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Einer der mutmaßlichen Täter konnte festgenommen werden

Ein schwuler Mann ist am Dienstagabend in Berlin aufgrund seiner sexuellen Orientierung von vier Jugendlichen angegriffen worden.

Wie die Polizei mitteilte, beschimpften die Jugendlichen den 49-Jährigen gegen 17:45 Uhr im Volkspark Friedrichshain. Sie warfen mit Steinen auf den Mann, jedoch ohne ihn zu treffen. Die alarmierten Polizisten konnten später einen der Jugendlichen festnehmen. Weitere Angaben zu dem Vorfall machte die Behörde nicht.

In Berlin protestieren schwul-lesbische Aktivisten immer wieder gegen Übergriffe aus Homophobie. Daher hat der Justizsenator im August angekündigt, dass sich eine Spezialabteilung gesondert um Straftaten kümmern werde, die aus Hass gegen sexuelle Minderheiten begangen werden (queer.de berichtete). Dem schwulen Anti-Gewalt-Projekt Maneo wurden 2011 über 400 Fälle von homophober Gewalt gemeldet (queer.de berichtete). (pm/dk)



#1 GF Pr von PrAnonym
  • 27.09.2012, 19:18h
  • Und wo sind all die Solidaritatsaktionen mit vielen Beteiligten aus der Gesellschaft und Politik - so, wie es nach den Attacken gegen den Rabbiner war und, nach den jungsten antisemitischen Zwischenfallen, wieder wird? Das ist nicht nur Stille, sondern wohl auch die klarste Antwort, wer, welche Gruppe im Fall eines neuen Holokaust in der Reihe der moglichen Opfer als erste stehen wird.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 FelixAnonym
  • 28.09.2012, 11:43h
  • Das wundert mich (leider) überhaupt nicht:

    Kirchen und Teile der Politik hetzen ständig gegen uns und stellen uns als Menschen 2. Klasse hin.

    Es genügt schon, uns volle Gleichstellung zu verwehren um ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das solche Taten ermöglicht.

    Wenn sich nicht sehr schnell etwas ändert (vor allem durch Wechsel der politischen Verhältnisse) wird das noch viel schlimmer werden.
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#4 alexander
#5 userer
  • 01.10.2012, 12:13h
  • Solche Überfälle sind leider alltägliche Realität in Berlin geworden. Ich vermisse den Schweigemarsch der Entrüsteten, die Solidaritätskundgebungen der bourgeoisen Masse, die Kundgebung am Nollendorfplatz, auf der alle deutschen Gutmenschen die eifrig angelegte Kippa ablegen und dafür den rosa Winkel anheften.

    Keine Angst, ich will nicht Opfer gegen Opfer ausspielen, nichts liegt mir als Schwulem mit jüdischen Familienwurzeln ferner; ich will aber auch keine Opferhierarchie. Alle Überfälle sind gleich schlimm, und das will ich endlich eimal dokumentiert sehen, in den Medien, in der Vehemenz der Berichterstattung zum Beispiel im InfoRadio und Tagesspiegel und auch im Empörtsein meiner Mitmenschen.

    Aber wahrscheinlich fehlt diese Solidarität mit Schwulen der dumpfen deutschen Masse dann eben doch und wir sind einfach am untersten Ende der Hackordnung.
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