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  • 01.10.2012           1      Teilen:   |

Kasha Jacqueline Nabagesera

Nürnberger Menschenrechtspreis für Aktivistin aus Uganda

Kasha Jacqueline Nabagesera
Kasha Jacqueline Nabagesera

Die Stadt Nürnberg zeichnet die ugandische Aktivistin Kasha Jacqueline Nabagesera für ihren Einsatz für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendenr aus.

Die Entscheidung, den Preis an die 32-Jährige zu verleihen, sei am Sonntag einstimmig gefallen, erklärte Jury-Vorsitzender und Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD). Damit wird der Einsatz der Aktivistin gewürdigt, die im Namen der Menschenrechte ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt.

Nabagesera kämpft seit ihrem 21. Lebensjahr für diese Rechte und gründete die Organisation "Freedom and Roam Uganda" (FARUG). Sie hat dafür einen hohen Preis gezahlt: Seit sie 2007 auf dem World Social Forum in Nairobi aufgetreten ist und den Respekt vor Menschen, die von der heterosexuellen Norm abweichen, gefordert hat, ist sie zahllosen Angriffen ausgesetzt.

Höhepunkt der Verfolgung war 2010 die Veröffentlichung einer Liste von Homosexuellen in einer ugandischen Zeitschrift, die zu deren Ermordung aufrief (queer.de berichtete). Nachdem Nabagesera mit Erfolg gegen diese Veröffentlichung vor Gericht gezogen war, wurde ihr Mitstreiter David Kato Opfer eines Mordanschlages (queer.de berichtete). Seither muss sie ständig ihre Identität und ihren Wohnsitz wechseln.

Die Preisverleihung findet am 29. September 2013 im Nürnberger Opernhaus statt. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert. (pm/dk)

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Tags: uganda, nürnberg, kasha jacqueline nabagesera
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Reaktionen zu "Nürnberger Menschenrechtspreis für Aktivistin aus Uganda"


 1 User-Kommentar
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#1
01.10.2012
23:02:47


(0, 0 Vote)

Von Katrin
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Wir sollten auch mal die homosexuellen Menschen würdigen, die zwangsvollstreckt den deutschen Staat mit Steuern unterstützen, die diesem Staat nach seiner eigenen Auffassung garnicht zustehen. Jedem homosexuellen Menschen in Deutschland steht ein Anspruch auf Gleichberechtigung zu, ein Scheck über 15.000 Euro verliehen in einer feierlichen Runde, in der sich die Politiker mal wieder an ihrem Ruhm und Schnaps besaufen dürfen, um dann vom Fahrersklaven nach Hause gebracht zu werden.


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