, Skulpturen, Büchern, öffentlichen Bädern, usw.? Aber es ist schön ersichtlich, wie zwanghaft jede Regierung versucht, ihr unpassend erscheinendes Verhalten irgendwie durch Gesetzesbeugung zu verfolgen.
Ich bin sowieso für eine Welt, in der FKK normal und überall erlaubt ist.

Mich würde auch mal interessieren, wie das mit den Asexuellen so ist. Also mir ist klar, dass sie kein Bedürfnis nach Sex haben, vom Kopf her, aber müssten die die Ausschüttung verschiedener Glücksstoffe und Adrenalin beim Orgasmus nicht trotzdem geil finden? Ich meine, es ist ja im Prinzip nur wie eine Droge nehmen, unemotional aber trotzdem ein schönes Gefühl und süchtigmachend. Viele wichsen ja auch nur aus Langeweile, oder nehmen Drogen ohne das Bedürfnis zu haben, aber die Asexuellen stellen sich immer so dar, als wenn sie nie im Leben irgendwie irgendwas sexuelles versucht oder gemacht hätten und schön gefunden hätten.


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#5
19.09.2012
19:28:56


(-1, 3 Votes)
 
#6
19.09.2012
19:34:18
Via Handy


(+3, 3 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


"... hatte sich im März freiwillig seinen Penis und den Hodensack von einem Arzt chirurgisch entfernen lassen"

Das ist schon das erste was ich kaum glauben kann. Bitte welcher Arzt macht denn sowas?? Ok, wenn der Betroffene eine Geschlechtsumwandlung hätte vornehmen lassen wollen, aber einfach so????

Für mich gehört dieser Arzt bestraft und nicht dieser arme Irre! Dieser ist nämlich schon mit der allerschlimmsten Strafe belegt die sich ein normaler Mann nur vorstellen kann!

Ach ja, die Gäste die bewusst einen Schwanz essen wollten gehören alle in die Geschlossene!


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#7
19.09.2012
20:16:11


(-1, 3 Votes)

Von Sveni-Mausi


Frauen haben Jahrzehnte lang um das Recht am eigenen Körper gekämpft.
Ich finde, wenn er das so will, ist das in Ordnung.

Kannibalismus lehnen wir in unserer Kultur moralisch und juristisch ab, das heißt aber nicht, dass echt schlecht sein muss.

Persönlich finde ich beides recht seltsam bis Abstoßend, muss aber gestehen, dass ich nun mal auch so erzogen wurde, so was schlecht zu finden (wie übrigens viele erzogen wurden und werden Homosexualität schlecht zu finden).


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#8
19.09.2012
20:22:46
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von fragender


"aber müssten die die Ausschüttung verschiedener Glücksstoffe und Adrenalin beim Orgasmus nicht trotzdem geil finden? "

Vermutlich würden sie das. Aber der Orgasmus kommt ja nicht einfach so. Ich kann nur spekulieren. Asexuelle sprechen nie darüber. Aber ich denke, den Orgasmus zu erreichen, finden sie womöglich ein hartes Stück Arbeit, uninteressant und abturnend.

So fühlend erreicht Mann nicht mal eine Erektion geschweige denn einen Orgasmus. Also haben Asexuelle gar keine Chance auf den Geschmack dieser "Droge" zu kommen.


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#9
19.09.2012
21:23:54


(-1, 1 Vote)

Von Kannibale
Antwort zu Kommentar #7 von Sveni-Mausi


"Kannibalismus lehnen wir in unserer Kultur moralisch und juristisch ab, das heißt aber nicht, dass echt schlecht sein muss."

Freut mich zu hören. Darf ich dich auffressen?

Link:
m.news.de/gesellschaft/855318304/kannibalismus-dro
ge-auf-wolke-sieben-zum-menschenfresser-werden/1/


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#10
19.09.2012
22:58:27


(+1, 1 Vote)

Von Stein
Profil nur für angemeldete User sichtbar
Antwort zu Kommentar #4 von fragender


ich kenn das jetzt nur aus mangas, da werden dann ein paar striche weg gelassen damit es eben kein vollstädiges geschlechtsorgan ist, das ist dann erlaubt. bei weiblichen organen liegt gerne mal eine große yennote drüber oder der penis steckt irgendwo drine (das ist erlaubt, seltsamerweise)


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