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Kommentare zu:
Grüne beantragen rückwirkende Gleichstellung für Beamte


#1 GF Pr von PrAnonym
  • 26.09.2012, 15:50h
  • Schone grune Traume, und am Ende wird wieder nichts. Wo war Herr Beck und all die anderen 1998-2005, als es so viel Zeit und Gelegenheiten fur die 'Gleichstellung' gab. Jetzt mit dem Finger auf die FDP zeigen ist politisch zwar 'richtig', aber im Prinzip heuchlerisch. Spatestens seit August dieses Jahres lebe ich personlich schon quasi in der Badener, nicht der Berliner Republik.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 26.09.2012, 16:06h
  • Das ist bestimmt wieder auf dem Mist von Volker Beck gewachsen! Blieb ihm ja auch nichts Anderes übrig, nachdem ihm als OSZE-Beobachter nämlich die Einreise nach Weißrußland verboten wurde, da Herr Lukaschenko das Ding alleine durchgezogen hat!
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#3 hauptsache beckAnonym
#4 wählerAnonym
#5 stiftung lesenAnonym
  • 26.09.2012, 17:05h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Manchmal übertreibst du. Lob ihn doch mal für die Förderung von ambitionierten Nachwuchstalenten!

    Sven Kindler [#MdB #Grüne #Mitglied im Haushalts-und Rechnungsprüfungsausschuss #Betriebswirt #Themen: #Haushalts-, Finanz- und Wirtschaftspolitik #Antifaschismus]
    @sven_kindler
    Warum ist dieses rechte Drecksblatt Junge Freiheit im Pressearchiv des Bundestages? Da sollten wir was dagegen machen @Volker_Beck

    Volker BeckVerifiziert @Volker_Beck
    @sven_kindler Ich will wissen, wenn die gegen mich hetzen, z.B.
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#6 finkAnonym
#7 GF Pr von PrAnonym
  • 26.09.2012, 18:14h
  • Antwort auf #6 von fink
  • Ich weiss, wofur wir Herr Beck dankbar sein mussen/sollen/konnen. Ich weiss auch, dass Meckern so etwas wie Nationalsport der Deutschen ist. Ich erinnere auch, wie Beck in einem Interview gesagt hat, dass Prinzip 'alle Pflichten mitt wenigen Rechten' im Lebenspartnerschaftsgesetz von ihm personlich sehr bewusst 'gemacht' war - schon wissend, dass der Bundesrat den zweiten Teil des Entwurfes blockieren wird: so bleibt zumindest theoretisch auch weiter die Moglichkeit, dass, wenn schon die Homo-Paare alle Pflichten haben, das Bundesverfassungsgericht ihnen logischerweise auch alle Rechte letzendlich zuspricht (diese Strategie scheint heute schon richtig zu sein gewesen - obwohl ich glaube, auch er selbst war sehr negativ uberrascht und enttauscht, wie das spat, fur viele Paare schon dramatisch zu spat, geschah oder noch geschehen wird). Wenn ich aber an Grossbritanien denke, wo die Labor-Regierung 2004, trotz des traditionell konservativen Oberhauses ('House of Lords', wo auch Bischoffe der 'Church of England' sitzen) und der Opposition im Unterhaus, ein der Ehe identisches 'civil partnership' Gesetz durchgesetzt hat, erscheint mir alles wiederum im anderen Licht. Die rot-grune Regierung, wahrend derer siebenjahrigen Legislaturperiode die Niederlande, Belgien, Spanien, Kanada und Massachusets die echte Homo-Ehe legalisiert haben, war zwar fur deutsche Schwule schon wichtig. Als 'historisch' aber in unsere Geschichte einzugehen ist es ihr nicht gelungen. Da sie selbst keine Mut und Wunsch dazu hatte, leider. Deshalb auch meine 'Undankbarkeit' ihnen allen.
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#8 RobinAnonym
  • 26.09.2012, 19:27h
  • Wir können echt froh sein, dass es Parteien wie die Grünen und die Linke gibt, die sich immer wieder für uns einsetzen und nicht locker lassen.

    Und die auch schon mehrfach gezeigt haben, dass sie im Gegensatz zur FDP nicht nur labern, sondern auch handeln.
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#9 RobinAnonym
  • 26.09.2012, 19:44h
  • Antwort auf #1 von GF Pr von Pr
  • Dein historisches Gedächtnis ist wohl ziemlich schwach.

    Was die Grünen von 1998-2005 gemacht haben, war die Einführung der eingetragenen Partnerschaft und die Rehabilitierung der schwulen Opfer des Dritten Reichs.

    Natürlich war, ist und bleibt die eingetragene Partnerschaft eine Ehe 2. Klasse.

    Aber:
    eigentlich wollte die SPD damals nicht mal das. Die Grünen wollten mehr und mussten aber diesen Kompromiss eingehen. Der Unterschied zur FDP ist der, dass die Grünen wenigstens diesen Kompromiss rausgeholt haben, der schon mal die größten Ungerechtigkeiten beseitigt. Die FDP geben aber immer alle Forderungen auf und behaupten dann, das wäre nicht machbar gewesen.

    Dass die Grünen dann aus der Regierung verschwanden und nicht noch mehr umsetzen konnten, ist nicht deren Schuld.

    Wer mehr will, muss Grüne und Linke möglichst stark machen!
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#10 GF Pr von PrAnonym
#11 wolleAnonym
#12 YannickAnonym
  • 27.09.2012, 08:32h
  • Antwort auf #9 von Robin
  • Sehe ich auch so.

    Die Grünen sind sicher auch nicht perfekt. Welche Partei ist das schon?!

    Aber sie haben in ihrer Regierungszeit mehr für uns umgesetzt als jede andere Partei bisher.

    Dass sie nicht alle ihre Pläne umsetzen konnten ist normal wenn man in einer Koalition ist. Aber sie haben wenigstens das damals maximal mögliche rausgeholt - nicht nur gegen den Widerstand ihres Koalitionspartners SPD, sondern auch gegen den erbitterten Widerstand und die Klagen von CDU, CSU und FDP.

    Wenn man mehr will, muss man ihnen einfach mehr Stimmen geben. Dann haben sie auch mehr Macht in einer Koalition.

    Und man darf auch nicht vergessen, dass fast alle Staaten, die mittlerweile die Ehe geöffnet haben, erst mal eine eingetragene Partnerschaft eingeführt haben, damit die Gesellschaft sieht, dass das keine Gefahr ist.

    Die Linkspartei ist auch wählbar, aber andere als Grüne und Linke kann man nicht wirklich wählen. Die FDP labert zwar immer viel rum, was sie angeblich für uns tun, aber dann tun sie letztendlich doch nichts oder das genaue Gegenteil.

    Genau das ist auch der Unterschied zwischen FDP und Grünen:
    die Grünen mussten Kompromisse eingehen um wenigstens (als ersten Schritt) ein bisschen was umsetzen zu können.
    (Und dann kann man auch glauben, dass sie den Rest auch noch machen, wenn sie die Chance dazu bekommen.)
    -
    Die FDP setzt aber nicht mal einen Kompromiss um. Und sie versuchen es nicht mal. Im Gegenteil schaden sie uns sogar wo es nur geht.
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#13 Inyah
  • 27.09.2012, 12:17h
  • Antwort auf #1 von GF Pr von Pr
  • Und weil bis 2005 das nicht gegen den Bundesrat durchgesetzt werden konnte - wobei 2001 noch nicht mal klar war, ob denn wenigstens die Eingetragene Partnerschaft verfassungskonform sei - soll rot-grün für immer schweigen und das Thema nicht mehr anfassen?

    Was ist denn das für eine Logik? Wenn es keine Opposition gäbe, die das Thema aufgreift und die Regierung treibt, dann würde niemand in diesem Land darüber sprechen, dass wir noch immer diskriminiert sind.
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#14 GF Pr von PrAnonym
  • 27.09.2012, 15:35h
  • Antwort auf #13 von Inyah
  • Doch, es gab auch wahrend der rot-grunen Regierung einen gewissen, wenn auch ziemlich kurzen Zeitraum, als der Bundesrat nicht von einer schwarz-gelben Mehrheit regiert wurde. Es gab nur keinen Willen und Wunsch vor allem seitens der SPD und auch manchen Grunen auch (ich habe ubrigens nichts gegen Volker Beck als einfacher Politiker - der Mensch macht, was er kann). Das war wohl, so meine Vermutung, eine bewusste Strategie von Herr Schroder: da die Homo-Rechte noch immer so gefahrliches (und ich glaube, unangenehmes fur Herr Schroder personlich) Thema wegen der beiden grossen Kirchen um Jahr 2000 ist, zuerst warten, bis der Bundesrat schwarzer wird, um dann dem linken Flugel seiner Partei und den Grunen sagen zu konnen - 'wir mochten selbstverstandlich den Homo-Paaren etwas mehr bieten, das ist aber wegen des Widerstandes im Bundesrat leider nicht mehr moglich. Bitte 2002 Rot-Grun wiederwahlen nicht zu vergessen! Wer weiss, vielleicht klappt dann auch mit der Adoption oder Ehegattensplitting...' Tja, wir warten bis heute. Auf Karlsruhe, nicht auf Berlin, doch selbstverstandlich.
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#15 FelixAnonym
  • 28.09.2012, 11:41h
  • Antwort auf #12 von Yannick
  • "Genau das ist auch der Unterschied zwischen FDP und Grünen:
    die Grünen mussten Kompromisse eingehen um wenigstens (als ersten Schritt) ein bisschen was umsetzen zu können.
    (Und dann kann man auch glauben, dass sie den Rest auch noch machen, wenn sie die Chance dazu bekommen.)
    -
    Die FDP setzt aber nicht mal einen Kompromiss um. Und sie versuchen es nicht mal. Im Gegenteil schaden sie uns sogar wo es nur geht."

    -------------------------------------------------------------

    100% Zustimmung!

    Nur Grüne und Linkspartei sind Garanten für unsere Rechte.
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