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  • 27.09.2012           83      Teilen:   |

GNTM-Juror

Thomas Rath: "Homosexuelle sollten nicht Gott spielen"

Thomas Rath arbeitet seit 2010 für Heidi Klum und ProSieben
Thomas Rath arbeitet seit 2010 für Heidi Klum und ProSieben

Der schwule Juror bei "Germany's Next Top Model" glaubt nicht an Regenbogenfamilien: Homo-Paare sollten keine Kinder aufziehen, weil dazu Vater und Mutter nötig seien, findet Thomas Rath.

Der 46-Jährige erklärte im Interview mit dem Magazin "In – Das Star & Style Magazin", dass er keine Kinder mit seinem eingetragenen Lebenspartner Sandro Rath großziehen möchte. Als schwules Paar sei dies ohnehin nicht empfehlenswert: "Homosexuelle sollten nicht Gott spielen. Ein Kind braucht eine Mutter und einen Vater und sollte auch so aufwachsen und nicht mit zwei Männern", erklärte Roth.

Der frühere Chefdesigner für Windsor, Mulberry, Kathleen Madden, Riani und Wolfgang Ley nimmt damit überraschend Stellung zur Debatte um die Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnern im Adoptionsrecht. SPD, FDP, Linke und Grüne setzen sich in dieser Frage für die Gleichbehandlung ein, nur die Union ist dagegen. Politiker von CDU und CSU warnen immer wieder davor, dass Homosexuelle das Kindeswohl gefährden könnten (queer.de berichtete).

Youtube | Rath-Porträt im ZDF
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"Liebe auf den ersten Blick"

Im Interview erklärte Roth weiter, dass sein Partner Sandro für ihn der Mann des Lebens sei: "Es war Liebe auf den ersten Blick." Sandro stimmte ein: "Ich wusste direkt, Thomas ist der Mann, den ich heiraten will." Das Paar lebt seit 2002 in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Dass sich der Modeschöpfer mehr zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlte, sei für ihn früh klar gewesen: "Ich war noch ein Kind, da ahnte meine Mutter bereits, dass ich schwul bin. Es war ihr egal. Meinem Vater ebenfalls", sagte Rath. "Ich musste meine Homosexualität nie verstecken oder mich outen." Seine Kindheit hingegen sei alles andere als leicht verlaufen: "Ich litt sehr unter der Scheidung meiner Eltern. Ich wuchs bei meinem Vater auf, war aber ein Mama-Kind und hatte große Sehnsucht nach meiner Mutter."

Rath ist seit 2010 Juror bei Heidi Klums Castingshow "Germany's Next Top Model". Die diesjährige Staffel ist im Juni mit einem Sieg der 17-jährigen Luisa Hartema zu Ende gegangen. Der 46-Jährige hat bereits angekündigt, auch bei der nächsten Staffel wieder in der Jury zu sitzen. (dk)

Youtube | Stefan Raab macht sich über die Ausdrucksweise von Thomas Rath lustig
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Tags: adoption, germany's next top model, thomas rath
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Reaktionen zu "Thomas Rath: "Homosexuelle sollten nicht Gott spielen""


 83 User-Kommentare
« zurück  12345...89  vor »

Die ersten:   
#1
27.09.2012
10:28:48


(+14, 16 Votes)

Von GO TO HELL


Geh' zum Psychiater und kuriere deine Komplexe nicht auf Kosten von Kindern, die nicht in der heiligen, (klassen-) gesellschaftlich konstruierten und aufgeherrschten Familie Mann-Frau-Kind aufwachsen!

(Zum Glück immer mehr Kinder - unglücklicherweise unter den falschen gesellschaftlichen Verhältnissen.)

Solchen Leuten gehört jede Plattform und jedes angebliche Rede"recht" für ihre vorgestrige, menschenverachtende Hetze entzogen!

Link zu www.zeit.de


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#2
27.09.2012
10:33:07


(+14, 14 Votes)

Von Alex


Einfach mal die Klappe halten über Dinge, worüber er wohl Null Ahnung hat!


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#3
27.09.2012
10:41:16


(+14, 14 Votes)

Von Peter 1


Was für ein Idiot....sorry, bin sonst eher zurückhaltender, aber sowas geht gar nicht!


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#4
27.09.2012
10:44:17


(+11, 13 Votes)

Von Spielern


Nächster Halt: Fernsehpuff

Sendungen wie Germany’s Next Topmodel manifestieren in der Jugend dauerhaft ein Frauenbild, das vor der zweiten Welle des Feminismus angesiedelt ist: die Frau als reines Ausbeutungsobjekt.

Frauenbild wie in den Sechzigerjahren

In fast jeder Episode rekeln sich die jungen Teilnehmerinnen irgendwo halb nackt, genau wie in der ersten Folge der neuen Staffel. Damit präsentiert die Sendung die Frau als reines Anschauungsobjekt. Eigene Meinung oder gar Würde muss bei Pro7 an der Haustür abgegeben werden. Wer sich querstellt oder Bedenken hat, fliegt raus: Denn so sei „halt das Model-Business“.
(TheEuropean)


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#5
27.09.2012
10:54:28


(+14, 14 Votes)

Von Marco33
Aus Frankfurt (Hessen)
Mitglied seit 10.03.2012


Wenn Thomas Rath das für sich persönlich so entscheidet, wäre das OK.
Aber bitte Klappe halten und anderen nicht reinreden, die Kinder aufziehen oder aufziehen wollen! Das ist einfach nur unverschämt.
Ich rede ihm in seinem Lebensentwurf doch auch nicht rein!


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#6
27.09.2012
11:08:32


(+11, 11 Votes)

Von kuesschen11
Aus Darmstadt (Hessen)
Mitglied seit 26.08.2012


Arrogante Mode-Fuzzies sollten auch nicht "Gott spielen" in ihrer beschränkten Denke.

Fakt ist, dass es glückliche Kinder bereits in Regenbogenfamilien gibt. Das Geschlecht männlich/weiblich ist nicht zwingend notwendig für eine gute und gelungene Kindererziehung.

Ein Großteil der Kinder wurde in den vergangenen Jahrzehnten sogar von Alleinerziehenden und Patchworkfamilien großgezogen.

Man sollte homosexuellen Menschen nicht das Recht auf Kindererziehung verwehren!

Die Meinung des Herrn Rath kann ich daher nicht teilen, denn sie ist selbstgerecht und arrogant.

Wir wollen keine Wiedeerbelegung der einstigen"kalten Adenauerzeit"....


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#7
27.09.2012
11:28:14


(+12, 12 Votes)

Von Love rocks


Zwei liebende Eltern gleichen Geschlechts wären mir als Kind lieber gewesen als die tolle Hetero-Familie in der Papa sich zu Tode säuft. Und für ihn wäre es vielleicht auch besser gewesen als ein Scheidungskind zu sein, weil Mama-Papa-Kind eben doch keine Glück-und-Seligkeits-Garantie ist.


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#8
27.09.2012
11:31:39
Via Handy


(+13, 13 Votes)

Von Berliner


Bei entsprechender Sendung mit minderjährigen Jungs wäre die Bundesstelle für jugendgefährdende Schriften aktiv geworden. Wenn minderjä hrige Mädchen vorgeführt werden die als Vorbild für noch kleinere Mädchen dienen sollen, interessiert das nicht. Das war doch auch bei dem Film Romeos so, bei queeren Themen wird die Altersfreigabe höher gesetzt als bei entsprechend heterosexuellen Handlungen. Egal ob Homoehe, Toleranzbereich für queere Jugendsexualität oder Unterschiede in dem was in Deutschland als akzeptabel gilt und was nicht bezüglich des Geschlechts, Homosexuelle sind noch weit von erreichter Gleichberechtigung entfernt.


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#9
27.09.2012
11:33:54


(+9, 11 Votes)

Von Anti Rath


Für uns schädliche, aus Dummheit und Ignoranz entstandene, öffentliche Behauptungen sollten nicht unwidersprochen bleiben.

So erreicht man die Redaktion von "In - das star & stylish magazin"

in@in-verlag.de

und so erreicht man Thomas Rath

info@thomas-rath.com

Ich habe bereits beiden ausführlich geschrieben ...


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#10
27.09.2012
11:49:02


(+10, 12 Votes)

Von stephan
Profil nur für angemeldete User sichtbar


Hat es da wieder einer nötig mit dezidierten Schwachsinn, um Aufmerksamkeit zu buhlen?

"Ein Kind braucht eine Mutter und einen Vater"

In meiner Elterngeneration sind Millionen Kinder (kriegsbedingt) ohne Vater und/oder ohne Mutter aufgewachsen! Und heute wachsen ebenfalls viele Kinder bei Mutter oder Vater allein auf, teilweise ohne jeglichen Kontakt zum anderen Elternteil. (Man darf auch dann die Realität wahrnehmen, wenn man sich in seiner versponnenen Traumwelt bewegt!)

Wahrscheinlich wollte TR uns sagen, dass das dann alles Schwachsinnige werden, die später dann GNTM oder DSDS oder ähnlichen Mist schauen ...


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