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  • 06. Oktober 2004, noch kein Kommentar

Baton Rouge Eine vor drei Wochen im US-Bundesstaat Lousiana beschlossene Verfassungsänderung gegen die Homo-Ehe ist von einem Richter für ungültig erklärt worden. Der Richter William Morvant erklärte den Verfassungszusatz für ungültig, da er gleichzeitig Eheschließungen und eheähnliche Verbindungen zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern verbietet. Damit habe der Passus mehr als ein Ziel gehabt, und das sei formal nicht in Ordnung. Bei der Bürgerabstimmung über die von den Republikanern initierte Verfassungsergänzung hatten 78 Prozent der Wähler dafür gestimmt. Ein bereits vorher existierendes Gesetz, das bereits seit Jahren Homo-Ehen in dem Bundesstaat verbietet aber keinen Verfassungsrang besitzt, bleibt von dem Richterspruch unberührt. Konservative Gruppen wollen die Entscheidung des Richters überprüfen lassen. (nb)