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Unter dem Sammelbegriff "Gear" finden sich Anhänger von Latex und Gummi, Lycra, PVC und anderen geilen Materialien

Ein neuer Fotoband für die Liebhaber von Männern, die sich gern in Schale schmeißen, bevor sie ihre Triebe ausleben: "Turnon: Gear".

Von Carsten Weidemann

Bei Schwulen beliebte Fetische sind nicht nur Lack und Leder. Unter dem Sammelbegriff "Gear" werden in der Szene all jene sexy Klamotten zusammengefasst, die aus Lycra, PVC, Nylon, Latex, Gummi und anderen "Kunst"-Stoffen gemacht sind – für drunter wie für drüber, vom knappen Barcode-Glanzsporthöschen bis zum eng anliegenden Ganzkörper- Outfit aus Neopren.

Da wurde es höchste Zeit, dass in der erfolgreichen "Turnon"-Reihe des Bruno Gmünder Verlags nun auch ein "Gear"-Fotoband erschienen ist – nach "Turnon: Tattoos", "Turnon: Sports" und "Turnorn: Muscles". Seit September ist die Anthologie "Turnon: Gear" im Handel.

Mit Fotos von Tom Bianchi und Mark Henderson

Auf 250 Seiten präsentieren mehr oder weniger bekannte Fotografen eine gelungene Auswahl an Bildern, die sich ganz der Lust und dem Fetisch des Mannes verschrieben haben. Mit dabei sind Künstler wie Mark Henderson, Joe Oppedisano, Dylan Rosser, Tom Bianchi, Juan Pablo Santamaria, Cameron Frost und Patrick Mettraux, das sexy Cover stammt von Joan Crisol. Ein Plus des Bildbands: Alle 26 Fotografen werden in kurzen Porträts (in englischer Sprache) kurz vorgestellt.

Das ist dann aber auch der einzige Text in dem Band, der ganz auf die Kraft der Fotos setzt, die von Art Director Steffen Kawelke äußerst ansprechend inszeniert wurden. Wer auf stramme Jungs und harte Kerle steht, die sich gern in Schale schmeißen, bevor sie ihre Triebe ausleben, wird bei diesem Band mindestens einen Höhepunkt erleben. Alle anderen bekommen zumindest ein paar Modetipps…

Infos zum Buch

Turnon: Gear. Foto-Anthologie. 256 Seiten. Farbe. Hardcover. 17,0 x 22,5 cm. Bruno Gmünder Verlag. Berlin 2012. 24,95 €. ISBN 978-3-86787-426-7
Galerie:
Turnon: Gear
10 Bilder


#1 probondageProfil
  • 30.09.2012, 21:10hDortmund
  • GEAR bedeutet in der Fetischszene einfach Fetischklamotten, und das bedeutet der Begriff auch: Klamotten oder Montur. Das GEAR etwas künstlich sein muss hab ich noch nie gehört. Leder wird genauso als Gear bezeichnet.

    Ich lese Queer immer und regelmäßig, aber im Bereich Fetischszene sollten ihr euch wirklich mal etwas fortbilden ... Genauso wird immer Lack und Leder genannt. Kaum einer von uns trägt Lack-Klamotten, sondern wenn dann Rubber ... "Lack und Leder" stammt aus der heterosexuellen Fetischwelt, dort wird Lack sehr häufig getragen (von Frauen) - Männer dort auch weniger, die tragen meistens nur schwarze Lederhose und unauffälliges schwarzes T-Shirt

    Der Bildband zeigt einfach wie vielfältig die Fetischwelt ist ... nicht mehr und nicht weniger. Sportswear oder Nylon haben dort genauso ihren Platz wie Leder, Army oder Rubber. Das Augenmerk liegt hier aber eindeutig auf die weniger bekannte Seite der Fetischwelt - daher diese Abgrenzung zum Leder als bekanntesten Fetisch.

    Gruß
    Dirk aus Dortmund
    www.probondage.com
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 probondageProfil
  • 01.10.2012, 07:10hDortmund
  • Genau, da hast du Recht - In der Szene, insbesondere im europäischen Ausland, wird GEAR einfach als das Wort für Fetischklamotten aller Art benutzt - Ebenso auch z.B. Bondagegear - Um Fesselutensilien zu benennen ... Viele sagen auch "Klamotten, die Mann in Gang bringen" und das passt ... Dafür werden die gemacht :)

    GEAR bezeichnet aber nicht Fetischklamotten aus Kunststoff - das ist Unsinn und zeigt ganz einfach, dass die Online-Redaktion hier wenig Ahnung von der Fetischszene und ihrer Sprache hat.
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