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Vorläufig ist Schluss mit Party – Szene aus dem Video zu "White Light" (Bild: Universal Music)

Die Lungenentzündung, die das Leben des Popsängers vor einem Jahr in Wien bedrohte, wirkt mit Angstattacken nach. Termine in Australien fallen aus.

Von Carsten Weidemann

Der britische Popsänger George Michael leidet noch an den Folgen einer Lungenentzündung, die vor einem Jahr sein Leben bedroht hatte. Die posttraumatischen Angststörungen, die er nun hat, wollte er eigentlich mit seiner Musik und Auftritten kurieren. "Das ist aber nicht Therapie genug", gestand der 49-Jährige seinen Fans nun auf seiner Website. Und entschuldigt sich für den Ausfall der geplanten Konzerttermine in Australien. Er wolle sich jetzt ganz der überfälligen Behandlung unterziehen.

Die Angststörungen verfolgten ihn demnach nun seit fast einem Jahr. Sie sollen im Dezember 2011 begonnen haben, nachdem Michael einen Monat lang in Österreich wegen einer Pneumonie im Krankenhaus gelegen hatte. Der Sänger hatte eigentlich ein Konzert in Wien geben wollen, war da aber bereits zu krank und musste absagen. In den Boulevardmedien spekulierte man prompt über eine mögliche HIV-Infektion, was ein Sprecher des bettlägrigen Stars jedoch als "reine Spekulationen" bezeichnete. Die Erfahrung seiner Erkrankung und seines Krankenhausaufenthaltes verarbeitete er in dem Lied "White Light", das vor kurzem als erste Single eines neuen Albums erscheinen ist. Zuletzt trat der Ex-Wham!-Sänger bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele in London auf.

Der Körper erholte sich, die Seele nicht

Die viele Arbeit, mit der er sich kurieren wollte, war der falsche Weg, wie er in seiner Erklärung an seine Fans eingesteht: "Die Ärzte, die mein Leben gerettet haben, hatten mich davor gewarnt, was mit mir passieren könnte. Sie hatten mir zu kompletter Ruhe und psychotherapeutischer Behandlung geraten. Doch ich hatte fälschlicherweise geglaubt, meine Musik, meine Auftritte vor Publikum würden mich so glücklich machen, dass es Therapie genug sei."

Er habe zwar insofern Recht gehabt, dass er durch seine Shows und die völlige Genesung seiner Stimme große Zufriedenheit erfahren habe. Doch seine lähmenden Angstattacken sei er nicht losgeworden. Die eigentliche Arbeit zur Heilung beginne für ihn jetzt.

Mit der Veröffentlichung von "White Light" wollte Michael auch sein 30-jähriges Bühnenjubiläum feiern. Am 29. Juni 1982 stieg mit "Wham Rap" seine erste Single in die britischen Charts ein. Sein Studioalbum, das er im Sommer produzierte, ist das erste nach acht Jahren Pause. Wann der ursprünglich für Herbst angekündigte Nachfolger von "Patience" erscheinen wird, ist noch offen.



#1 schwulen IdiotenAnonym
  • 30.09.2012, 16:49h
  • Noch mehr von den immergleichen sexistischen Bildern und Videos (siehe Pic) zu produzieren, um die Millionärsrente zu sichern, ist ja auch keine Lösung.
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#2 täglicheOhrfeigeAnonym
  • 30.09.2012, 17:58h
  • Seit wann ist GM HIV-Positiv?
    Hat er sich dazu geäusert?
    Gibt es eine zuverlässige Quelle?

    @übermir: Haters gonna hate!

    Wir haben den Text entsprechend abgeändert, da es keine offizielle Bestätigung dazu gibt. Danke für den Hinweis! Die Red.
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#3 HartAberEhrlichAnonym
  • 30.09.2012, 19:10h
  • Die Psychotherapie hätte er schon mit 25 beginnen sollen, dann hätte er sich vermutlich einiges gespart (und uns die schlechten Postouting-Songs).
    Ich versteh eh nicht, warum die Popstars (siehe Michael Jackson) nicht 20 Jahre lang Psychotherapie machen, die haben doch Kohle ohne Ende, und könnten jeden Morgen "sprechen" gehen, und müssten nicht alles kitschig 1:1 in der Musik "verarbeiten".
    Also entweder nützt Therapie nix, oder die haben so viele Leute um sich, und die Fans, die ihnen sagen, dass alles toll an ihnen ist, dass sie ihre Probleme nicht sehen.

    *wink mit dem Zaunpfahl, Lady Gaga*
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#4 FuckitAnonym
  • 30.09.2012, 23:00h
  • Antwort auf #3 von HartAberEhrlich
  • Dieser ganze Therapiescheiss ist letztendlich auch bloß postmoderner Aberglaube. Aber wens entspannter macht, bitteschön.
    Laberlaberlaberlaber immer schön um den Brei rum - für mindestens 60 € pro Sitzung. Sonen Stundenlohn möchte ich auch mal haben, bloß damit ich mir klug die Äuglein zusammenkneifend die Wehwechen anderer Leute kommentarlos anhöre und ihnen danach allwissend dahertrabend ihr Leben erkläre und ein bisschen das Selbstbewusstsein pampere.
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#5 kombiAnonym
#6 KrawallschwesterAnonym
  • 01.10.2012, 00:23h
  • Antwort auf #4 von Fuckit
  • Und Du laberst absoluten Müll! Angststörungen und Depressionen können jeden treffen, ob prominent oder nicht! Es gibt Menschen, die sind sogar wegen solcher psychischen Krankheiten erwerbsunfähig oder in ambulanter bzw. stationärer Behandlung!
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#7 LuxusverbotAnonym
#8 Oh JehAnonym
#9 XDASAnonym
  • 01.10.2012, 10:38h
  • Die Tourabsage ist natürlich schade.

    Aber ich kann mir schon vorstellen, dass so ein knappes Überleben seelisch sehr belastend ist. Einerseits die Freude überlebt zu haben, andererseits die Angst, dass sowas wieder passiert und die Frage, wieso es überhaupt so weit gekommen ist.

    Ich wünsche ihm, dass er auch seelisch wieder gesundet.
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#10 herve64Profil
  • 08.10.2012, 17:00hMünchen
  • Ratsamer ist es auf jeden Fall, sich erst einmal gründlich auszukurieren (so das überhaupt noch möglich ist, denn zu befürchten steht, dass durch diese Verschleppung die angegriffene Lunge nicht unbedingt besser geworden ist). Bleibt einem eigentlich nur noch, ihm gute Besserung zu wünschen.
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