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Kuscheliges Reiseziel: Warm einpacken sollte man sich für die Tagesausflüge in die beeindruckende Natur (Bild: Rainbow Reykjavik)

2013 fängt gut und bunt an: Die zweite Ausgabe des schwul-lesbischen Winterfestivals in Island lädt vom 31. Januar bis 3. Februar nach Reykjavik.

Von Carsten Weidemann

Was einem bei der Premiere von "Rainbow Reykjavik" im vergangenen Februar am besten gefallen hat? Hmmm, das ist – bei allen Göttern der Wikinger – eine verdammt schwer zu beantwortende Frage. Denn dass das kleine Land hoch im Norden und seine knuffigen Landsleute mächtig beeindruckt haben, das steht für die 50 Premierenteilnehmer aus acht Ländern fest.

Es ist besonders die Vielfalt, die als Erinnerung bleibt. Das Farbenspiel der Natur an den Wintertagen, die hypermoderne Oper mit ihrem Lichterspiel als Symbol für die Kreativität der Künstler, die aufgeschlossenen und gastfreundlichen Menschen, die kleine, aber feine Szene, die sich unterm Regenbogen in der Hauptstadt trifft. Nina Hagen würde singend urteilen: "Alles so schön bunt hier!"

Ein Programm mit Option auf Verlängerung


Eines der Highlights auf Island: Die Blaue Lagune hilft mit Wärme und Kerlen gegen Blue Feelings (Bild: Rainbow Reykjavik)

Es stand außer Frage, dass das von der Fluglinie Icelandair, dem isländischen Reiseanbieter "Pink Iceland", dem Frankfurter Vermarkter Communigayte, diversen Sponsoren und mehreren Szenemedien gestemmte Event wiederholt werden soll. Der Termin – 31. Januar bis 3. Februar 2013 – stand bereits früh fest. Nun ist auch das vorläufige Programm festgezurrt, das neben dem Kernwochenende nun optional und individuell erweitert werden kann.

Das Rainbow Reykjavik Festival an sich ist kurz und intensiv, einige angehängte Tage davor oder danach bieten die Gelegenheit, mehr vom Land und seinen Vorzügen zu genießen. So stehen beim Package "Before Rainbow Reykjavik" zum Beispiel eine Wale-Watching-Tour und ein Tagesausflug mit dem Schneemobil auf dem Plan. Beim Paket "After Rainbow Reykjavik" wiederum gibt es eine Wanderung zu geothermalen Quellen und zu einem "Mountain Ride" in der nahe der Hauptstadt gelegenen bergigen Region.

Natur, Kultur, Dining und Party – Die volle Packung


Kracher: Glamourkonzert in der modernen Harpa Concert Hall (Bild: Rainbow Reykjavik)

Das eigentliche Festival-Wochenende startet kurz nach der Ankunft am Flughafen mit einem Höhepunkt, der sich zum Auftakt besonders bewährt hat: ein Besuch in der Blauen Lagune, einer Badelandschaft im Freien, mitten in der Lavalandschaft und mit dampfend warmem, leuchtend blauen Wasser.

Für Neuankömmlinge bietet der "Pink City Walk" einen Überblick über die LGBT-Geschichte eines Landes, das in Sachen Gleichstellung und Emanzipation als eines der fortschrittlichsten und offensten auf dem europäischen Kontinent gilt. Ein Besuch des einzigen Phallus-Museums der Welt verspricht skurrile Einsichten. Unterschiedliche Kurztrips führen zu Gletschern und Geysiren. Und wenn die Teilnehmer von Rainbow Reykjavik etwas Glück haben, werden sie bei der nächtlichen Jagd nach den Polarlichtern mit einem grandiosen Farbspiel am Himmel belohnt.

Die Vielfalt der isländischen Küche kann an Dinnerabenden in wechselnden Restaurants erkundet werden. An den Abenden stehen Konzert und Partys auf dem Programm. Alle Infos im Detail bietet die frisch überarbeitete Website des Festivals. Direkt bei Icelandair kann das 4-Tage-Paket inklusive Flug ab Frankfurt oder München, drei Übernachtungen und Verpflegung ab 870 Euro pro Person gebucht werden.

Vimeo | Eindrücke vom Auftakt 2012