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Kommentare zu:
CDU-MdB: "Deutschland leidet nicht an Diskriminierung von Schwulen und Lesben"


#31 welten lohnAnonym
  • 03.10.2012, 15:22h
  • Antwort auf #28 von Molotow
  • Ich glaube, sie hat noch nicht einmal den britischen Freunden gedankt:

    Winston Churchill wollte "reinen Tisch" machen. Im Dezember 1944 hielt der britische Kriegspremier im Unterhaus eine Rede, in der er unverblümt "die vollständige Vertreibung" von Millionen Deutschen aus dem Gebiet ankündigte, das nach dem Ende des Hitler-Regimes dem wieder zu errichtenden Staat Polen zufallen sollte. Diese zwangsweise Umsiedlung werde "am zufriedenstellendsten und am dauerhaftesten" die dort gegebenen Probleme lösen.

    "Es wird keine Vermischung von Völkern mehr geben, die endlose Querelen verursacht, wie es etwa in Elsass-Lothringen der Fall war", sagte Churchill. Er bilanzierte damit Überlegungen, die im Foreign Office schon seit 1940, also kurz nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, angestellt worden waren. Man sah in London den Transfer ganzer Volksgruppen, so die Ausweisung der drei Millionen Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei, als "Beitrag zum Frieden". [...] die drei Großmächte [waren sich] auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 rasch einig darüber, dass die Westverschiebung Polens und die Neufestlegung der Grenzen in Mitteleuropa mit der Umsiedlung von zehn bis zwölf Millionen Deutschen oder Deutschstämmigen einhergehen sollte. Für Polen wie für die Tschechoslowakei versprach man sich von einem "ethnisch gereinigten Nationalstaat" ein friedliches Nachkriegseuropa [...]"
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#32 JohnyAnonym
  • 03.10.2012, 15:24h
  • Ich stehe dieser Kinder aus dem Katalog Mentalität unserer Zeit sehr skeptisch gegenüber.
    Wer ein Kind will sollte es sich vorher gut überlegen und nur bekommen wenn er/sie fähig ist es so wie es sich entwickelt vorbehaltslos zu lieben. Ob Junge oder Mädchen, ob blond oder braun, groß oder klein, wem das nicht egal ist, ist meiner Meinung nach nicht geeignet.

    Bald wird es keine Menschen mit Down- Syndrom mehr geben.

    Wann ist es möglich die sexuelle Orientierung eines Menschen vorgeburtlich zu bestimmen und beeinflusssen?( Vorausgesetzt die sexuelle Orieniterung ist/ wäre genetisch)
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#33 EpigenetikAnonym
#34 EpigenetikAnonym
#35 anon0815Anonym
  • 03.10.2012, 15:37h
  • "Deutschland leidet nicht an Diskriminierung von Schwulen und Lesben"
    Da hat er irgendwie nicht Unrecht, Deutschland leidet nicht unter der Diskriminierung, sondern die Schwulen und Lesben, die diskriminiert werden.
    Normalerweise bin ich ein Verfechter von Meinungsfreiheit, aber diese Hetzreden haben mit Meinung mEn überhaupt nichts mehr zu tun. Schade, dass man Politiker nicht wegen Diskriminierung verklagen und einsperren lassen kann, das ginge nur in einem echten Rechtsstaat.
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#36 Vaatz neinAnonym
  • 03.10.2012, 15:38h
  • Hoffentlich bekommt dieser Vaatz auch von Euch allen die entspechenden eMails: arnold.vaatz@wk.bundestag.de oder arnold.vaatz@bundestag.de
    Ich habe ihm schon meine Meinung zu seiner hirnrissigen Äußerung unverblümt mitgeteilt.
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#37 finkAnonym
  • 03.10.2012, 15:44h
  • Antwort auf #19 von Timm Johannes
  • das ergibt für mich keinen sinn. die tatsache, dass eltern sich ein bestimmtes kind wünschen, reicht mir noch lange nicht aus, diese art von auslese zu erlauben. die grenzen, die du hier ziehst, sind völlig willkürlich. meines erachtens darf die grenze zu einer wie auch immer begründeten auslese gesunder kinder nicht überschritten werden. ich finde es schlimm genug, dass "kranke" kinder legal ausgelesen werden dürfen, hier kann ich aber zumindest noch die nöte der eltern nachvollziehen. gesunde kinder auszumerzen, nur weil die eltern sich "was anderes so sehr wünschen", das finde ich wirklich unerträglich.

    und davon abgesehen: den gesellschaftlichen schaden, der durch die legalisierung einer solchen auslese geschähe, halte ich für größer als den, der entstünde, weil ein paar durchgeknallte eltern lieber gar kein weiteres kind als eine dritte tochter bekommen wollen.

    auch deine anderen einfälle finde ich eher bedenklich.

    "Sicherung der Arbeitsplätze für Eltern"

    das findet meines wissens zum teil schon statt. bei unvermeidlichen kündigungen werden eltern in der regel zunächst geschont. ich finde allerdings, dass man ruhig auch über die sicherung der arbeitsplätze von nicht-eltern nachdenken sollte...

    "kürze Universitätszeiten für Akademikerinnen"

    vehementer einspruch. die unis bieten heute schon zu wenig gelegenheit zu wirklich freier forschung und freier entfaltung eines kritischen denkens. die letzten reste dessen zu opfern, weil dann VIELLEICHT ein paar akademiker mehr kinder bekommen, halte ich für höchst unsinnig und gesamtgesellschaftlich wirklich bedenklich. wo soll unsere gesellschaft noch kritische geister hernehmen, wenn die unis endgültig zu "höheren berufsschulen" werden? (ja, ich weiß, dass auch außerhalb der unis kritisch gedacht wird, aber wir sollten uns diese quelle trotzdem auf keinen fall verschütten.)

    "mehr Kindergeld ab dem 3. Kind"

    warum sollten eltern, die schon zwei kinder haben, MEHR zum kinderkriegen ermuntert werden als die, die noch keine haben?

    "flächendeckender Ausbau kostenloser Kitaplätze"

    dem kann ich zustimmen.

    insgesamt kann ich aber nur noch einmal wiederholen: ich finde es sehr bedenklich, alles mögliche zu tun, nur um damit die kinderquote zu erhöhen und alle anderen faktoren, die ebenfalls zur qualität unserer gesellschaft beitragen, dem blindlings unterzuordnen. das ist eine dumme und kurzsichtige politik. obendrein hat sie, wie schwule und lesben am besten wissen sollten, leider erhebliche nebenwirkungen, was die wertschätzung des individuums und seiner nicht buchstäblich reproduktiven leistungen für die gesellschaft angeht.

    eine gute gesellschaft beruht verdammt noch mal nicht allein auf der reproduktionsrate!
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#38 finkAnonym
  • 03.10.2012, 15:50h
  • Antwort auf #22 von Petter
  • volle zustimmung zu allem, was du schreist. in den letzten jahrzehnten hat sich viel getan.

    allerdings glaube ich, dass wir trotzdem nicht unterschätzen sollten, welcher normierungsdruck immer noch auf den menschen lastet. und nicht nur das: er hat teilweise sogar zugenommen.

    wir haben uns leider schon sehr daran gewöhnt, die rechtliche ebene zum alleinigen maßstab des homopolitischen fortschrittes zu machen. ohne frage haben die neue gesetze auch zu großen fortschritten in der allgemeinen wahrnehmung geführt. aber das ist eben nur ein teil der wirklichkeit. auf vielen anderen ebenen rollen die räder zur zeit wieder rückwärts...
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#39 userer
#40 denkAnonym

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