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  • 22.09.2012           10      Teilen:   |

Wie können wir Lesben und Schwulen in Uganda helfen?

Die beiden Regisseurinnen von "Call Me Kuchu" auf der Berlinale: Katherine Fairfax Wright (li) und Malika Zouhali-Worrall
Die beiden Regisseurinnen von "Call Me Kuchu" auf der Berlinale: Katherine Fairfax Wright (li) und Malika Zouhali-Worrall

Die Doku "Call Me Kuchu" über mutige LGBT-Aktivisten im homophoben Uganda ist derzeit auf Roadshow durch Deutschland (queer.de berichtete). Im Interview berichten die beiden Regisseurinnen Katherine Fairfax Wright und Malika Zouhali-Worral mehr über ihr Projekt und verraten, wie man die Aktivisten am besten unterstützen kann.

Von Peter Fuchs

Kürzlich hackte die Gruppe Anonymous die Regierungsseiten von Uganda und platzierte LGBT-freundliche Botschaften. Ist das cool oder kontraproduktiv?

Malika: Schwierig zu sagen, ich sprach bisher auch nicht mit den Aktivisten darüber. Ich kenne aber ihre Befürchtungen in dieser Hinsicht. Je mehr ihr Kampf von Menschen aus westlichen Ländern unterstützt wird, desto mehr argumentieren ugandische Parlamentarier oder homophobe Zeitungen, dass es sich dabei um eine westliche, homosexuelle Agenda handelt. Für die Aktivistinnen in Uganda ist es jedoch wichtig, dass ihr Kampf unabhängig vom Westen gesehen wird.

Deutschland denkt in dieser Angelegenheit auch über eine Reduktion der Entwicklungshilfe nach. Ist das gut?

Malika: Ein Streichen der Entwicklungshilfe trifft vermutlich vor allem Regionen mit armen Bevölkerungsgruppen. Die sind eher nicht an der Diskussion um LGBT-Rechte beteiligt. Deshalb ist die Gefahr groß, dass die Aktivistinnen und Aktivisten für die Reduktion verantwortlich gemacht werden. Das würde ihre Forderungen nicht weiterbringen. Es ist also ein ziemlich schmaler Grat, der da beschritten wird.

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Szenenfoto aus "Call Me Kuchu": Die Doku zeigt den gefährlichen Kampf um LGBT-Rechte in Uganda
Szenenfoto aus "Call Me Kuchu": Die Doku zeigt den gefährlichen Kampf um LGBT-Rechte in Uganda

Wie lässt sich die Situation dann überhaupt verbessern?

Malika: Am besten von innen. Die Aktivisten legen den Schwerpunkt auf Diplomatie hinter geschlossenen Türen. Es hat sich gezeigt, dass ausländische Regierungen mehr in inoffiziellen Gesprächen bewirken. David Kato war darin auch sehr gut. Ich bin da sehr naiv rangegangen, aber wir entdeckten, dass die Gruppe ziemlich gut Lobbyarbeit betreibt und zwar von den lokalen Bezirksbehörden bis hinauf zu den Vereinten Nationen.

Aber was können wir in Europa tun, um der LGBT-Community in Uganda zu helfen?

Katherine: Wie gesagt: Gutgemeintes kann auch nach hinten losgehen. Zu starker Druck auf die Regierung wird auch als Einmischung und Schwächung der Souveränität empfunden und provoziert reaktionäre Antworten. Aber man kann auch anders an die Sache herangehen. Ein großer Teil der Vorgänge in Uganda wird von amerikanischen Pastoren verantwortet. Wir können die Problematik daher von dieser Wurzel angehen. Kirchengemeinden in den USA und in Europa sollten einen zweiten Blick darauf werfen, wie es kommt, dass sie diese Art von Hass exportieren. Die Erziehung innerhalb der Religionsgemeinschaften ist ein wichtiger Punkt. Und jeder sollte die Informationen über die Vorgänge in Uganda weiter geben. Je mehr Leute diese Zustände kennen, je differenzierter sie über den Zusammenhang zwischen dem Hass und den Predigern Bescheid wissen, desto besser.

Manche Aktivistinnen und Aktivisten ließen sich nur mit Maske vor der Kamera interviewen
Manche Aktivistinnen und Aktivisten ließen sich nur mit Maske vor der Kamera interviewen

Wie seid Ihr überhaupt auf das Filmprojekt gekommen?

Malika: Wir hörten 2007 von einer Transperson in Uganda, die nach einer schikanösen Hausdurchsuchung vor Gericht zog, um die Generalstaatsanwaltschaft und die Polizei anzuzeigen. Und die Person gewann den Fall. Wir waren überrascht, dass in einem Land, in dem Sodomiegesetze vollstreckt werden, Menschen verhaftet werden, weil sie homosexuell aussehen, gleichzeitig so ein Prozess zustande kommt und dann auch noch positiv ausgeht. Das ließ uns hoffen, dass es ein starkes demokratisches System in Uganda gibt und dass es für die Aktivistinnen und Aktivisten in den nächsten Jahren so etwas wie Fortschritte geben könnte. Wir wussten nicht, wie es ausgehen würde, aber wir fanden, dass Uganda spannend sei.

Noch während der Dreharbeiten wurde der Aktivist David Katos ermordet. War es schwierig, sein Vertrauen zu gewinnen?

Katherine: Das war nicht schwer. David setzte sich schon seit Jahren für die Sache ein, war bereits geoutet und stellte sich auch bei jedem als der Kuchu – wie Queers in Uganda genannt werden – vor, der er war. Er war sehr stolz darauf und fungierte als Türöffner zu den anderen. David war wirklich ein mitfühlender, lustiger Mensch, stellenweise auch voll derbem Humor, aber immer superintelligent.

Malika: (lacht) Manchmal überraschte er uns auch mit einem ziemlichen Schandmaul, wir mussten auch ein paar schmutzige Worte aus der Doku schneiden. Er war nicht nur ein konsequenter Aktivist, sondern auch ein lebenslustiger Mensch. Diese Dimension wollten wir ebenfalls zeigen. Man soll sich beim Zuschauen mit ihm identifizieren können. Dokus über Afrika zeigen oft eine Kluft zwischen westlichem Publikum und Menschen in der Doku. Das wollten wir vermeiden, weil die Kluft mehr in unseren Köpfen als in der Realität besteht.

Welche Kraft trieb diesen tapferen Mann, sich in einer so feindlichen Umgebung zu exponieren?

Malika: Für David schien es die einzige Option zu sein. Bei seinem Aufenthalt in Südafrika erkannte er seine Homosexualität und erlebte die rechtliche Gleichstellung der dortigen LGBT-Community. Anstatt zu bleiben, ging er dennoch als schwuler Mann zurück nach Uganda, weil er spürte, dass er in seiner Heimat etwas ändern muss. Anfangs tat er das sogar ganz allein, als Einzelkämpfer.

  Alle Termine der "Call Me Kuchu"-Roadshow
22.09. Frankfurt am Main, Mal Seh'n (mit Regie), 20 Uhr (-26.9. tgl. 18 Uhr)
22.09. Hamburg, Abaton (mit Regie), 20 Uhr, (-26.9. tgl)
22.09. Berlin, Eiszeit (mit Regie) (-26.9. tgl.)
24.09. München, Atelier, 21.15 Uhr (im Rahmen von MonGay)
25.09. Dortmund, Dortmunder U (mit Regie)
25.09. Karlsruhe, Kinemathek, 19 Uhr
27.09. Regensburg, Kino im Andreasstadel
11.10. Köln, Filmhaus (im Rahmen des Festivals "Jenseits von Europa")
13.10. Bremen, City 46, 18 Uhr
14.10. Dortmund, Schauburg, 18:30 Uhr (im Rahmen von "homochrom")
14.10. Nürnberg, Filmhaus, 17 Uhr (+ 18.-24.10. tgl.)
15.10. Düsseldorf , Bambi, 21 Uhr (im Rahmen von "homochrom")
16.10. Köln, Filmpalette, 21 Uhr (im Rahmen von "homochrom")
17.10. Essen, Galerie Cinema, 21.15 Uhr (im Rahmen von "homochrom")
19.10. Bochum, Metropolis, 21.30 Uhr (im Rahmen von "homochrom")
21.10. Oberhausen, Lichtburg, 21 Uhr (im Rahmen von "homochrom")
24.10. Weiterstadt, Koki, 20 Uhr
26.10. Hannover, Kommunales Kino, 18 Uhr
29.10. Halle, LUX Kino am Zoo
01.11. Münster, Cinema (-4.11.)
02.11. Oldenburg, Cine K
11.11. Aachen, Apollo
13.11. Konstanz, Zebra Kino, 20 Uhr
14.11. Braunschweig, Universum, 19 Uhr
20.11. Saarbrücken, Kino achteinhalb
20.11. Pforzheim, Kommunales Kino, 18.30 Uhr
26.11. Wiesbaden, Caligari
28.11. Mannheim, Cinema Quadrat e.V.
03.12. Leipzig, Cinémathèque (-5.12.)
18.12. Heidelberg, Karlstorkino
Links zum Thema:
» Homepage zum Film
» "Call Me Kuchu" auf Facebook
Mehr zum Thema:
» Doku "Call Me Kuchu" - Der Tod eines queeren Helden (19.09.2012)
Galerie
Call Me Kuchu

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Tags: call me kuchu, uganda, katherine fairfax wright, malika zouhali-worral, david kato
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Reaktionen zu "Wie können wir Lesben und Schwulen in Uganda helfen?"


 10 User-Kommentare
« zurück  1  vor »

Die ersten:   
#1
22.09.2012
08:53:05


(+6, 6 Votes)

Von ehemaligem User FoXXXyness


Die Filmemacherinnen verdienen vollen Respekt!


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#2
22.09.2012
10:23:20


(+8, 10 Votes)

Von goddamn liberal


"Ein großer Teil der Vorgänge in Uganda wird von amerikanischen Pastoren verantwortet. Wir können die Problematik daher von dieser Wurzel angehen. Kirchengemeinden in den USA und in Europa sollten einen zweiten Blick darauf werfen, wie es kommt, dass sie diese Art von Hass exportieren."

Alle abrahimischen Religionen haben einen massiv homophoben Kern. Das sollte jeder bedenken, wenn vor dem Islam (der im Gegensatz zum Christentum außer durch Atatürk nie wirklich in seine Schranken gewiesen wurde) in die Arme seiner abendländischen Zwillinge flieht.

Das gilt übrigens nicht nur für unsereinen.

Ansonsten: Solidarität ist wichtig, auch und gerade für Ayslsuchende. Wir haben denen durch Kolonialismus und Mission die Homophobie und die homosexuellenfeindlichen Gesetze gebracht, haben die Homosexuellen somit erst geschaffen. Jetzt müssen wir sie auch schützen.

So ganz theoretisch gilt das übrigens auch für die Araber und ihren Islam. Aber, wie es um die bestellt ist, sehen wir ja.


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#3
22.09.2012
12:14:52


(-4, 6 Votes)

Von Thorsten1
Aus Berlin
Mitglied seit 15.05.2012


Leute wie der ermordete Ugander David Katos sind die bedauernswerten Opfer eines künstlich geschaffenen Konzeptes mit dem Namen "Gay Pride". Mag dieses Lebenskonzept in Europa und in den USA noch machbar sein, so kann man es doch nicht auf Afrika übertragen. Afrikaner hatten und haben grundsätzlich eine positive Einstellung zur Sexualität, was auch diskrete gleichgeschlechtliche Kontakte mit einschließt. Erst wenn die Lebensgrundlage der Gesellschaft, nämlich die traditionelle Großfamilie, in Frage gestellt wird, schlägt die Gesellschaft zurück. Und tatsächlich muss man sich fragen, ob afrikanische Männer, die in Großfamilien und Familienverbänden aufgewachsen sind, so viel glücklicher wären, wenn sie wie westliche Schwule leben würden, die in ihrer Zwei-Zimmer-Wohnung vereinsamt unter einer Regenbogenflagge sitzen und "gay" sind.
Das Beste, das wir also für die "Schwulen" in Uganda tun können, ist, uns aus ihrem Leben heraus zu halten und aufhören, ihnen vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben.


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#4
22.09.2012
13:01:23


(+5, 7 Votes)

Von zierte
Antwort zu Kommentar #2 von goddamn liberal


"Aber, wie es um die bestellt ist, sehen wir ja."

Schon längst:

Todd wies in seinen Arbeiten auf die Endogamie (die Rate ist in Pakistan am höchsten, s. aktuelle Aufwallungen, er prognostizierte solche Ereignisse)
und noch wichtiger: Alphabetisierung und Geburtenrate.

"SPIEGEL: Es fällt auf, dass Sie die Bedeutung des religiösen und des ökonomischen Faktors in Ihrer Interpretation herunterspielen. Was macht Sie so sicher?

Todd: Ich klammere sie nicht aus, ich halte sie bloß für sekundär. Ich bin Statistiker, ein Cosinus-Wissenschaftler, falls der Ausdruck Sie amüsiert. Die Voraussetzung jeder Modernisierung ist die demografische Modernisierung. Mit ihr einher geht eine Abnahme der gelebten und praktizierten Religiosität. Wir erleben schon jetzt eine Entislamisierung der arabischen Gesellschaften, eine Entzauberung der Welt, wie Max Weber das nannte, und sie wird sich unweigerlich fortsetzen, so wie in Europa eine Entchristianisierung stattgefunden hat."

Link zu www.spiegel.de

Gut Ding will Weile haben. Weile ist Zeit und Zeit ist Geld! Man braucht also nicht nur neue US-Marionetten, sondern auch solche, die beginnen, den Religiösen die Oberhoheit beim Schrifterwerb zu nehmen.


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#5
22.09.2012
13:23:00


(+5, 5 Votes)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #4 von zierte


Da ist was dran. Kann man v.a. in der Türkei beobachten. Hinter den frommen Fassaden, die gerade hochgezogen werden, macht sich sogar in der Provinz eine Auflösung patriachaler Strukturen breit.

Auch der Kemalismus war ja alles andere als antiautoritär.


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#6
22.09.2012
13:29:35


(+3, 5 Votes)

Von copy paste
Antwort zu Kommentar #5 von goddamn liberal


%-Zahlen der Cousin-Heiraten (Endogamie):

Sudan 57
Pakistan 50
Mauretanien 40
Tunesien 36
Jordanien 36
Saudi-Arabien 36
Syrien 35
Oman 33
Jemen 31
Qatar 30
Kuwait 30
Algerien 29
Ägypten 25
Marokko 25
VAEmirate 25
Iran 25
Bahrain 23
Türkei 15

Quelle:

Link:
de.scribd.com/doc/24596563/Weltmacht-USA-Ein-Nachr
uf


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#7
22.09.2012
18:29:57
Via Handy


(+3, 5 Votes)

Von David77
Antwort zu Kommentar #3 von Thorsten1


Ach, und die barbarischen Gesetze schreiben den ' 'schwulen' ' (ich setzte deine Anführugszeichen ebenfalls in solche!) etwa nicht vor wie sie leben sollen? Und das erfundene Konzept der Verfolgung ist etwa afrikanisch?!
Ich wette alle Konzepte wie freiheit statt sklaverei, gleichheit statt Stände, religionsfreiheit, redefreiheit, männer neben statt über frauen, galten mal als neu + künstlich. Wenn jeder so gedacht hätte wie du + das für Vorschrift hielt, wo wären wir denn heute?! DU HÄTTEST NIX ZU MELDEN!


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#8
23.09.2012
17:32:35


(+1, 1 Vote)

Von goddamn liberal
Antwort zu Kommentar #6 von copy paste


Das Private ist halt immer hochpolitisch.


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#9
23.09.2012
21:39:05


(-1, 3 Votes)

Von fink
Antwort zu Kommentar #3 von Thorsten1


an der verfolgung und ermordung von afrikanischen schwulen sind also nur die europäischen schwulen schuld?

so argumentiert entweder ein hetero-troll oder ein schwuler, dem nichts zu doof ist, um seinen schwulen selbsthass zu hegen und zu pflegen.

mit beiden lohnt sich eine inhaltliche auseinandersetzung über diesen schwachsinn jedenfalls nicht.


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#10
23.09.2012
22:32:55
Via Handy


(+2, 2 Votes)

Von daVinci6667
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Ich denke wir können Aktivistinnen und Aktivisten vor Ort finanziell unterstützen. Aber ansonsten kann man von außen leider kaum was zum Positiven verändern.

Es geht aber auch um uns Schwule und Lesben hier im Westen. Ich finde es uns gegenüber respektlos wenn mit unseren Steuergeldern äußerst homophobe Regierungen und Länder wie Uganda mit Entwicklungsgeldern unterstützt werden.

Wer unsere grundlegendsten Menschen-, ja Lebensrechte nicht akzeptiert soll keinen Rappen erhalten. Vielleicht lernen sie ja dann das sie mit Hass auf uns nicht satt werden können!


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